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23.04.2012 03:54 Alter: 5 Jahre

Stars von morgen

Die Hamburger Symphoniker und die Hochschule für Musik und Theater Hamburg pflegen seit Jahren eine besondere Beziehung. Einmal im Jahr wird besonders hervorragenden jungen Musikern, die von der Hochschule ausgezeichnet wurden, die Chance gegeben, im Großen Saal der Laeiszhalle das Hamburger Publikum zu begeistern.

Muhai Tang (Foto: Hamburger Symphoniker)

Das Konzert findet statt am
Freitag, den 27. April
Im Großen Saal der Laeiszhalle
(Johannes Brahms Platz)
Beginn ist 19.30 Uhr, Kartenpreise 8.- bis 42,- Euro

 

Das Programm:

Arien von Verdi, Donizetti und Puccini
(Nora Friedrichs, Sopran)

Yijie Wang, „Chang E’s Reise“
(Lin Chen, Schlagzeug)

Wolf Kerschek, Adventures
(Anna-Lena Schnabel, Saxophon)

Ludwig van Beethoven, Triplekonzert
(Saguaro Trio)

Es spielen die Hamburger Symphoniker
Leitung: Muhai Tang

Eine Veranstaltung der Hamburger Symphoniker in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater

 

Biografien der "Stars von morgen"

Nora Friedrichs, Sopran

Nora Friedrichs wurde in Hamburg geboren und studiert seit 2006 Gesang bei Frau Prof. Renate Behle und Liedgestaltung bei Prof. Burkhard Kehring an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Die Sopranistin verfügt über ein breitgefächertes Konzertrepertoire; im November 2010 übernahm sie beispielsweise die Solosopranpartie in der vierten Sinfonie von G. Mahler.
Ebenso widmet sie sich intensiv dem Liedschaffen, insbesondere gilt ihr Interesse dem zeitgenössischen Repertoire. So sang sie Uraufführungen in Hamburg, Berlin und Leipzig und wirkte bei Radiomitschnitten des NDR sowie des MDR mit. Konzerte in Hamburg führten die Sängerin u.a. ins Thalia Theater und ins Rolf-Liebermann-Studio des NDR sowie in die Kleine Musikhalle. International konzertierte Nora Friedrichs bereits in Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Frankreich. Auch im Opernbereich sammelte die Hamburgerin bereits viele Erfahrungen.
Im Gasteig München war sie 2009 mit der Produktion „gehen gehen gehen - Kein Theater nach Thomas Bernhard“ zu sehen und 2010 sang sie an der Staatsoper Hamburg die Hauptrolle in der zeitgenössischen Oper „Gallantry“ von Douglas Moore. Ebenfalls wirkte sie 2010 in Rameaus „Les Indes Galantes“ mit, einer Produktion des internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Im Juni/Juli 2011 war die Sängerin in der Oper „L‘infedeltà delusa“ von J. Haydn zu hören und zu sehen. In der Inszenierung von Starregisseur Anthony Pilavachi überzeugte sie in der Rolle der Vespina. In der Spielzeit 2011/12 ist sie als Pamina und Papagena an der Oper Kiel zu erleben. Die Sopranistin nahm an mehreren Meisterkursen international renommierter Künstler teil, u. a. bei Angela Denoke und Margreet Honig.
Nora Friedrichs ist Preisträgerin des Mozart - Wettbewerbes der Absalom-Stiftung der Stadt Hamburg und Stipendiatin der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung.

 

Anna-Lena Schnabel, Saxophon
Anna-Lena Schnabel wurde 1989 geboren. Sie ist Saxophon-Studentin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Kennzeichnend für sie ist eine große stilistische Bandbreite, so ist sie regelmäßig in den Bereichen Jazz, Klassik und Neue Musik tätig. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei ,,Jugend Musiziert", zweifache "Jazzspatz" Gewinnerin und Preisträgerin auf Bundesebene des Wettbewerbs  "Jugend Jazzt". Außerdem erhielt sie den "Praetorius Musikpreis" und war Teilnehmerin der Darmstädter Internationalen Ferienmusikkurse für Neue Musik. Unter anderem spielte sie schon auf renommierten Festivals wie ,,Jazzbaltica" und ,,Elbjazzfestival". Anna-Lena Schnabel spielt außerdem regelmäßig Konzerte im Ausland so z.B bereits in China, Australien, Frankreich, Polen, Russland, Türkei, Ungarn usw.

Lin Chen
Lin Chen wurde 1982 in Nanjing, China geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie Unterricht am Chinesischen Hackbrett 'Yang-chin'. 1997 kam Percussionsunterricht bei Prof. Xiaoyuan Qin am Nanjing Arts Institute in China hinzu. Von 2001 an studierte sie Percussion in der Klasse von Prof.Xiaoyuan Qin am Nanjing Arts Institute, welches sie 2005 mit dem Bachelor abschloss. Um sich fortzubilden, bewarb sie sich für die Aufnahme in die Klasse von Prof. Alexander Peter und Prof. Markus Leonson an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, wo sie 2008 ihr Diplom mit einem 'sehr gut' abgeschlossen hat. Zwischen 2007-2009 spielte sie als Pratikantin in der Staatskapelle Weimar mit. Seit April 2009 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Cornelia Monske im Studiengang Konzertexamen. Im Mai 2009 spielte sie mit “Ensemble 21 Hamburg” in China und im Juni wirkte sie beim “Saariaho Festival” mit. Im November 2009 erhielt Sie Masefield-Studienpreis und im März 2010 den Berenberg Bank-Studienpreis.

Yijie Wang
Geboren am 10. Februar 1983 in Qingdao, China, hatte Yijie Wang seit dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht beiihrem Vater. Zwischen 1999 und 2002 besuchte sie die an das chinesische Konservatorium für Komposition angeschlossene Oberschule in Beijing. Von 2002 bis 2006 studierte sie Komposition bei Prof. Wanchun Shi am chinesischen Konservatorium in Beijing. Während dieses gesamten Studiums gewann sie sechsmal ein Stipendium für Komposition. Bei der Veranstaltung „Neue Kinderlieder“, die jährlich in Beijing stattfindet, wurde sie 2003 als eine der besten Teilnehmerinnen geehrt. Von einer chinesischen Geschichtsserie im chinesischen Fernsehen wurde sie eingeladen, im Bereich Musik teilzunehmen. Seit Oktober 2007 studiert sie Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Peter Michael Hamel. In 2010 hat sie das Diplom im Fach Komposition mit Note 1,5 abgeschlossen.Seit April 2011 promoviert sie als erste Ausländerin zum Dr. mus. scie. als Komponistin und Musikwissenschaflerin bei Frau Prof. Dr. Beatrix Borchard und Prof. Dr. Georg Hajdu, und erhält hierfür ab 2012 ein Promotionsstipendium des Stadt Hamburg. Darüber hinaus unterrichtet Yijie Wang seit Oktober 2011 am International College of Music im Hamburg die Fächer Musiktheorie und Gehörbildung.

 

SAGUARO PIANO TRIO
Luanne Homzy, Violine
Peter Myers, Violoncello
John Chen, Klavier

Das Klaviertrio gründete sich im Januar 2007 am Colburn Conservatory in Los Angeles. In schneller Folge gewannen die Musiker bereits im Mai 2008 den 3. Preis beim Fischoff National Chamber Music Competition (USA) sowie den 2. Preis beim renommierten Osaka International Chamber Music  Competition. Im September 2009 folgte der 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Hamburg. Das Saguaro Piano Trio ist bisher in den USA, Kanada und Japan aufgetreten. In Deutschland war das Ensemble u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Kammermusiktagen Mettlach (Saarland) sowie in Hamburg, Oldenburg und Wiesbaden zu Gast. Im Mai 2012 wird das Trio beim Bodenseefestival zu hören sein.

Luanne Homzy – Violine
Die Geigerin studierte bei Robert Lipsett am Colburn Conservatory. Als Solistin konzertierte sie bisher in Kanada  und den USA mit dem Montreal Symphony Orchestra, Ottawa Symphony Orchestra und Trois-Rivières Symphony Orchestra. Sie gewann diverse Preise bei Wettbewerben in Nordamerika,  und arbeitet für Radio-Canada mit live-Konzerten und Mitschnitten zusammen. Luanne Homzy ist Konzertmeisterin des American Youth Symphony and Colburn Orchestras.

Peter Myers – Violoncello
Nach seinem Abschluss am Colburn Conservatory vervollständigte der Cellist seine Studien bei Ralph Kirchbaum an der University of Southern California. Er trat u.a. beim Marlboro Festival auf und konzertierte mit bekannten Kammermusikpartnern wie Richard Goode und  Arnold Steinhart. Zusammen mit der Geigerin Midori nahm er 2009 an Music Sharing’s International Community Engagement Project in der Mongolei teil. Peter Myers arbeitet darüber hinaus als Komponist und wurde von der Bratschistin Kim Kashkashian mit einem Werk für Viola und Percussion beauftragt.

Johannes Chen – Klavier
Der Pianist stammt aus Neuseeland und studierte zunächst an der University of Auckland, wo er bereits im Alter von 18 Jahren sein Examen ablegte. Derzeit setzt er seine Studien bei John Perry an der University of Southern California fort.  2004 gewann er den Int. Klavierwettbewerb in Sydney und konzertiert(e) seitdem in Europa, Asien, Nordamerika sowie in Australien und Neuseeland, darunter beim Klavierfestival Ruhr 2005 und in Singapur 2006. Chen spielte mit allen wichtigen Orchestern in Australien und Neuseeland, darüber hinaus trat er mit dem Los Angeles Chamber Orchestra und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra auf. Er nahm CDs für Naxos (die komplette Klaviermusik von Henri Dutilleux), Australian Broadcasting Corporation (Debussy und Ravel) und Doulos Records (Mozart, Brahms, Chopin, Ravel) auf.