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14.04.2014 08:58 Alter: 3 Jahre

STARS VON MORGEN

Mit der Benny Brown Band und dem Anna Lena Schnabel Quartett der Jazzabteilung der Musikhochschule - 16.04.2014 │ 19.30 │ Rathaus Harburg

Anna Lena Schnabel

Benny Brown

Wir laden Sie herzlich ein zu

 

STARS VON MORGEN

mit Studierenden des Studiengangs Jazz unter der Leitung von Prof. Wolf Kerschek, Jazz

 

am Mittwoch, 16. April 2014  19.30   Rathaus Harburg, Festsaal


Eintritt: € 12,-- , Schüler und Studierende: € 7,--

 

Kennzeichnend für die Konzertreihe ist die Präsentation der Studierenden durch ihre jeweiligen Professorinnen und Professoren  – sozusagen als Klassenabend.

 

Programm:

 

Benny Brown Band

(Benny Brown – Trompete, Lukas Klapp – Piano, Felix Behrendt – Bass, Silvan Strauß – Schlagzeug)

 

  1. Everybody's Song But My Own (Kenny Wheeler)

Klavierprelude, konzertanter Jazzwalzer

  1. We Meet Again (Felix Behrendt)

Variationen über Odd Meter Ostinato und Schlagzeug Feature

  1. Memories (Benny Brown)

Ballade mit lateinamerikanischen Anklängen

  1. Whoppin' Blues

Eigenbearbeitung eines New Orleans Klassikers

 

 

 

Anna Lena Schnabel Quartett

(Anna Lena Schnabel – Saxophon, Lukas Klapp – Piano, Christian Müller – Bass, Nathan Ott – Schlagzeug

 

  1. Before (Anna Lena Schnabel)

Mystisch-perkussive Einleitung, impressionistische Anklänge treffen auf eruptive Riffs

  1. Loss Laments (Anna Lena Schnabel)

Bassprelude, oszillierende Klangflächen, Ballade über Verlust und Tod

  1. Destruction (Christian Müller)

Energische Pedalintro, versöhnliches Thema mit kontrastierenden Elementen

  1. Melancholia (Lukas Klapp)

Saxophon-Bass Duett, Klavier-Schlagzeug Duett, Thema und Variation

 

 

Anna Lena Schnabel

"Anna-Lena Schnabel ist mit 24 Jahren schon eine der beeindruckendsten Saxofonistinnen." schrieb das “Hamburger Abendblatt” über die junge Studentin der HfMT. In ihrem Geburtsort Stadthagen, tief im niedersächsischen Irgendwo, war Anna-Lena Schnabel in den Bann der Musik geraten. Früh schon fasste sie den Plan, Musikerin zu werden, und da führte der Weg auf ein Gymnasium, wo es neben einer allgemeinen Aufmerksamkeit für Musik auch eine Bigband gab. Mit 16 wechselte Anna-Lena Schnabel von der Flöte zum Saxofon. Sie fand den Sound spannend, die Möglichkeit, die Töne anzurauen, ein wenig am Wohlklang zu kratzen. Nach dem Abitur bewarb sie sich auf einen Studienplatz in Hamburg. "Ich kannte Wolf Kerschek, den Leiter der Jazzabteilung an der Musikhochschule in Hamburg. Ich fand seine Kompositionen und Arrangements super, also wollte ich dorthin." Mit ihrer eigenen Band “Curious Case”, die sich vor anderthalb Jahren gründete, reklamiert Anna-Lena Schnabel ohne große Umschweife das Erbe der Freiheit für sich. Schon als sich die Band in ihrer Anfangszeit noch auf das bekannte Material der Klassiker der Jazzmoderne stützt, ist hier ein Geist zu spüren, der im Zuge der Akademisierung des aktuellen Jazz ein wenig in Vergessenheit geraten ist: Es ist der Wille zum Auf- und zum Ausbruch, dieses Rütteln an den Gitterstäben der Komposition, der Spaß daran, ihre Oberfläche mit gezielten Dissonanzen aufrzurauen. In der vertrauten Arbeitsatmosphäre dieser Band kann so etwas heranreifen, was im aktuellen Jazz allzu häufig fehlt: Haltung und Eigenständigkeit, Spielfreude und Spaß.

 

 

Benny Brown 

Benny Brown ist einer der stilbildenden Innovatoren Deutschlands an der Trompete. Sein Jazzstudium in Hamburg begann er noch bei dem Trompeter der NDR Bigband Ingolf Burkhardt und in den vergangenen Jahren entwicklete Benny Brown bereits im Laufe seines Studium eine ganz eigene Stilistik zwischen technischer Virtuosität und ausgereifter Musikalität. Auch die Grenzen zwischen klassischen Einflüssen, seinen Fähigkeiten als Lead Trompeter und als hochkarätigem Jazzsolisten scheinen bei Benny Brown einfach so zu verschwimmen. Seine vielen Talente verschmelzen in einer Musik, bei der man sofort wahrnimmt, dass es für Benny Brown die größte Freude ist einfach Musik zu machen, egal in welchem musikalischen Genre oder in welcher Stilistik er sich gerade bewegt.

Die Liste der Referenzen ist lang. Von der Roger Cicero Band über DSDS bis hin zu zahlreichen Engagements mit der NDR Bigband, Peter Herbolzheimer, dem Ed Partyka Jazz Orchester oder dem "Enrique Crespo Brass Ensemble" ist Benny überall da vertreten wo es nach einem ausgereiften, virtuosen Trompeter und Musiker verlangt.

Seit 2011 ist Benny Brown mit seinem Quartett, der Benny Brown Band, darüber hinaus in den Jazzclubs und auf Festivals in ganz Deutschland unterwegs. In diesem Frühjahr veröffentlichte die Band ihr Debut Album. Seine Mitmusiker sind ebenfalls Studenten und Alumnis des Jazzstudiengangs der HfMT Hamburg und jeder für sich ist ein herausragender Künstler in der deutschen Jazzszene.