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20.06.2007 13:49 Alter: 9 Jahre

Talentschmiede Musikhochschule Hamburg

Zweiter Musikpreis der deutschen Wirtschaft für Natalia Ehwald

 

Preissegen für Studierende der Hamburger Hochschule für Musik und Theater Hamburg: Erst kürzlich gewann Anna Vinnitskaya im "Concours Reine Elisabeth" 2007 den 1. Preis in Klavier, Alina-Maria Dumbrava den Hauptpreis im 8. Internationalen Kompositionswettbewerb Carl von Ossietzky und Lauma Skride den Echo Klassik 2007 für Klavier.

 

Diese Erfolgsserie setzte nun die 24jährige Natalia Ehwald fort, die am 17. Juni 2007 den mit 7.ooo Euro dotierten zweiten Musikpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI gewann, den sie sich mit Helge Aurich (Rostock) teilt. Der erste Preis ging an Clemens Berg (Rostock).

 

Natalia Ehwald ist Studentin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgeni Koroliov. Sie überzeugte die Jury "durch ihr poetisches Spiel; ihre besondere Stärke sind die lyrischen Momente".

 

Der Musikwettbewerb des Kulturkreises wurde dieses Jahr vom 14. bis 17. Juni 2007 unter dem Titel "Ton und Erklärung - Werkvermittlung in Musik und Wort" im Fach Klavier ausgetragen. Der in Deutschland einzigartige Klavierwettbewerb forderte junge Musiker dazu auf, ihre Interpretationen selbst zu moderieren.

 

Die Preisverleihung findet am 6. Oktober 2007 im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI in Leverkusen statt. Der Musikpreis der deutschen Wirtschaft ist einer der wichtigsten Nachwuchspreise für junge Musiker in Deutschland. Neben dem Preisgeld beinhaltet die jährlich in einem anderen Fach ausgeschriebene Auszeichnung eine CD-Produktion sowie die Möglichkeit, ein Auftragswerk des Komponisten Manfred Trojahn uraufzuführen.

 

Natalia Ehwald (geboren 1983 in Jena) studiert seit 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgeni Koroliov. Sie absolvierte Meisterkurse bei Bernard Ringeissen, Norman Shetler und Arie Vardi. Als Solistin trat sie mit der Magdeburgischen Philharmonie und der Mittelsächsischen Philharmonie auf, und gab Soloabende in Deutschland, Finnland, der Schweiz und den USA.