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23.06.2010 19:54 Alter: 6 Jahre

TANJA BECKER-BENDER IM PORTRAIT

Anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Hochschule für Musik und Theater Hamburg laden wir Sie herzlich ein zu einem

 

PORTRAITKONZERT: TANJA BECKER-BENDER (Violine)

am Sonntag, den 27. Juni 2010, 20:00 Uhr,

im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg,

Eintritt: frei

 

mit Werken von Bach, Schulhoff, Ligeti, Bartók, Kodály und Brahms.

 

 

Zum Programm:

Solowerke von J.S. Bach und von Erwin Schulhoff eröffnen das Programm. Die Möglichkeiten der Violine als Soloinstrument von Polyphonie in Bachs a-moll Sonate als vielleicht persönlichstem seiner Solowerke bis zur virtuosen, jazzig bis folklorischen Schreibweise in Schulhoffs Werk von 1927 stehen hier im Zentrum.

Danach folgt ein Duo- und Trio-Programmteil mit ungarischen Werken von Ligeti, Bartók und Kodály, zusammen mit den Kollegen Prof. Christoph Schickedanz und Prof. Thomas Selditz. Die Volksmusik Ungarns und Rumäniens hat die Musik seit Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt; eine der natürlichsten und schlüssigsten Antworten, wie "modern" komponiert werden kann, entspringt dieser Kultur.

Zum Abschluss erklingt das Klavierquartett g-moll op. 25 von Brahms, zusammen mit den Kollegen Prof. Niklas Schmidt, Prof. Keiko Suzuki-Bayer und Prof. Hirofumi Fukai.

 

 

Tanja Becker-Bender

Bereits seit ihrer Jugend konzertiert sie als Solistin mit internationalen Orchestern wie zum Beispiel dem Tokyo Philharmonic Orchestra oder dem Jerusalem Symphony Orchestra. Auch als Kammermusikerin ist sie weltweit erfolgreich und spielte unter anderem mit Gidon Kremer oder Yuri Bashmet. Sie gab Recitals in New York, Buenos Aires, Montevideo, Paris, London, Rom und Wien.

 

Die 31jährige Geigerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, den so subtil kommunikativen wie dramaturgisch gestaltenden Geist der Kammermusik auf alle Genres der Musik zu übertragen, Violinkonzerte wie Virtuosenstücke, Neue Musik in Uraufführungen wie auch Barockmusik auf historischen Instrumenten. Entsprechend widmet sie sich dem Violinrepertoire in einer großen Bandbreite. Ihr Interesse an der Neuen Musik führte sie zur Zusammenarbeit mit Komponisten wie Cristóbal Halffter und zu Uraufführungen von Werken von Rolf Hempel, Alexander Goehr und Benedict Mason.

 

Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen erschienen CDs mit Werken von Antonín Dvorák und von Albinoni. Im März 2009 kamen von ihr die 24 Capricen von Nicolò Paganini heraus. Diese Aufnahme wurde von der Fachpresse mit Begeisterung aufgenommen und jeweils mit dem ?Editor?s Choice? von ?Gramophone? und von ?Classic FM? ausgezeichnet.

 

Tanja Becker-Bender hatte bereits seit 2006 eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken inne, seit dem Winter 2009/10 hat sie in Hamburg eine Violinklasse.