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Uraufführung der Oper „Yang Guifei – Die Konkubine des Kaisers“ an der Hamburger Musikhochschule - „Atelier“: Begleitende Konzerte, Lesungen und Diskussionen
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18.02.2014 07:28 Alter: 3 Jahre

Uraufführung der Oper „Yang Guifei – Die Konkubine des Kaisers“ an der Hamburger Musikhochschule - „Atelier“: Begleitende Konzerte, Lesungen und Diskussionen

Oper: 23.2.2014 │ 18 Uhr │ Forum HfMT - Atelier: 19.2. + 21. - 23.2.2014 │Fanny Hensel Saal HfMT │ Chinesisches Teehaus Hamburg „Yu Garden“

„Yang Guifei“ stellt eine der berühmtesten Gestalten der chinesischen Geschichte dar. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die durch Geist und Schönheit besticht und als Konkubine des Kaisers zu einer der wohl einflussreichsten Frauen des chinesischen Reiches wurde. Der Stoff bildet seit fast 1300 Jahren die Grundlage unzähliger Gedichte, Lieder, Filme und anderer künstlerischer Werke.

 

Die Komponistin Yijie Wang (Libretto: Sören Ingwersen) hat sich das Ziel gesetzt, mit ihrer Oper der traditionsreichen Kette um die chinesische Konkubine eine weitere Version hinzuzufügen. Die erfolgreiche und mit zahlreichen Preisen geehrte Absolventin der Kompositionsklasse der Hochschule hat neben der Komposition und Durchführung des Opernprojekts eine Dissertation zur Gegenüberstellung westlicher und fernöstlicher Musiktheatertraditionen verfasst, die sie in ihrer Oper bewusst verknüpft.

 

Eng verbunden mit dem künstlerischen Prozess und seinen interkulturellen Aspekten ist die wissenschaftliche und musikvermittelnde Komponente, die durch das „Atelier“ – ein Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas, Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg, und dem Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg --aufgegriffen wird.

Im Atelier-Programm an den Tagen vor der Uraufführung laden Konzerte, Lesungen und Diskussionen dazu ein, das "Reich der Mitte" und einen seiner berühmtesten Mythen umfassend zu entdecken.

 

Uraufführung Yang Guifei – Die Konkubine des Kaisers

am Sonntag, den 23.02.2014 18 Uhr (!)

im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Musikalische Leitung: Bettina Rohrbeck

Regie und Bühne: Dominik Neuner

Dramaturgie und Musikvermittlung: Bettina Knauer

Eintritt: 20,- € (ermäßigt 10,- €)

über Konzertkasse Gerdes 040/45 33 26 oder

an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Vorstellungen:

Di 25. 2. / Do 27. 2. / Sa 1. 3. (jeweils um 19.30 Uhr)

sowie So 2. 3. (18 Uhr)

 

 

Atelier zur Oper Yang Guifei

19. Februar, 21.-23. Februar.

Mittwoch, 19. Februar 2014 Soirée

18–21 Uhr (Fanny Hensel-Saal der HfMT)

Wissenschaft, Libretto, Szene:
Beziehungen/Differenzen
18.00
Yijie Wang, Francolin
(Flöte: Ye Zhao)
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt
Musik und Dichtung am Kaiserhof und in der
Hauptstadt im Jahre 750 (Vortrag mit Lesung)

19.00 Yijie Wang
Über ihre Komposition
Sören Ingwersen
Entstehung eines Librettos
Prof. Dominik Neuner
Zur Inszenierung der Oper
Gespräch mit Sören Ingwersen, Dr. Bettina Knauer,
Prof. Dominik Neuner, Prof. Dr. Hans Stumpfeldt,
Yijie Wang – Moderation: Prof. Dr. Beatrix Borchard

 

Freitag, 21. Februar 2014 - Après midi

14–18 Uhr (Fanny Hensel-Saal der HfMT)
China–Europa: Kompositionen und künstlerische
Beziehungen
14.00
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt
China und die Welt um 750 (Vortrag mit Lesung)
15.00 Feng Jian
Sound between the lines
für Guqin und Live-Elektronik
(Guquin: Xiaogang Zeng)
Prof. Xiaoyong Chen und Feng Jian im Gespräch


Tona Scherchen
once upon a time
(Dexin Kong: Flöte, Tair Turganov: Kontrabass, Bernhard Fograscher: Cembalo)
TZOUE für Klarinette, Cello und Cembalo
(Klarinette: Yunpeng Guo, Cello: Mariusz Wysocki, Cembalo: N.N.)


Jack Ben-Levi (Amsterdam) über Tona Scherchen


Xiao Fu
Was soll ich hier tun? – für Stimme, Harfe, virtuelle Harfe und Live-Elektronik
(Harfe: Alexandra Guiraud, Stimme: Gunnar Brandt-Sigurdsson)


Xiao Fu im Gespräch
Moderation: Prof. Dr. Georg Hajdu

 

Freitag, 21. Februar 2014 - Soirée

20–22 Uhr (Chinesisches Teehaus „Hamburg Yu Garden“, Feldbrunnenstraße 67, 20148 Hamburg)
Peking-Oper: Voraussetzungen, Fortschreibungen, Inspirationen
Karsten Gundermann
Le Cinesi – Barockoper trifft Peking-Oper

Georg Hajdu
Swan Song
für Cello, Schlagzeug und Elektronik
(Cello: Mariusz Wysocki, Schlagzeug: Lin Chen, Elektronik: Georg Hajdu)


Gespräch mit Prof. Dr. Georg Hajdu und Karsten Gundermann
Moderation: Dr. Carsten Krause,
Dr. Markus Jentsch

 

Samstag, 22. Februar 2014  - Soirée

19–22 Uhr (Chinesisches Teehaus „Hamburg Yu Garden“, Feldbrunnenstraße 67, 20148 Hamburg)
Femme fatale: Herrschaft – Geschlecht – Kunst
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt
Die schönste Frau der T’ang-Zeit und die Stellung der Frau

zu ihrer Zeit, um 750
(Vortrag mit Lesung)

Juan Xu
Femme totale – die Rolle der Frau
in der chinesischen Gegenwartskunst
am Beispiel von „Bald Girls“
Gespräch mit Prof. Dr. Hans Stumpfeldt,
Prof. Dr. Beatrix Borchard und Juan Xu
Moderation: Prof. Dr. Kai Vogelsang

 

Sonntag, 23. Februar 2014 - Matinée

11–13 Uhr (Fanny Hensel-Saal der HfMT)
East is East and West is West
Interkultureller Dialog und Musik mit Prof. Peter Michael Hamel,

Prof. Xiaoyong Chen und Yijie Wang
Moderation: Prof. Elmar Lampson

Musik:

Peter Michael Hamel

...ebenso ins offene... für Violine Solo (2002)

(Thomas Reif: Violine)

 

Xiaoyong Chen

aus: Diary I & II

Clockwork Chicken
Crossing
Floating Point

(Bernhard Fograscher: Klavier)