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26.03.2012 19:02 Alter: 5 Jahre

Vereinbarungen für HfMT, HFBK und TUHH

Hamburger Senat gewährt langfristige Finanzierungs- und Planungssicherheit durch Vereinbarungen mit den Hamburger Hochschulen

Prof. Elmar Lampson

Die Wissenschaftssenatorin und die Präsidenten der Hochschule für bildende Künste (HFBK), der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) haben sich auf langfristige Hochschulvereinbarungen verständigt, die den Hochschulen eine verlässliche und zukunftsfähige Perspektive bieten. Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und die Präsidenten der Hochschulen haben die Vereinbarungen in den letzten Wochen paraphiert. Im Oktober 2011 wurde mit der Universität Hamburg die erste Hochschulvereinbarung abgeschlossen. Mit den Hochschulvereinbarungen gewährt der Senat eine verlässliche Hochschulfinanzierung bis 2020.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit den nunmehr paraphierten auf die jeweilige Hochschule zugeschnittenen Hochschulvereinbarungen erhalten die beiden Kunsthochschulen und die Technische Universität Hamburg-Harburg die gleiche Planungssicherheit, wie sie der Universität Hamburg bereits zugesichert wurde. In ökonomisch schwierigen Zeiten stellen die langfristigen Hochschulvereinbarungen mit einer achtjährigen Laufzeit ein Novum in der Hamburger Hochschulsteuerung und in der gesamten Bundesrepublik dar. Die Vereinbarungen sind ein starkes Bekenntnis der Stadt zu ihren Hochschulen. Sie sollen eine zuverlässige und stabile Zukunftsperspektive schaffen.

Dazu Prof. Elmar Lampson, Präsident der Hochschule für Musik und Theater: „Ich bin froh über die Klarheit, die die Hochschulvereinbarung bietet. Nun müssen wir mit aller Kraft daran arbeiten, die Hochschule trotz der letztlich knapper werdenden Mittel weiter zu entwickeln. Vor allem setze ich darauf, dass die neuen Rahmenbedingungen es uns ermöglichen werden, das vorhandene Geld de facto flexibler einsetzen zu können.“

Die Hochschulen verpflichten sich im Gegenzug zu bestimmten Leistungen. Auch zukünftig soll eine angemessene Zahl von Studienanfänger- und Studienplätzen bereitgestellt werden, die im Wesentlichen aus der bisherigen Größenordnung fortgeschrieben wird. Darüber hinaus verpflichten sie sich zu Maßnahmen u.a. in den Bereichen der Weiterbildung, der Forschung, der Internationalisierung und der Gleichstellung.