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25.04.2014 15:13 Alter: 3 Jahre

Verleihung des Ebel-Preises und der Ebel-Stipendien an Studierende der HfMT

Der „Hermann und Milena Ebel-Preis 2014“ wurde am 25. April 2014 zum inzwischen sechsten Mal an Studierende der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) verliehen. Die Preisverleihung fand durch das Ehepaar Ebel statt. Dem schloss sich ein festliches Konzert mit den Preisträgern an.

Den Hermann und Milena Preis 2014 erhielten folgende Studierende:

 

  • Der Hauptpreis in Höhe von 5.000 Euro und ein monatliches Stipendium von 300 Euro für 12 Monate ging an Zachariah Njoroge Kariithi, Bariton.
  • Sieben Stipendien in Höhe von je 3000 Euro erhielten Nariman Akbarov, Violoncello; Camilo Arias, Violine; Danae Papamatthaiou-Matschke, Violine; Nadezda Pyatakova, Violine; Jiři Rožeň, Dirigent; Torge Schmidt, Schulmusik Klavier; Na-Rea Son, Sopran.

 

Der diesjährigen Vergabe von Preis und Stipendien ging die Entwicklung eines neuen Konzeptes voraus: Sie wurden erstmals hochschulöffentlich für alle Sparten der Hochschule ausgeschrieben und bei der Vergabe wurden künstlerische, pädagogische und soziale Aspekte berücksichtigt. Einen hohen Stellenwert hat die Bedürftigkeit bei der Vergabe der Stipendien.

 

Hermann Ebel zur Begründung des Preises:

„Wir möchten gerne Künstler fördern, die die Unterstützung auch wirklich benötigen. Musiker, denen eine gute Zukunft bevor stehen kann, sollen nicht in der Ausbildung an finanziellen Mitteln scheitern. Denn die für die Ausbildung notwendigen Auslandsaufenthalte sind teuer und ein gutes Musikinstrument kostet ein kleines Vermögen.“

 

Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson dankte dem Ehepaar Milena und Hermann Ebel herzlich für die langjährige großzügige Unterstützung der Studierenden: „Es ist eine der größten Studierendenförderungen, die der Hochschule und den jungen Künstlern zugute kommt. Für die Qualität der Ausbildung ist das von unschätzbarem Wert.“

Ebel-Preis und Stiftung Maritim

 

Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Hamburg ist eines der Ziele, die sich die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel auf die Flagge geschrieben hat. Gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg vergibt das Stifterehepaar daher jedes Jahr den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten HERMANN UND MILENA EBEL-PREIS an herausragende junge Künstlerinnen und Künstler.

Hermann Ebel gehört dem fünfköpfigen Hochschulrat der Hochschule für Musik und Theater an. Er ist Vorstandsvorsitzender der HANSA TREUHAND Gruppe, einer Reederei-Gruppe mit mehr als 80 Hochseeschiffen. Die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel, die kulturelle und soziale Projekte in Hamburg fördert, gründete er zusammen mit seiner Frau.

Milena Ebel ist Vorstandsvorsitzende der Stiftung Maritim. Sie koordiniert deren zahlreiche Aktivitäten auf kulturellen und sozialen Gebieten. Frau

Ebel ist in Kroatien geboren und lebt seit über 30 Jahren in Hamburg. Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder, die dem Kuratorium der Stiftung angehören. Das Projekt "Kultur bewegt", das gemeinsam mit der Hamburger Kulturbehörde ins Leben gerufen wurde, geht ebenfalls auf Milena Ebels Initiative zurück. Neben weiteren Projekten in der Hansestadt hat die Stiftung hierfür einen Förderbetrag von 500.000 Euro bereitgestellt.

 

Konzertprogramm am 25.4.2014

 

Maurice Ravel (1875-1937)

Concert Rhapsodie "Tzigane”

Nadja Pyatakova, Violine, Keiko Suzuki-Bayer, Klavier

 

Begrüßung   Prof. Elmar Lampson

 

Grußwort       Staatsrat Dr. Horst-Michael Pelikahn

 

Vortrag

„Darstellung meiner pädagogischen Arbeit und musikalischen Förderung von blinden-und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen und Schülern einer Förderschule.“

Torge Schmidt, Klavier, E-Gitarre & Lehramt an Sonderschulen

 

Simon Schmidt/ Torge Schmidt

Stunden wie Sekunden   

Victor Millones(Saxophon), Tobi Ehlers (Schlagzeug) Simon Schmidt (E- Gitarre und Gesang), Torge Schmidt,  Klavier, E-Gitarre

Leoš Janáček (1854-1928)

Im Nebel 1. Teil – Andante

Jiři Rožeň, Klavier


„Von Händel bis Messiaen“

Der Dirigent Jiři Rožeň im Film

 

---  Pause   ----

 

Claude Debussy (1862–1918)

Sonate für Violine und Klavier

Danaes Papmatthaiou-Matschke, Violine, Keiko Suzuki, Klavier

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

"O zittre nicht" aus "Die Zauberflöte"

Narea Son, Sopran, Hyerim Park (Klavier)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

"Hai già vinta la causa" aus "Le Nozze di Figaro"

 Zachariah Kariithi (Bariton), , Hyerim Park (Klavier)

Gioachino Rossini  (1792-1886)

"Dunque io son" (Duett der Rosina und Figaro) aus "Il Barbiere di Siviglia"

Narea Son, Sopran & Zachariah Kariithi, Bariton, , Hyerim Park (Klavier)

Überreichung der Urkunden        Hermann und Milena Ebel          

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Duett  "Là ci darem la mano" aus " Don Giovanni" 

Narea Son, Sopran & Zachariah Kariithi, Bariton, Hyerim Park (Klavier)

 

Zusatzinformationen zu den Preisträgern und Stipendiaten

 

Nariman Akbarov, Violoncello

Nariman Akbarov, 1993 in Baku/Aserbaidschan geboren, studiert seit dem 1.10.2012 Cello an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Gmelin. Er stammt aus einer Musikerfamilie, sein Vater ist Professor für Klarinette und seine Mutter unterrichtet Cello in der Türkei. 1998 hat er bei seiner Mutter angefangen Cello zu lernen.

Er erhielt folgende Auszeichnungen: 1. Preis beim Internationalen Rotary Wettbewerb 2002 in Edirne, Türkei;  2. Preis beim Internationalen Rotary Wettbewerb 2003 in Edirne, Türkei, 3.Preis bei der International Competition of Young Cellists 2003, Edirne, Türkei, 1.Preis beim Wettbewerb „Mladi Virtuozi” International Competition 2005, Sofia/Bulgarien; 1.Preis beim Wettbewerb Interational Rotary Young Musicians Competition 2009”/Sofia/Bulgarien, 1. Preis beim Wettbewerb „Competition of Rotary Club 2010.

Als Solist ist er mit dem Russia Chamber Orchestra in Kursk /Russland aufgetreten und hat ein Konzert mit Yildiz Ibrahimova gespielt. Er hat viele Konzerte in Deutschland, Griechenland, Bulgarien und Österreich gespielt mit den türkischen Orchestern UGSO, DCSO, CSO, TUGFO.

Nariman Akbarov besuchte Meisterklassen mit M. Rostropovich in 2002 und  Verner Hink, Rafael Filder und Peter Schmid in 2010.

 

Camilo Arias, Violine

Camilo Arias, geboren am 21 Juni 1991 in Cali, Kolumbien, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von 9 Jahren. Mit 11 wurde er Jugendstudent an der “Universidad del Valle” und später am Konservatorium Antonio Maria Valencia. 2009 fing er das Studium im Fach Violine am selben Konservatorium an. 2010 unterbrach er es, um sein Studium in Deutschland fortzusetzen. Ende 2010 kam er nach Hamburg wo er ein pädagogisches Studium an einer Privaten Musikschule anfing, zwei Jahre später bewarb er sich erfolgreich an der Hamburger Musikhochschule. Zurzeit studiert er im 4. Semester in der Klasse des Professors Christoph Schickedanz. 

 

Zachariah Njoroge Kariithi, Bariton

Zachariah Njoroge Kariithi wurde 1987 in Nairobi, Kenya geboren. Im Alter von 12 Jahren begann seine musikalische Laufbahn mit  Klavierunterricht. Nach seinem Schulabschluss  ging er ans Kenya Conservatoire of Music und studierte Klavier und Gesang.

Nach zwei Jahren schloss er erfolgreich die Associated Board of the Royal Schools of Music – Prüfungen in Klavier und Gesang mit Auszeichnung ab und wurde Repräsentant für sein Land Kenya während der Youth Choir Session im Sommer 2008.

Zachariah war von 2008 bis 2013 Student und Stipendiat der  Buchmann Mehta School of Music, der Tel Aviv University Israel, ebenso Stipendiat des Adler- Buchmann International Program für herausragende ausländische Studiwerende. Seine Gesangslehrerin  war Prof. Tamar Rachum.

Er nahm an allen großen Produktionen der School of Music teil, und übernahm folgende Hauptpartien: Guglielmo in Cosi fan tutte (Mozart), Aeneas in Dido and Aeneas (Purcell), L’horloge comtoise in L’enfant et les sortileges (Ravel), Baron Zeta in Die lustige Witwe , (Lehar), Don Giovanni in Don Giovanni (Mozart), Der Vater in Hänsel and Gretel (Humperdinck).

Zachariah arbeitete mit dem Buchmann Mehta School of Music Symphony Orchestra als Solist unter der Leitung des Maestro Zubin Mehta, 2011 Solist in der Carnegie Hall in New York unter der Leitung von Prof.  Zeev Dorman 2012. Er sang mit dem Israeli Philharmonic Orchestra und dem Haifa Symphony Orchestra in verschiedenen Produktionen von 2008-2013.

Aktiver Teilnehmer in europäischen Meisterkursen für Gesang, u.a. bei Prof. Charles Spencer und Prof. Ulf Baestlein .

Er gewann  den Nordfriesischen Liedpreis, 2012, 3. Preis beim 7. Internationalen  Hilde Zadek  Wettbewerb in Wien , 2011, 1. Preis bei  Buchmann Mehta School of Music Wettbewerb , 2012

2. Preis bei  Buchmann Mehta School of Music Wettbewerb , 2011; 1. Preis Mozartwettbewerb der HfMT Hamburg, 2014.

Seit Oktober 2013 studiert Zachariah an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Master Oper mit den Hauptfachlehrern Prof. James. Prof. Leibrecht, Prof. Schwab. In der Sommerproduktion 2014 an der HfMT wird er die Hauptpartien in L’enfant et les sortileges (Ravel) und  Les mamelles de Teresias (Poulenc) übernehmen.

 

Danae  Papamatthäou – Matschke, Violine

Danae Papamatthäou – Matschke zählt zu den vielversprechendsten griechischen Violinisten der jungen Generation. Nach ihrem Konzertdebüt im Alter von elf Jahren bei griechischen Musikfestivals konzertierte Danae in verschiedenen Städten Deutschlands, begleitet von enthusiastischen Presserezensionen.

Es folgen Konzerte in verschiedenen Ländern wie Italien, Schweiz, Österreich, Slowenien, China und Zypern sowie Auftritte in renommierten Konzertsälen wie u.a. Athens Concert Hall, Thessaloniki Concert Hall, National Center for the Performing Arts Peking, Gewandhaus Leipzig.

Als Solistin arbeitet sie mit einer Vielzahl von Sinfonieorchestern, u.a. mit dem Staatsorchester Athen, dem Staatsorchester Thessaloniki, mit der Thüringen Philharmonie, dem Westsächsischen Symphonieorchester, der Vogtland Philharmonie, der Erzgebirgischen Philharmonie, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Orchester der Musikfreunde „Kamerata“.

2008 wurde sie von der Vereinigung  griechischer Musik- und Theaterkritiker für ihre Auftritte mit dem Staatsorchester Athen und dem Orchester der Musikfreunde „Kamerata“ ausgezeichnet.

Als Solistin sowie auch im Kammerensemble gastierte sie bei Internationalen Musikfestivals wie u.a. Festspiele Mecklenburg – Vorpommer, Internationales Mendelssohn Festival Hamburg, Pharos Arts Foundation Nicosia/Zypern, Hermopouleia (Insel Syros), Internationales Kammermusikfestival Aegina, Festival Symi, Samos Young Artist Festival, Sani Festival, Festival Santorini (Megaron Gyzi).

Danae Papamatthäou – Matschke ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Erste Preise gewann sie beim 10. Internationalen Violinwettbewerb „ Andrea Postacchini“ (Italien), beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ (Deutschland), beim 2. Internationalen Violinwettbewerb „Henri Marteau“ (Deutschland) sowie dem Internationalen Wettbewerb für junge Solisten „Ersi Saratsi“ (Griechenland). Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. 2010 erhielt sie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks beim 2. Internationalen „Szymon Goldberg Award“ (Deutschland).  Im selben Jahr brachte sie die „Sprüche im Wind“ für Violine und Klavier von Dimitri Terzakis (Danae Matschke gewidmet) zur Welturaufführung. 

Geboren 1988 in Athen, begann sie im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. 2002 wird sie als Schülerin mit besonderem musikalischem Talent an das Musikgymnasium Schloss Belvedere/Weimar, Violinklasse Prof. Jost Witter, aufgenommen. Anschließend studiert sie bei Prof. Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie 2011 den Titel „Bachelor of Arts“ erwirbt und ihre Studien 2013 mit dem Titel „Master of Arts“ mit Auszeichnung abschließt.  Gegenwärtig widmet sie sich postgradualen Studien, Hochschule für Musik und Theater Hamburg / Violinklasse Prof. Tanja Becker-Bender, wiederum als Stipendiatin der „Alexandros S. Onassis“-Stiftung.

Künstlerische Impulse gaben ihr internationale Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Ana Chumachenko, Zakhar Bron, Donald Weilerstein, Vanya Milanova, Boris Garlitsky, Tanja Becker – Bender, Christiane Hutcap und dem Szymanowski – Quartett.

Für ihre besonderen Leistungen wurde sie wiederholt Stipendiatin der Gesellschaft der Musikfreunde Athen, der Gesellschaft der Musikfreunde Thessaloniki, der A.S. Onassis Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben (Gerd Bucerius – Förderstipendium) und der Stiftung «Propondis».

Seit 2014 gehört sie zu den geförderten Künstlern des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ und wurde für ihre künstlerische Leistungen mit einem „Hermann und Milena Ebel“ Stipendium ausgezeichnet.

 

Nadezda Pyatakova, Violine

Nadezda Pyatakova wurde 1990 in Nizhnij Novgorod in Russland geboren. Im Alter von sieben Jahren begann sie mit dem Geigenspiel und erhielt ihren ersten Geigenunterricht an der Musikfachschule Jakutsk in Sibirien.

Mit zehn Jahren wurde sie Preisträgerin des russischen Wettbewerbs „New Name“. Nadezda nahm an verschiedenen Meisterkursen, u.a. in Portugal, Italien, Frankreich, Israel und Ungarn teil. In den Jahren 2002 und 2005 gewann sie jeweils den ersten Preis beim Jugendwettbewerb „The Violin of the North“. Von 2002 bis 2006 spielte sie als Solistin in dem Geigen-Ensemble „Virtuosen von Jakutien“, mit dem sie viele Wettbewerbe gewann und eine CD, sowie eine DVD herausbrachte. Im Jahre 2006 erhielt sie den 4. Preis beim Wettbewerb „ The Canetti International Violin Competition“ in Versaille, Frankreich.

Seit 2001 ist sie Stipendiatin des berühmten Geigers Vladimir Spivakov, welcher ihr eine 3/4-Geige vermachte. Sie ist außerdem Stipendiatin des russischen Unternehmens „Yukos“  und bekam von 2008- 2009 ein Stipendium der deutschen Hans-Kauffmann-Stiftung.

Seit Beginn des Jahres 2010 ist Nadezda zudem Stipendiatin der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“.

Im Jahr 2010 und 2013 erreichte sie beim Elise Meyer Wettbewerb in Hamburg den 2. Platz.

Seit Juni 2013 ist sie Stipendiatin der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung.

Im September 2013 erhielt sie den Förderpreis des Internationale Königin Sophie Charlotte Wettbewerb für Violine.

Im Juli 2013 beendete Nadezda ihr Bachelorstudium bei Professor Schickedanz im Fach Geige an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit der Abschlussnote sehr gut.

Seit Oktober 2013 ist Nadezda Master-Studentin  an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg unter der Leitung von  Professor Schickedanz.

 

Jiři Rožeň, Dirigent

Jiři Rožeň wurde 1991 in Prag geboren, begann mit sechs Jahren sich mit Musik zu beschäftigen. 2006 gewann er den ersten Preis bei dem nationalen Musikjugendwettbewerb „Prague Junior Note“ in der Kategorie Klavier; daraufhin wurde ihm der „Preis des tschechischen Rundfunks“  verliehen. Mit 14 Jahren wurde er in das Prager Konservatorium im Fach Dirigieren aufgenommen. 2008 bis 2010 war er Dirigent des Prager Studentenorchesters und der  Kammerphilharmonie Varnsdorf.

2010-2013 hat er Orchester - und Chordirigieren bei Prof. Dennis Russell Davies, Hans Drewanz , Jorge Rotter und Karl Kamper an der Universität Mozarteum Salzburg studiert. Derzeit absolviert er der Masterstudiengang Orchesterdirigieren bei Prof. Ulrich Windfuhr an der HfMT.

Er nahm an Meisterkursen von Edo de Waart, David Robertson und Jorma Panula teil. Er dirigierte u.a. die Königliche Philharmonie von Flandern, Hamburger Symphoniker, Lucerne Festival Academy Orchestra, Österreichisches Ensemble für Neue Musik, Prague Philharmonia, Philharmonisches Kammerorchester Berlin, Talich Philharmonia Prague, Bad Reichenhaller Philharmonie, Sinfonieorchester der Univeristät Mozarteum und des Prager Konservatoirums. Im Dezember 2013 war er Semifinalist der Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award. Im Juli 2014 debütiert er beim Orchestre Philharmonique de Radio France im Rahmen des Meisterkurses bei Peter Eötvös.

 

Torge Schmidt, Klavier, E-Gitarre, Schulmusik

Torge Schmidtwurde am 27.12.1989 in Hamburg geboren. Im Alter von 10 Jahren begann seine musikalische Ausbildung bei der Pianistin Elke Gravert. Nach einem einjährigen Schulaustausch in Chile/Angol in der 11. Klasse wechselte er von Klavier zur E-Gitarre und nahm Unterricht bei dem Bluesgitarristen Jan Mohr. Seitdem spielte Torge Schmidt in verschiedenen Formationen. Nach dem Abitur leistete er seinen Zivildienst an der Blinden- und Sehbehinderten Schule am Borgweg/Hamburg. Aufgrund seiner Freude, die er in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung erlebte, entschied er sich im Jahr 2010 zum Studium der Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaft und Sport (Lernbereich) an der Universität Hamburg. Seit 2011 studiert er Schulmusik mit dem Hauptfach Klavier bei Erek Siebel und im Zusatzstudium Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben seinem Studium unterrichtet Torge Schmidt seit 2010 an der Förderschule Pröbenweg und der Blinden-und Sehbehindertenschule am Borgweg in unterschiedlichen Klassen mit vielseitigen Aufgaben, Unterricht in Musik, Nachhilfe in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch, Pflege und Einzelbetreuung von schwerstbehinderten Jugendlichen und Leitung eines Ganztagsangebots.

Im Jahr 2013 gründeten die Kommilitonen Simon und Torge Schmidt die Band „SCHMIDT“. Es folgten mehrere Auftritte in Hamburg und Umgebung sowie ein Fernsehauftritt. Im April 2014 wurde ihre erste EP „Stunden Wie Sekunden“ mit weiteren Musikern, Studenten der HfMT, aufgenommen und produziert. In der Kulturkirche Altona findet am 11.07.14 im Rahmen der CD-Veröffentlichung ein Konzert statt, bei dem die CD zum ersten Mal gekauft werden kann.

 

Narea Son, Sopran

Narea Son wurde am 23. September 1990 in Seoul, Südkorea, geboren, wo sie auch ihr Bachelor-Studium an der Seoul National University erfolgreich abgeschlossen hat. Während des Studiums gab sie mit 19 Jahren bereits ihr erstes Solokonzert in der Konzertreihe „Debut für junge Sänger“ in der Geumho-Konzerthalle. Schon während des Bachelor-Studiums sang sie die Partien der „Mimi“ in „La Boheme“ von Puccini und „Donna Elvira“ in „Don Giovanni“ von Mozart in Hochschulaufführungen.

Seit Oktober 2013 studiert sie bei Professorin Gundula Schneider an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg im Master „Oper“. Erweiternd zu ihrem Studium sang sie in verschiedenen Meisterklassen - u.a. mit Cheryl Studer, Mariella Devia und Bruna Baglioni an der Seoul National University, sowie mit Edda Moser an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Narea Son ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, u.a erwarb sie den ersten Preis des „Cheongdo-Yunji-Gesangswettbewerbes“ in Korea,  den zweiten Preis des Wettbewerbes für „Deutsches Lied“ in Seoul und Förderpreis beim „Internationalen F.P. Tosti-Wettbewerb“ Japan. Im Dezember 2013 erhielt sie den ersten Preis sowie den Förderpreis der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung und den Förderpreis 2013 der Walter und Charlotte-Hamel-Stiftung beim Maritim-Wettbewerb in Hamburg/Timmendorf.

Am 24. Januar 2014 hat sie den Solopart im ersten Teil der Hochschulaufführung des „Messiah“ von G. F. Händel gesungen und wirkt an weiteren Hochschulprojekten mit, u.a. bei der Oper „L’Enfant et les Sortilèges“ von M. Ravel im Juni. Weiterhin ist sie zu Konzerten in der Master-Lied-Klasse eingeladen.