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25.06.2007 16:12 Alter: 9 Jahre

Vorstellung neuer multimedialer Präsentationen

"Spielfrauen im Mittelalter " - "Fanny Hensel - Korrespondenzen in Musik" - "Körperbilder in der musikalischen Performance sowie intermedialer und partizipativer Musik"

 

Neue multimediale Präsentation im Rahmen des Forschungsprojekts "Musik und Gender im Internet" an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sind online unter mugi.hfmt-hamburg.de

 

Zur Vorstellung der neuen Inhalte laden wir Sie sehr herzlich ein

am Dienstag, dem 26. Juni 2007, 19.30 Uhr,

Mendelssohn-Saal der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Konzepte und Texte:

Dr. Cornelia Bartsch (Fanny Hensel), Constanze Holze (Spielfrauen) und Julia Gerlach (Körperbilder)

Konzepte und Redaktion: Kirsten Reese

Eintritt frei.

 

Multimediale Präsentationen

Spielfrauen sind Musikerinnen, die sich im Mittelalter mit weltlicher Musik ihren Lebensunterhalt verdienten: Sie spielten zahlreiche Instrumente, sangen und tanzten. Diese Kultur ist heute vor allem über Abbildungen überliefert, die in europäischen Handschriftensammlungen aufbewahrt werden und nun in der multimedialen Präsentation in hervorragender Qualität gezeigt werden. Dazu erklingt Musik, aufgenommen von Ensembles, die sich seit den 1970er Jahren und ganz aktuell der Musik der Spielleute verschrieben haben.

 

Zu Fanny Hensel wurden bereits zwei multimediale Präsentationen für MUGI erstellt: das Seminarprojekt "Räume für Musik" mit Klangräumen und interaktiven Spielen und "Korrespondenzen in Musik", wo es um musikalische Korrespondenzen, Widmungen, Mitteilungen, Rätsel und Spiele in Briefen, Stammbüchern, Reisealben und gedruckten und unveröffentlichten Kompositionen geht, die Fanny Hensel und ihre Familie und Freunde sich gegenseitig schickten und zueigneten.

 

Eine Vielzahl heterogener Körperbilder finden sich in zeitgenössischer intermedialer Musik, Performance und Klangkunst. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte von Körper und Körperlichkeit künstlerisch thematisiert: ihre soziale oder sexuelle Prägung, ihre Präsenz im Raum, ihre klangliche oder stoffliche Konsistenz. Ins Blickfeld geraten dabei die Grenzen zwischen innen und außen, zwischen menschlich und künstlich/robotisch, zwischen Mann und Frau, nah und fern, Bewegung und Stille.