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10.11.2011 10:09 Alter: 5 Jahre

XI. RITTER-PREIS für den Saxophonisten Gabriel Coburger

Erstmals wird dieses Jahr ein Jazzmusiker mit dem RITTER-PREIS ausgezeichnet: Gabriel Coburger (*1967) gehört zu den bedeutendsten Saxophonisten und Komponisten der Gegenwart.

Foto: Carsten Westphal

Am

 

Dienstag, den 15. November 2011, 19.30 Uhr

in der Kleinen Laeiszhalle,

Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg.

Eintritt frei.

 

verleiht die Oscar und Vera Ritter-Stiftung dem Saxophonisten und Komponisten im Rahmen des Preisträgerkonzerts den diesjährigen RITTER-PREIS. Auf dem Programm stehen Eigenkompositionen des Preisträgers,  die er mit seinem hochkarätig besetzten Gabriel Coburger Quartet (Prof. Wolf Kerschek, Sven Kerschek und Roland Schneider) und mit dem renommierten Pianisten Claus Bantzer spielen wird. Gabriel Coburger studierte von 1988 bis 1993 bei Herb Geller und Roman Schwaller an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.

 

Seit 2001 verleiht die Stiftung den mit € 15.000,- dotierten RITTER-PREIS an Spitzentalente aus verschiedenen Musikbereichen. Für den Preis qualifizierte sich Gabriel Coburger nicht nur durch seine präzise, virtuose und ausgereifte Spieltechnik, sondern auch durch seinen unverwechselbaren, ausdrucksvollen Sound, der es ihm ermöglicht, seine kreativen Improvisationen und originellen Kompositionen optimal zu realisieren.

 

Die Laudatio hält Prof. Dr. Hermann Rauhe, Ehrenpräsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Vorstandsmitglied der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

 

Weitere Informationen über www.ritter-stiftung.de

Ein Foto des Preisträgers schicken wir Ihnen gerne auf Anforderung zu.

Kontakt: Hannelore Pegidis, Tel. (040) 41 40 13 23

info[at]ritter-stiftung.de

 

 

Hintergrundinformationen

 

GABRIEL COBURGER | Saxophon, Flöte, Komposition

- geboren 1967 bei Hamburg
- studierte von 1988 bis 1993 bei Herb Geller und Roman Schwaller an der Hamburger Musikhochschule
- von 1990 bis 1993 spielte er 1. Altsaxophon im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herboltzheimer
- nahm zu der Zeit Unterricht bei Ferdinand Povel und John Rocco
- als erster Tenorist machte er Aufnahmen und spielte Konzerte mit der NDR-Bigband mit Musikern wie Johnny Griffin, Lionel Hampton, Al Jarreau, Clark Terry, Albert Mangelsdorff, Geir Lysne, Inga Rumpf, Wolfgang Schlüter und Nils Landgren
- Im Sommer 1993 bekommt er ein DAAD Vollstipendium und geht für ein Jahr nach New York um an der New School zu studieren Dort nimmt er Unterricht bei Lee Konitz, Dewey Redman, Dave Liebman, Rich Perry und Kenny Werner. Während dieser Zeit kommt es zum Zusammenspiel mit John Abercrombie, Joe Chambers, Jack Walrath und Maria Schneider
- lebte von 1997 bis 2001 als freiberuflicher Musiker in New York, wo er mit seinem Quartett regelmäßig auftrat. In dieser Zeit entstanden zwei CD’s. Eine Studio CD mit dem Titel "Color Suite" und eine auf Deutschland Tour entstandene Live CD mit dem Titel "Before I leave". Beide CD’s erschienen bei Lofish Music.
- Teilnahme an Festivals mit eigenen Projekten: Sofia (BUL) 1992, Maribor (SLO) 1996, Hamburg 1996, New York Texaco Festival at the Knitting Factory 1997, Salzau Jazz Baltica mit Geir Lysne 2002 und Copenhagen Jazz Festival 2003.
- 2005 Gabriel Coburger Quartet in Taiwan, Nov. 06 Konzerte auf Trinidad
- 2005 mit der NDR Bigband in Shanghai, Südafrika und Mozambique.
- Mai 2007 Brasilientournee mit Joao Bosco.