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28.07.2010 15:12 Alter: 6 Jahre

Zweiter Preis für Stepan Simonian beim Bach-Wettbewerb Leipzig 2010

Im Bach-Wettbewerb Leipzig 2010 gewann Prof. Stepan Simonian im Fach Klavier den zweiten, mit 7.500 Euro dotierten Preis, und den Publikumspreis. Darüber hinaus sind die vielfältigen Auftrittsmöglichkeiten auf Festivals und Musikveranstaltungen zu nennen: zum Beispiel im Kleist Forum in Frankfurt/Oder und im Gewandhaus zu Leipzig. Garantiert sind weiterhin Auftritte mit Preisträgern aller Fächer beim Bachfest Leipzig sowie bei den Händelfestspielen Halle, den Köthener Bachtagen, den Magdeburger Telemann-Festtagen, den Musikfesttagen an der Oder und dem Bachhaus Eisenach.

Insgesamt 125 Musiker aus 33 Ländern wetteiferten in den Fächern Klavier, Cembalo, Violine/Barockvioline um einen Preis.

Der Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig, erstmals 1950 ausgetragen, zählt zu den bedeutendsten Musikwettbewerben Deutschlands. Sein internationales Renommee dokumentiert sich durch die Mitgliedschaft im UNESCO-Verband "World Federation of International Music Competitions".

Stepan Simonian, armenischer Herkunft und in Moskau geboren, hat an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg seit 2008 eine Teilzeitprofessur für Klavier.

Er studierte von 2000 bis 2004 am Tchaikovsky Konservatorium in Moskau und setzte seine Studien dann bei Prof. Evgeni Koroliov an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater fort.

2005 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Virginia Waring Klavierwettbewerb in den USA; 2006 wurde er Semifinalist des renommierten Gina Bachauer Wettbewerbs, ebenfalls in den USA und in 2007 gewann Stepan Simonian den 1. Preis des Elise Meyer Wettbewerbs in Hamburg, 2008 erhielt er den 3. Preis des José Iturbi Wettbewerbs in Los Angeles, USA und 2009 den Berenberg Kulturpreis.

Unter anderem konzertierte Stepan Simonian als Solist in der Duke's Hall der Royal Academy London, der Carnegie Hall, New York, der Laeiszhalle in Hamburg, im Bolshoi Saal des Tchaikovsky Konservatoriums, Moskau, im Teatro dal Verme, Mailand, Rolf-Liebermann-Studio des NDRs, Hamburg und Palau de la Musica in Valencia. Er trat mit den Hamburger Symphonikern, dem Russischem Nationalen Philharmonischen Orchester, dem Tschaikowski Symphonieorchester Moskau, den I Pomeriggi Musicali Mailand, dem Moskauer Kammerorchester u.a. auf.