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Projekte für Menschen mit Fluchthintergrund an der HfMT

Die Hochschule hat auf ihrem Campus Nord in der Hebebrandstraße bereits gute Kontakte zu den Bewohnern der dort entstandenen Flüchtlingsunterkunft geknüpft. Durch diesen Kontakt haben sich unterschiedliche Aktivitäten und Projekte entwickelt. Dazu zählen z.B. das Angebot der Studierenden, ehrenamtlich Instrumentalunterricht zu geben, Formen des gemeinsamen Musizierens zu entwickeln und Flüchtlingskinder in das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ mit einzubeziehen.

Dank der Initiative von Prof. Wolf Kerschek läuft im Kulturzentrum "Zinnschmelze" die "interkulturelle Jamsession zum Mitmachen und Zuhören".

Und die Theaterakademie der Hochschule hat mit „Meine Welt – Demonstration der Kinder“ (finanziert von der Stiftung Maritim – Herrmann und Milena Ebel) ein Projekt entwickelt, mit dem besonders Mädchen und junge Frauen dem Alltag in den Flüchtlingsunterkünften entfliehen können.

Gasthörerprogramm

Dazu bietet die Hochschule ab dem Sommersemester 2016 ein Gasthörerprogramm für fünf junge Menschen mit Fluchthintergrund an. Einzige Voraussetzung ist, dass die jungen Menschen musikalische oder darstellerische Erfahrungen mitbringen.

Der erste Schritt wird darin bestehen einen ersten Kontakt zur Hochschule und zu den Studierenden zu knüpfen. Sodann sollen die Möglichkeit erhalten die Hochschule kennenzulernen und am Hauptfachunterricht teilzunehmen. Die Hochschule erhofft sich, dass die Gasthörerin bzw. der Gasthörer auf diese Art ermutigt wird, stärker am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und ggf. sogar ein künstlerisches Studium anzustreben. Die Lehrenden werden nach einem Gasthörersemester einschätzen können, ob die Gasthörerin bzw. der Gasthörer die künstlerischen Anforderungen an die Studienberechtigung wird erfüllen können.