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Forschung an der HfMT Hamburg

Zusammen mit der Entwicklung von künstlerischer Exzellenz und pädagogischer Kompetenz bildet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit allen Fragen der Musik die dritte Säule eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Der Musikwissenschaftsbereich befasst sich derzeit mit dem Projekt "MUGI - Musikvermittlung und Genderforschung im Internet". Hier werden umfassende persönliche Profile von Musikerinnen, Komponistinnen und Mäzenatinnen erstellt.

"Orte und Wege europäischer Kulturvermittlung durch Musik. Pauline Viardot - Sängerin, Komponistin, Arrangeurin, Volksmusiksammlerin, Pädagogin und Veranstalterin" ist ein weiteres, von der DFG mitfinanziertes Forschungsprojekt von Prof. Dr. Beatrix Borchard.

Die Forschungsaktivitäten des Instituts KMM Hamburg widmen sich vier zentralen Schwerpunktthemen des Kultur- und Medienmanagements: dem Stiftungswesen, dem Changemanagement, dem Thema Zivilgesellschaft und dem Konzept des Creative Leadership. In den Forschungsbereichen werden komplexe Problemstellungen aus Gesellschaft und Wirtschaft bearbeitet, Beiträge zu wissenschaftlichen Fragen des Kultur- und Medienmanagements geliefert und konkrete Lösungswege für Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien aufgezeigt. Das Institut KMM ermöglicht darüber hinaus im Rahmen seines Promotionsstudiums eine wissenschaftliche Qualifizierung zu KMM-spezifischen Forschungsthemen. Weitere Informationen finden Sie unter http://kmm-hamburg.de/forschung/.

Das Institut für Musiktherapie profiliert sich durch zahlreiche Forschungsprojekte, (z. B. Musiktherapie in der Inneren Medizin, Musiktherapie bei sexuellem Missbrauch, Musiktherapie in der Arbeitsmedizin etc.) und hat seit 1993 35 Doktorandinnen und Doktoranden promoviert.

Das Hasse-Institut an der Hochschule arbeitet eng mit der Hasse-Gesellschaft Bergedorf zusammen und befasst sich mit Leben und Werk des Komponisten Johann Adolf Hasse.

Das Institut für kulturelle Innovationsforschung ist ein weiteres An-Institut der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und erforscht kulturökonomische Zusammenhänge mit dem Schwerpunkt musikalische Gegenwartskunst.

Schließlich gibt es noch das von der EU geförderte Projekt CO-ME-DI-A (Cooperation and Mediation in Digital Arts) des Masterstudiengangs Multimediale Komposition.

Promotionsmöglichkeiten

Die Hochschule bietet sowohl eine Promotionsmöglichkeit zum Dr. phil. als auch zum Dr. scientiae musicae (Dr. sc. mus.) an. Das spezifische Profil der wissenschaftlichen Professionalisierung besteht in einer Verknüpfung von Forschung und Musikpraxis aus Geschichte und Gegenwart, in der Reflexion künstlerischer Prozesse und ihrer Vermittlung, in der Erforschung der vielfältigen Wirkungsmöglichkeiten von Musik im Allgemeinen,  sowie in Forschungen zum Stellenwert der Musik im Kulturbetrieb unserer Zeit.