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Das Zentrum für Mikrotonale Musik und Multimedia der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (ZM4)

Das ZM4 wurde 2012 gegründet und hat sich der Forschung und Entwicklung in den Bereichen der Mikrotonalität und Multimedia verschrieben, wobei die Kognitionswissenschaften die Rolle einer begleitenden Disziplin einnimmt.

Wir möchten mit dem Zentrum eine Plattform für unsere unterschiedlichen Projekte im Bereich Just Intonation, äquidistante Skalen, Bohlen-Pierce-Skala, Entwicklung akustischer und digitaler mikrotonaler Instrumente, Gestik bei Hybridinstrumenten Netzwerkkomposition- und performance, Echtzeitkomposition und -notation sowie Wellenfeldsynthese unter einem Label bündeln. 

Als Musikhochschule mit dieser in Deutschland einmaligen Schwerpunktsetzung sehen wir uns auch als Vorreiter eines erweiterten musikalischen Forschungsbegriffs, der eine künstlerische Äußerung wie etwa eine Komposition oder eine interaktive Installation einer rein analytischen Arbeit gleichsetzt. Dieser Ansatz wird durch eine entsprechende Promotionsordnung in Musikwissenschaft, die seit 2011 an der HfMT existiert, untermauert. Derzeit sind 5 Promovenden mit dem künstlerisch-wissenschaftlichen Fokus in diesem, deutschlandweit einzigartigen, Promotionsstudiengang eingeschrieben. 

Dem ZM4 gehören zur Zeit 2 Professoren (Prof. Dr. Georg Hajdu und Prof. Dr. Manfred Stahnke), eine wissenschaftliche Mitarbeiterin (Dr. Konstantina Orlandatou), ein Lehrbeauftragter (Sascha Lino Lemke), zwei Promovenden sowie die Studierenden des Masterstudiengangs Multimediale Komposition an. 

Entwicklungen:

 

Forschungsprojekte: 

  • UMIS (Unified Musical Instrument Surfaces)

 

Bisherige Projekte:

  • György-Ligeti-Symposium bei den Hamburger Klangwerktagen 2012
  • Pentalocus Netzwerkprojekt mit San Diego, Montreal, New York und Belfast (erstmaliger Einsatz der WFS), Nov. 2011
  • WFS-Eröffnungskonzert 2012