Hochschule
Die 1950 als „Staatliche Hochschule für Musik“ gegründete Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) liegt zentral in Pöseldorf, einem der schönsten Stadtteile an der Außenalster. In der seit 2004 von ihrem Präsidenten Professor Elmar Lampson geleiteten Einrichtung unterrichten in den insgesamt drei Studiendekanaten international renommierte Künstler, Wissenschaftler und Pädagogen, die den ca. 750 Studierenden ein Höchstmaß an Ausbildungsniveau garantieren.
Die Hochschule verfügt neben einem Sinfonieorchester über eine breite Palette weiterer Klangkörper, in denen die Studierenden praktische Erfahrungen auf professionellem Niveau ebenso sammeln können wie in den eigenen Opern- und Theaterinszenierungen. Der Praxisbezug wird zusätzlich durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Orchestern und Theatern sowie Projekten auf internationaler Ebene gefördert.
Die Räumlichkeiten an der Außenalster unterstreichen die exponierte Stellung der HfMT in Hamburg. So beherbergt das um 1887 von dem berühmten Hamburger Architekten Martin Haller erbaute Budge Palais u. a. einen prachtvollen historischen Kammermusiksaal (Mendelssohn-Saal), sowie die in neuem Glanz erstrahlenden repräsentativen Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek.
Der großzügige Neubau der Hochschule umfasst 83 Unterrichtsräume, Schauspiel- und Opernstudios, Bewegungs- und Übungsräume. Das Zentrum künstlerischer Präsentationen bildet das "Forum", ein professionell ausgestattetes Theater mit 465 Plätzen, vielfältig versenkbarem Orchestergraben sowie einem auf umfassende Theaterbedarfe zugeschnittenem Beleuchtungssystem. Angeschlossen ist ein modernes audiovisuelles Medienzentrum.
Die Theaterakademie der Hochschule wird 2011/12 ein eigenes Gebäude beziehen, Schauspiel- und Gesangsstudierende werden weiter in der Hochschule an der Alster, die Regiestudierenden in neuen Räumlichkeiten ausgebildet.
Mit über 400 Veranstaltungen im Jahr gehört die HfMT zu den bedeutendsten Kulturträgern Hamburgs. Wer hier studiert, profitiert zudem in erheblichem Maße von dem besonderen Flair Hamburgs als „Tor zur Welt“, das neben hervorragenden Orchestern, Theatern, der Oper und Museen auch städtebaulich eine außerordentlich hohe Lebensqualität zu bieten hat.








