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Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragten der HfMT nehmen Stellung zu sämtlichen Berufungsverfahren der HfMT und setzen sich dafür ein, dass Bewerbungen von Frauen besonders berücksichtigt und gezielt eingeworben werden.  Sie unterstützen damit die Hochschule bei der Umsetzung der Frauenförderrichtlinie sowie des Gleichstellungskonzepts der HfMT aus dem Jahr 2009, das mit dem Bericht zur Umsetzung des Gleichstellungskonzepts 2009-2012 evaluiert und für den Zeitraum 2013-2018 mit den folgenden Ziele fortgeschrieben wurde:

    1. Erhöhung des Anteils von Professorinnen am Lehrkörper durch breite Diskussion über gleichstellungsfördernde Maßnahmen und deren Umsetzung; Vergabe einer befristeten Förderprofessur aus Drittmitteln (Stiftungsprofessur) an eine Nachwuchskünstlerin oder -wissenschaftlerin; Verbesserung der Situation der Gleichstellungsbeauftragten in den Studiendekanaten und Sensibilisierung der Berufungsausschüsse für Genderfragen.
    2. Erhöhung des Frauenanteils in den Gremien der Hochschule.
    3. Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten bei der Vergabe von Lehraufträgen in den Studiendekanaten und genderkritisches Monitoring.
    4. Vergabe von Lehraufträgen an Nachwuchskünstlerinnen und –wissenschaftlerinnen.
    5. Förderung von Doktorandinnen durch Vergabe von Stipendien, Zuschüssen zu Reisekosten, Druckkosten, Fortbildungen.
    6. Verstetigung der Genderforschung an der HfMT durch Nachbesetzung der Gender-Professur im Fach Musikwissenschaft und Ko-Finanzierung des Forschungsportals MUGI = Musikvermittlung und Genderforschung im Internet.
    7. Karriereförderung für Studentinnen durch Reisekostenzuschüsse und Fortbildungen.
    8. Schutz aller Mitglieder der Hochschule vor Diskriminierung durch Verabschiedung einer Antidiskriminierungsrichtlinie.
    9. Verstetigung der flexiblen Kinderbetreuung „KlingKlang“ an der HfMT.
    10. Auditierung als „Familiengerechte Hochschule“.

    Aufgrund dieses Gleichstellungskonzepts wird die Hochschule für den Zeitraum 2009-2015 durch das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder gefördert. Von Okt. 2014 bis März 2016 wurde in diesem Rahmen eine Vorgriffsprofessur im Fach Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies finanziert, die ab 01.04.2016 in eine reguläre Professur übergeht.

     

    Die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten
    Die Gleichstellungsbeauftragten der Studiendekanate koordinieren ihre Arbeit in der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (KoGl), die während des Semesters monatlich einmal zusammentritt.
    Die Leitung der Konferenz und die Koordination der Arbeit liegen in den Händen der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule. Durch sie ist die Hochschule auch in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hamburger Hochschulen (LaKoG) und in der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BUKOF) und deren Arbeitskommissionen vertreten. Die Gleichstellungsbeauftragte berichtet dem Hochschulsenat regelmäßig über ihre Tätigkeit.

    Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule:
    Prof. Eva Frank-Bleckwedel
    Stellvertreterin: Martina Bick, M.A.

    Kontakt: gleichstellung[at]hfmt-hamburg.de

     

    Gleichstellungsbüro
    Die Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule werden durch die Gleichstellungsreferentin unterstützt. Sie ist für die Vor- und Nachbereitung der Konferenzen, die Bearbeitung der Frauenförderrichtlinie und des Gleichstellungskonzepts sowie für die Organisation und Betreuung von Veranstaltungen und Konzerten zuständig.

    Martina Bick, M.A.
    Tel: 040 428482-508
    Fax: 040 428482-666
    Email: Martina.Bick[at]hfmt-hamburg.de 
    Sprechstunde: Mo, Di, Mi 10-15 Uhr
    Raum 208 Budge-Palais 

     

    Familienbüro
    Die flexible Kinderbetreuung KlingKlang sowie alle Maßnahmen im Rahmen der Auditierung als „Familiengerechte Hochschule“ werden im Familienbüro koordiniert. Das Büro wird geleitetet von:

    Tanja Tangermann
    Tel: 040 428482-508
    Fax: 040 428482-666
    Raum 208 Budge-Palais
    Email: tanja.tangermann[at]hfmt-hamburg.de

     

    Gender Studies
    Seit 1999 veranstaltet die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten regelmäßig im Wintersemester eine öffentliche Ringvorlesung Gender Studies und Musik mit Vorträgen und Konzerten zu wechselnden Themen, Leitung und Organisation Prof. Dr. Nina Noeske, Prof. Dr. Beatrix Borchard (bis 2016) und Martina Bick. Studierende können durch die Teilnahme an der Ringvorlesung und an einem begleitenden Gender-Seminar Credit Points erwerben.

    Die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten fördert und unterstützt das Internetportal für Musikvermittlung und Genderforschung MUGI, das seit 2003 unter Leitung von Prof. Dr. Beatrix Borchard (seit 2015 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Nina Noeske) an der HfMT Hamburg aufgebaut wird.

    Karriereförderung für Frauen
    Die HfMT nimmt Teil am hochschulübergreifenden Stipendien- und Qualifizierungs-Programm „Pro Exzellenzia“ - Karriereförderung für Frauen in der Promotions- und Postdoc-Phase.
    Seit 2010 werden pro Jahr zwei bis drei Promovendinnen oder Postdocs der HfMT durch dieses Programm gefördert. Es wird durch den Europäischen Sozialfonds und die Freie und Hansestadt Hamburg finanziert und ist durch die Initiative der Hamburger Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen entstanden.