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		<title>HfMT News</title>
		<link>http://www.hfmt-hamburg.de/</link>
		<description>Neueste Neuigkeiten über die HFMT bei http://www.hfmt-hamburg.de</description>
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			<title>HfMT News</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 20 Feb 2012 05:09:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>DAAD-Preis an Daniel Moreira</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/daad-preis-an-daniel-moreira/</link>
			<description>Am 27. Februar wird im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg der DAAD-Preis 2011 an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten. 
<b></b>
<b>Daniel Moreira</b>, geboren 1984 in Brasilien, ist Dirigent und Komponist zeitgenössischer Musik. Nach einem Studium in Physik, studierte er Komposition und Musiktheorie in den USA (University of Texas at Austin), in Brasilien (Universidade Federal do RS), und in Deutschland (Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Außerdem nahm er an zahlreichen Meisterkursen und Workshops von Komponisten und Ensembles der neuen Musik teil. <br />Als Dirigent studierte Daniel Moreira in den USA bei Robert Carnochan, in Deutschland bei Lorenz Nordmeyer und in Italien bei Michael Luig. Beim Dirigieren interessiert er sich hauptsächlich für das zeitgenössische Kammerrepertoire und für die Zusammenarbeit mit Komponisten. Er ist Gründer und Hauptdirigent des Neue Musik Ensembles Volumina Consort, das schon Werke von Komponisten aus mehr als 5 Ländern uraufgeführt hat. <br />2008 wurde Daniel Moreira als Produktionsdirektor des Festivals Contemporâneo-RS nominiert und seit 2010 ist er Mitorganisator der Hamburger Langen Nacht der Neuen Werke.<br />Seine Kompositionen umfassen eine breite Palette von Besetzungen, von z .B Soli, Duos, über elektroakustische und interaktive Musik bis hin zu großen Kammergruppen und Orchester. Seine Werke wurden in den USA, Europa, Australien und Lateinamerika zur Uraufführung gebracht und in namhaften Festivals und Orten gespielt, wie z.B. in der Akademie der Künste Berlin, ISCM World New Music Days, Darmstädter Ferienkurse für neue Musik, Wet Ink Concert Series, Donaueschinger Musiktage Off-Programm, Festival Contemporâneo – RS usw.<br />Im musikwissenschaftlichen Bereich arbeitete Daniel Moreira als Forscher in Interaktivmusik. Seine Software &quot;DFM Granuloma&quot; für Echtzeit-Klangverarbeitung wurde mit dem ersten Forschungspreis der UFRGS ausgezeichnet. Zudem schrieb er auch zahlreiche Essays und Aufsätze über Akustik sowie über Komposition, Ästhetik, Spektrale- und Elektroakustische Musik. <br />Derzeit lebt Daniel Moreira in Hamburg, wo er ein Masterstudium beim Manfred Stahnke an der HfMT Hamburg abschließt. Daniel arbeitet als Dozent für Akustik und Instrumentenkunde an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
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			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 05:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BENEFIZ-GALA für das 6. International Mendelssohn Summer School Festival</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/benefiz-gala-fuer-das-6-international-mendelssohn-summer-school-festival/</link>
			<description>Ehrengast Rolf Seelmann-Eggebert spricht über Händel und das Englische Königshaus, herausragende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 4. bis 17. September 2012 findet zum 6. Male das International Mendelssohn Summer School Festival in Hamburg statt. Dieses besondere Festival ist nach fünf sehr erfolgreichen Jahren aus dem Hochschulleben nicht mehr wegzudenken, kann aber ohne Ihre großzügigen Spenden nicht mehr stattfinden. 
Prof. Elmar Lampson, Präsident der HfMT, Prof. Dr. Martin Zieger, Vorsitzender der Hochschulstiftung und Prof. Niklas Schmidt, Direktor des Summer School Festival laden daher herzlich ein zu einer&nbsp; 
<b>BENEFIZ-GALA</b>
<b>für das 6. International Mendelssohn Summer School Festival</b>
<b>Freitag, 24.02.12&nbsp;&nbsp;20:00 &nbsp;&nbsp;Forum der Hochschule </b>

Eine Veranstaltung der Stiftung der Freunde der Hochschule für Musik und Theater in Zusammenarbeit mit der HfMT

Herausragende Künstler werden den Abend musikalisch gestalten. Neben staunenswerter, virtuoser Musik und intimster Kammermusik wird es einen ganz besonderen Ehrengast geben:<br /><b>Rolf Seelmann-Eggebert</b>, der Adelsexperte der ARD, wird einen Vortrag zum Thema &quot;Georg Friedrich Händel und das Englische Königshaus&quot; halten.<br /><br />Der <b>Eintritt</b> beträgt 99,00 €. Um an der Spendengala teilzunehmen, überweisen sie diesen Betrag bitte bis zum 21.2. auf das Konto der Stiftung der Freunde der HfMT bei der Commerzbank AG: <br /><br />Kto. 0381360500 (BLZ: 200 800 00), <br />Stichwort: Spendengala + Anzahl der Karten <br /><br />Ihre Karten liegen dann an der Abendkasse bereit. Für Kurzentschlossene gibt es selbstverständlich auch noch die Möglichkeit, nach dem 21.2. Karten per E-Mail an <link info@summerschool-hamburg.de>info@summerschool-hamburg.de</link> zu reservieren oder direkt an der Abendkasse zu kaufen<br />Weitere Informationen: <link http://summerschool-hamburg.de/fpages/etc/benefiz_konzert.html>www.summerschool-hamburg.de</link>
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			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolg für Hamburger Studierende beim internationalen Liedwettbewerb in Graz</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/erfolg-fuer-hamburger-studierende-beim-internationalen-liedwettbewerb-in-graz/</link>
			<description>Beim internationalen Wettbewerb &quot;Schubert und die Moderne&quot;, der seit 1989 im dreijährigen Rhythmus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Preisgeld beträgt € 6.500,- und wird von der <i>Martha-Debelli-Stiftung </i>gestiftet. <br />&quot;Schubert und die Moderne&quot; in Graz gehört zu den weltweit anspruchsvollsten Musikwettbewerben in den Bereichen Lied und Kammermusik. Die Teilnahme erfordert ein umfangreiches Repertoire, das einen Bogen von den Kompositionen Franz Schuberts bis zu Werken der Gegenwart spannt. Dabei wird besonderes Augenmerk nicht nur auf die Stilistik der Schubertzeit, sondern auch auf überzeugende Programmdramaturgien sowie auf interpretatorische Kompetenz im Bereich der Musik des 20.und 21.Jahrhunderts gelegt.<br /><br /><b>Klara Hornig</b> (1985 geboren)&nbsp; besuchte bis 2004 das Musikgymnasium Carl-Phillip-Emanuel Bach in Berlin Mitte. In diesem Zeitraum war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und an der Universität der Künste Berlin und mehrmals Preisträgerin des Wettbewerbs &quot;Jugend musiziert&quot; auf Landes- und Bundesebene in den Kategorien Klavier Solo, Duo Violoncello/Klavier (mit Arthur Hornig) und Duo Kunstlied. 2004 nahm sie ihr Klavierstudium in Wien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst bei Prof. Martin Hughes auf, welches sie von 2006-2010 in der Klavierklasse von Frau Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck fortsetze und erfolgreich abschloss.<br />Ihre besondere Vorliebe gilt der Kammermusik und der Liedbegleitung. 2007 erlangte sie mit der Klarinettistin Annelien Van Wauve (Klasse Pof. Sabine Meyer) einen zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Verfemte Musik in Schwerin. Bei <b>Prof. Burkhard Kehring </b>absolviert sie derzeit ihren Master in Liedgestaltung.<br /><br />Mit der Sopranistin <b>Nora Lentner</b> verbindet Klara Hornig seit 2009 eine enge Zusammenarbeit. Ihr Repertoire umfasst sowohl Werke der Klassik, Romantik und Spätromantik, als auch des 20. und 21. Jahrhunderts, welches sie in zahlreichen Liederabenden präsentierten. Seit 2010 erhalten Klara Hornig und Nora Lentner im Rahmen des Masterstudiengangs Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Unterricht bei Prof. Burkhard Kehring. <br />2009 erreichten sie einen zweiten Platz beim Internationalen Liedwettbewerb „Paula - Salomon - Lindberg“ in Berlin. 2010 zählte das Duo zu den Finalisten im internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart. 

<b>Links</b>:
Der Wettbewerb.<br /><link http://schubert.kug.ac.at/>http://schubert.kug.ac.at/</link><br /><br /><br />Die PreisträgerInnen.<br /><link http://schubert.kug.ac.at/internationaler-wettbewerb-franz-schubert-und-die-musik-der-moderne/aktuell/details/backto/7555/article/preistraegerinnen-lied-1.html>http://schubert.kug.ac.at/internationaler-wettbewerb-franz-schubert-und-die-musik-der-moderne/aktuell/details/backto/7555/article/preistraegerinnen-lied-1.html</link><br /><br /><br />Das Liedduo.<br /><link http://duolied.com/Vita.html>http://duolied.com/Vita.html</link>
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			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 05:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Maskentanz: Musikhochschule und Museum für Kunst und Gewerbe feiern die Moderne! </title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/maskentanz-musikhochschule-und-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-feiern-die-moderne/</link>
			<description>Zur Neueröffnung der Sammlung Moderne veranstaltet das MKG in Kooperation mit der Hochschule für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[am <b>Sonnabend, den</b> <b>18. und Sonntag, den 19. Februar 2012, </b>
<b>jeweils 11 – 18 Uhr </b>&nbsp;
Eintritt für Studierende der HfMT frei.
Künstlerische Gesamtleitung: Prof. Frank Böhme (HfMT); 
Ausführende: Studierende und Lehrende der HfMT; 
Choreografie: Namoo Kim und Tyll Wibben.
Ermöglicht durch: Martha Pulvermann Stiftung.

Unter der künstlerischen Gesamtleitung von <b>Prof. Frank Böhme</b> von der HfMT werden in Tanzaufführungen, Musikdarbietungen und Textcollagen die Epochen vom Jugendstil über Expressionismus bis zum Bauhaus wieder lebendig und die für die Zeit charakteristische Einheit der Künste erfahrbar gemacht. Die sinnlichen Schleiertänze von Loie Fuller kontrastieren mit dem reduziert abstrakten Stabtanz des Bauhauslehrers Oskar Schlemmer. Die expressionistischen Tanzmasken des Hamburger Künstlerpaars Lavinia Schulz und Walter Holdt werden mit Musik von Hans Heinz Stuckenschmidt und Stefan Wolpe zu neuem Leben erweckt. Musik Arnold Schönbergs, Erwin Schulhoffs, Eric Saties, Alexander Skrjabins und anderer Komponisten der Zeit ist zu hören. Es werden die Experimente von Ton- Lichtinstallationen rekonstruiert und eine zeitgenössische Modenschau dargeboten. 

<b>Zu Lavinia Schulz und Walter Holdt:</b>
Das umfangreiche Werk der beiden Maskentänzer, insbesondere ihre ausdrucksstarken Ganzkörpermasken, Zeichnungen und Notationen der Tanzschritte, wurde erst 1988 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg durch Zufall auf dem Dachboden wieder entdeckt und schon 2006 durch Studierende der HfMT in Zusammenarbeit mit dem MKG wieder aufgeführt. Hinweise gaben das vorhandene Bildmaterial und die spärlichen Aufzeichnungen zu den Choreographien, die von den Studierenden der Hochschule für Musik und Theater ausgiebig erforscht wurden.
Das Tänzerpaar nahm einen herausragenden Platz in der lebhaften und innovativen Hamburger Kunstszene der frühen 20er Jahre ein, insbesondere bei den legendären Hamburger Künstlerfesten im Curio-Haus. Darüber hinaus ist über die beiden Tänzer leider nicht allzu viel bekannt, ihr Schicksal tragisch: Das Paar schied 1924 in bitterer Armut freiwillig aus dem Leben.
Weitere&nbsp;Infos
<media 2421>Download PDF Maskentanz</media>
http://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/sammlung-moderne.html
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			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fanny Hensel-Saal der Musikhochschule Hamburg feierlich getauft</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/fanny-hensel-saal-der-musikhochschule-hamburg-feierlich-getauft/</link>
			<description>Taufpatinnen sind Prof. Dr. h.c. Hannelore Greve und die Pianistin Lauma Skride</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts: <b>Fanny Hensel</b>. Die Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde am 14. November 1805 in Hamburg geboren. Mit ihrem Bruder stand sie von frühester Kindheit an im engsten musikalischen Austausch. Ihr Leben und ihre Arbeit sind nicht zu trennen von der besonderen Bedeutung jüdischer Familien für das deutsche Kulturleben. Der heutige von Prof. Dr. Beatrix Borchard moderierte &quot;Musikalische Salon&quot; in der Alten Bibliothek der Hochschule war daher Fanny Hensel in ganz besonderer Weise gewidmet:
Um auch künftig die Erinnerung nicht nur an eine außergewöhnliche Musikerin, sondern gleichermaßen an die Geschichte des Budge Palais wachzuhalten, wurde im Rahmen dieser Veranstaltung die Alte Bibliothek feierlich auf den Namen „<b>Fanny Hensel-Saal</b>“ getauft. Die Hochschule hatte bereits vor etlichen Jahren ihren historischen Kammermusiksaal nach ihrem Bruder Felix in &quot;Mendelssohn – Saal&quot; umbenannt.

Hochschulpräsident <b>Prof. Elmar Lampson</b> dankte in diesem Zusammenhang noch einmal <b>Frau Professor Dr. h.c. Hannelore Greve</b> sehr herzlich: &quot; Ihrem außerordentlichen Engagement für die Arbeit der Musikhochschule verdanken wir nicht nur ein neues Bibliotheksgebäude, sondern auch die historisch getreue, wunderschöne Restaurierung der Alten Bibliothek. Ich freue mich daher besonders, Hannelore Greve auch als Taufpatin für den Fanny Hensel-Saal gewonnen zu haben. Dies gilt auch für die zweite prominente Taufpatin <b>Lauma Skride</b>, die zu den erfolgreichsten Absolventinnen der Hochschule gehört.&quot;
Die renommierte Pianistin und Schülerin von Volker Banfield spielte den Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel. Sie wurde für ihre CD-Einspielung von Fanny Hensels Zyklus mit dem Echo-Klassik Preis ausgezeichnet. 

<b>Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt</b>: „Ich freue mich sehr über die offizielle Benennung der historischen Räume der Alten Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater nach Fanny Hensel. Mit dieser Namensgebung wird eine großartige Frau und hochtalentierte Musikerin des 19. Jahrhunderts geehrt, die als Pianistin und vor allem als Komponistin in Hamburg und Berlin das Musikleben prägte.
Mein ganz besonderer Dank gilt Frau Professor Greve. Bereits 2006 konnte die Alte Bibliothek dank ihrer Großzügigkeit aufwändig restauriert werden. Ihr besonderes Interesse an dieser Hochschule stellte sie auch schon ein Jahr zuvor, 2005, eindrucksvoll unter Beweis, als sie der Hochschule ein neues Bibliotheksgebäude schenkte. Und nicht zuletzt sei erwähnt, dass die erste Reihe Musikalischer Salons, die den Mendelssohns gewidmet war, dank ihrer Unterstützung stattfinden konnte. Auch der Tag der feierlichen Umbenennung der Alten Bibliothek macht diese besondere Verbundenheit Frau Professor Greves mit der Hochschule für Musik und Theater deutlich. An dieser Stelle möchte ich dem Stifterehepaar Hannelore und Helmut Greve meinen großen Dank für ihr Engagement aussprechen. Ein Engagement, das sich nicht nur auf die Hochschule für Musik und Theater bezieht, sondern das nachhaltig Wissenschaft und Kultur in unserer Stadt prägt.“

<b>Prof. Dr. h.c. Hannelore Greve</b> würdigte in ihrer Taufrede Fanny Hensel: &quot;Wir freuen uns nun sehr, dass der bislang namenlose „Raum 12“, also die Alte Bibliothek, heute einen Namen erhält, der seiner würdig ist. Einen „Mendelssohn-Saal“ gibt es hier im Budge-Palais bereits. Doch seine nicht minder begabte Schwester Fanny, die wie Felix in Hamburg zur Welt kam, wurde bislang nur wenig gewürdigt: In Eimsbüttel wurde nahe der Osterstraße ein Platz nach ihr benannt, und mein Mann und ich haben an der Ludwig-Erhard-Straße eine Gedenkplatte mit einem Reliefportrait von Fanny – neben dem Denkmal für Felix – in unmittelbarer Nähe des einstigen Geburtshauses in der Michaelisstraße aufstellen lassen. Wie Sie wissen, hat die Familie Mendelssohn die Musik- und Kulturstadt Hamburg stark geprägt. Daran werden zukünftig sicher viele schöne Veranstaltungen im Fanny Hensel-Saal erinnern.&quot;

]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 15:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hamburger Geiger mit dem &quot;Ian Stoutzker Prize in Memory of Yehudi Menuhin&quot; ausgezeichnet</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/hamburger-geiger-mit-dem-ian-stoutzker-prize-in-memory-of-yehudi-menuhin-ausgezeichnet/</link>
			<description>Thomas Reif, Violinestudierender der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wurde am 27. Januar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Thomas Reif studiert an der Hochschule bei <b>Prof. Tanja Becker-Bender</b> seit Oktober 2011. Mit ihm wurde David Eggert (Cello) geehrt. &nbsp;

Ian Stoutzker, englischer Geschäftsmann und langjähriger Freund von Menuhin, mit dem er u.a. die Stiftung &quot;Live Music Now&quot; gegründet hatte, überreichte den Preisträgern in Salzburg den mit 10.000 € dotierten Preis. Eggert und Reif spielten u.a. Sarasate, Kodaly und Xenakis.

<b>Thomas Reif</b>, 1991 in Rosenheim, Bayern, geboren, entdeckte mit 8 Jahren die Violine für sich. Er nahm Unterricht am Mozarteum, Salzburg und studiert nun bei Prof. Tanja Becker-Bender in Hamburg. Er erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben, wie „Jugend musiziert“, der „European Competition for young violin students“ in Gorizia (2.Platz; 2008), dem internationalen Ruggiero-Ricci-Wettbewerb in Salzburg (1.Preis mit dem Sonderpreis für die beste Haydn-Interpretation, 2009), oder dem internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach/Österreich (1.Preis, 2010). Er war festes Orchestermitglied und Stimmführer des Bundesjugendorchesters Deutschland. 
Konzerte führten Thomas Reif u.a. nach Holland und Italien, wo er sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammermusikensembles auftrat. Er konzertierte schon häufiger als Solist mit verschiedenen Orchestern. Derzeit spielt auf einer Geige von Wiltrud Fauler]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rauhe - Preis 2012 für Neue Kammermusik verliehen</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/rauhe-preis-2012-fuer-neue-kammermusik-verliehen/</link>
			<description>In einer feierlichen Veranstaltung wurde vom Stifterehepaar Rauhe am 25. Januar 2012 der Annemarie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson</b> wies zunächst darauf hin, dass die Rauhe-Preisverleihung eine der wichtigen Veranstaltungen im Rahmen der Jubiläumssaison &quot;<i style="mso-bidi-font-style: normal">25 Jahre Forum der Hochschule&quot;</i> sei, welches Hermann Rauhe seinerzeit ebenfalls aus der Taufe gehoben habe. &quot;Der Kammermusikpreis ist ein großzügiges und nachhaltiges Geschenk an die Hochschule, für welches ich dem Ehepaar Annemarie und Hermann Rauhe herzlich danke. Die Besonderheit dieses Preises liegt darin, dass gleich zwei wichtige Bereiche der Hochschule – die Kammermusik und der Kompositionsbereich – gefördert und zu einem lebendigen Austausch animiert werden.“

Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis wird jährlich ein Ensemble des Masterstudienganges Kammermusik der Hochschule ausgezeichnet, das über exzellente künstlerische Leistungen hinaus innovative Konzeptionen zur Verbindung von klassischem und zeitgenössischem Repertoire entwickelt hat, um der zeitgenössischen Kammermusik neue Hörer zu erschließen. Zugleich wird der Preis jeweils an eine Komponistin bzw. einen Komponisten für eine Auftragskomposition für Ensemble vergeben. 
Der Rauhe-Preis ist der höchstdotierte Preis, der für Neue Kammermusik vergeben wird. Zum Profil des Preises gehören außerdem eine CD-Produktion und Auftrittsmöglichkeiten bei NDR Start und bei Festivals. 

Das auserwählte Saguaro Piano Trio aus der Kammermusikklasse von Prof. Niklas Schmidt brachte dementsprechend die preisgekrönte Komposition von Benjamin Scheuer (Klasse Prof. Fredrik Schwenk) zur <b>Uraufführung</b>. Die Laudationes wurden von Prof. Schwenk und Prof. Niklas Schmidt gehalten. 

Der Preis war von dem <b>Ehepaar Rauhe</b> im Jahr 2005 gestiftet worden. Hermann Rauhe – langjähriger Präsident der Hochschule von 1976 bis 2004 – unterstützt die Arbeit der Hochschule weiterhin als <b>Ehrenpräsident:</b> &quot;Es geht um die originelle Verbindung von Interpretation, Komposition und Musikvermittlung im Konzert und in den Medien. Wichtig ist die enge Kooperation und der intensive Dialog zwischen dem Komponisten und den Interpreten seines Werkes, das er im engen Kontakt mit ihnen geschrieben hat.&quot; 

Auch der Komponist <b>Benjamin Scheuer</b> würdigte die doppelte Preisvergabe als &quot;eine sehr glückliche Kombination - ich habe so die Garantie für eine erstklassige Aufführung und die Interpreten kriegen auf diese Weise noch eine extra für sie konzipierte Komposition hinzu.&quot;


<b>Hintergrundinformationen</b>

<b>Die Preisträger</b>

Das Saguaro Piano Trio gründete sich im Januar 2007 am Colburn Conservatory in Los Angeles. In schneller Folge gewannen die Musiker bereits im Mai 2008 den 3. Preis beim Fischoff National Chamber Music Competition (USA) sowie den 2. Preis beim renommierten Osaka International Chamber Music Competition. Im September 2009 folgte der 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Hamburg.
Das Saguaro Piano Trio ist bisher in den USA, Kanada und Japan, Australien und Neuseeland aufgetreten.&nbsp;In Deutschland war das Ensemble u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Kammermusiktagen Mettlach (Saarland) sowie in Hamburg, Oldenburg und Wiesbaden zu Gast. Im Mai 2012 wird das Trio beim Bodenseefestival zu hören sein.
Das Saguaro Piano Trio studiert z. Z. in der Kammermusikklasse von <b>Prof. Niklas Schmidt.</b>

&nbsp;<b>Luanne Homzy - Violine</b>
Die Geigerin studierte bei Robert Lipsett am Colburn Conservatory. Als Solistin konzertierte sie bisher in Kanada&nbsp; und den USA mit dem Montreal Symphony Orchestra, Ottawa Symphony Orchestra und Trois-Rivières Symphony Orchestra. Sie gewann diverse Preise bei Wettbewerben in Nordamerika,&nbsp; und arbeitet für Radio-Canada mit live-Konzerten und Mitschnitten zusammen.&nbsp;<span lang="EN-US">Luanne Homzy ist Konzertmeisterin des American Youth Symphony and Colburn Orchestras.</span>
<span lang="EN-US">&nbsp;&nbsp;</span>
<b>Peter Myers – Violoncello</b>
Nach seinem Abschluss am Colburn Conservatory vervollständigte der Cellist seine Studien bei Ralph Kirchbaum an der University of Southern California. Er trat u.a. beim Marlboro Festival auf und konzertierte mit bekannten Kammermusikpartnern wie Richard Goode und&nbsp; Arnold Steinhart. Zusammen mit der Geigerin Midori nahm er 2009 an Music Sharing’s International Community Engagement Project in der Mongolei teil.
Peter Myers arbeitet darüber hinaus als Komponist und wurde von der Bratschistin Kim Kashkashian mit einem Werk für Viola und Percussion beauftragt.
<br /><b>John Chen - Klavier</b>
Der Pianist stammt aus Neuseeland und studierte zunächst an der University of Auckland, wo er bereits im Alter von 18 Jahren sein Examen ablegte. Derzeit setzt er seine Studien bei John Perry an der University of Southern California fort.&nbsp; 2004 gewann er den Int. Klavierwettbewerb in Sydney und konzertiert(e) seitdem in Europa, Asien, Nordamerika sowie in Australien und Neuseeland, darunter beim Klavierfestival Ruhr 2005 und in Singapur 2006. Chen spielte mit allen wichtigen Orchestern in Australien und Neuseeland, darüber hinaus trat er mit dem Los Angeles Chamber Orchestra und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra auf. Er nahm CDs für Naxos (die komplette Klaviermusik von Henri Dutilleux), Australian Broadcasting Corporation (Debussy und Ravel) und Doulos Records (Mozart, Brahms, Chopin, Ravel) auf.


<b>Benjamin Scheuer - Komposition</b> 
(*1987) studierte an der HfMT Hamburg Komposition bei Fredrik Schwenk. Seit 2011 ist er im Aufbaustudium Komposition an der HfM Karlsruhe bei Wolfgang Rihm eingeschrieben. Außerdem erhielt er an der HfM Lübeck im Jungstudium bei Dieter Mack und am CNSMD de Lyon bei Robert Pascal Unterricht. 
Sein bereits umfangreiches Schaffen umfasst nahezu alle Gattungen von Vokalmusik über Kammermusik bis hin zu Orchesterwerken. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Suche nach klaren musikalischen Formkonzepten und den humorvollen und theatralischen Elementen des Musizierens. So schrieb er mehrere Musiktheaterstücke, wie das 2005 uraufgeführte „Figlioli corsi“ und die szenische Kantate „Autobus S“, die im April 2011 im Forum der HfMT Hamburg aus der Taufe gehoben wurde. Auch seine Instrumentalwerke weisen oft szenische Elemente oder einen engen Literaturbezug auf, so unter anderem der inszenierte Konzertabend „Theater der Affekte“ (2011). In den Jahren 2010 und 2011 war er Stipendiat des „Opera Writing Programme“ der Britten and Pears-Foundation (England).

Seine Kompositionen wurden auf diversen nationalen und internationalen Festivals aufgeführt, wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, bei denen er 2009 composer in residence war, der Gaudeamus Music Week in Utrecht (2011), dem Heidelberger Frühling (2010), dem Young Composers Meeting Apeldoorn (2007, 2011), den ISCM World New Music Days in Sydney (2010) und bei „It’s oh so choir“ der AGEC in Brüssel (2010). Bei einem Workshop des „June in Buffalo“ (USA, Arditti-Quartett) und beim Internationalen Komponistentreffen in Mazsalaca (Lettland, ReDo-Quartett) wurden Kompositionen für Streichquartett erarbeitet. Die „Montagen“ wurden im Mai 2011 vom Orchester des Saarländischen Rundfunks unter der Leitung von Johannes Kalitzke uraufgeführt.
In der AWD-Arena Hannover präsentierten über 600 Musiker im September 2011 das Auftragswerk „Zeit-Raum“ im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage. 
Mit seinem Bläserquintett „Nachklänge“ gewann er den Deutschen Musikwettbewerb Komposition 2011. Außerdem wurde er mit diversen weiteren Preisen ausgezeichnet, wie dem 1. Preis des internationalen Kompositionswettbewerbs „Alphorn in Concert“ (Schweiz, 2006). Im November 2011 erhielt er den mit 10.000 Euro dotierten Krista und Rüdiger Warnke Förderpreis. Seit 2009 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Im Sommer 2012 ist er Träger einer Composition Fellowship des Tanglewood Music Centre (Boston, USA). 
Benjamin Scheuer ist Gründungsmitglied des „Musiker ohne Grenzen e.V.“. In den Jahren 2008, 2009 und 2011 fuhr er nach Guayaquil, Ecuador, wo er in einem sozialen Brennpunkt lebte und ehrenamtlich Musikunterricht gab.
<link http://www.benjaminscheuer.de/>www.benjaminscheuer.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Improvisationskurs mit Anto Pett</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/improvisationskurs-mit-anto-pett/</link>
			<description>Anto Pett, Pianist und Komponist an der Tallinner Akademie für Musik und Theater, leitet vom 31....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Das öffentliche Seminar findet statt am </b>
<b>Mittwoch, 1. Feb. 2010 </b>
<b>von 10.00 – 13.00 Uhr</b>
im Orchesterstudio der HfMT
Anto Pett tritt als Konzertpianist mit Improvisierter Musik in ganz Europa auf. 2006 gründete er mit Anne-Liis Poll (voice) und Jaak Sooäär (el. guitar) die Gruppe &quot;Free Tallinn Trio&quot;, mit der er zurzeit hauptsächlich arbeitet.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 02:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RELOADED - Konzert des Hochschulchores der Musikhochschule</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/reloaded-konzert-des-hochschulchores-der-musikhochschule/</link>
			<description>Bearbeitungen, Neufassungen, Alternativ-Versionen:
Werke von Bikkembergs, Busto, Duruflé,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir laden Sie herzlich ein zu dem nächsten Konzert des Hochschulchores am 

<b>Donnerstag, 26.01.12&nbsp;&nbsp;20:00 &nbsp;&nbsp;Forum der Hochschule </b>
<b>RELOADED - Konzert des Hochschulchores</b>
<b>Bearbeitungen, Neufassungen, Alternativ-Versionen</b>
<b>Werke von Bikkembergs, Busto, Duruflé, Mäntyjärvi, Palestrina, Rachmaninov und Chorimprovisationen.</b>
Leitung: Prof. Cornelius Trantow<br />Eintritt: frei. 

Unter dem Titel <b>„Reloaded</b>“ veranstaltet der Hochschulchor das Abschlusskonzert der Probenphase des Wintersemesters. In diesem Semester hat sich der Chor mit Bearbeitungen, Neufassungen und Alternativ-Versionen beschäftigt. Es werden jeweils zwei Werke zu hören sein, die auf verschiedene Weise voneinander abhängen: Sergej Rachmaninov und Kurt Bikkembergs vertonen den Text des „Vaterunser“ auf ganz verschiedene Weise. Maurice Duruflé verwendet den gregorianischen Gesang „Ubi caritas“ als Keimzelle seiner gleichnamigen Motette. Der zeitgenössische finnische Komponist Jaakko Mäntyjärvi bearbeitet Werke der Renaissance, indem er sie mit Jazz-Harmonien und zusätzlichen Stimmen anreichert und verfremdet. Auf diese Weise entsteht für Studierende und Publikum die interessante Möglichkeit, ein stilistisch vielfältiges Programm zu musizieren oder zu hören, dass dennoch eine große innere Geschlossenheit hat.<br /><br />Der <b>Chor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg</b> ist eines der Ausbildungsensembles der Hochschule. Er besteht aus Studierenden aller Studiendekanate, die je nach Studiengang ein bis vier Chor-Testate während ihres Studiums erwerben. Der Chor setzt sich dadurch jedes Semester neu zusammen. Er erarbeitet ein Programm, das jeweils am Semester-Ende in öffentlichen Konzerten aufgeführt wird. Die Spanne des Repertoires umfasst alle Bereiche der a cappella Chormusik, um den Studierenden eine möglichst umfassende Repertoire-Kenntnis mitzugeben. Weitere Unterrichtsinhalte sind Intonationskonzepte, Gehörschulung und (vor allem für Studierende der Schulmusik) Probenmethodik und Stimmbildung.<br />Geleitet wird der Hochschulchor von Cornelius Trantow, seit 1999 Professor für Chorleitung in Hamburg.
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			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:45:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Elisabeth Jacquet de la Guerre in Versailles</title>
			<link>http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/elisabeth-jacquet-de-la-guerre-in-versailles/</link>
			<description>Eine der bedeutendsten Komponistinnen der europäischen Musikgeschichte am Hofe Ludwigs XIV.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir laden Sie sehr herzlich ein zu der Veranstaltung 

<b>Ringvorlesung Gender Studies und Konzerte XIII:</b>
<b>Singende Königinnen, tanzende Prinzen -</b>
<b>Musik an europäischen Höfen</b>

<b>am Dienstag, dem 24. Januar 2012</b>
18.00 Uhr (s.t.) im Mendelssohnsaal der
Hochschule für Musik und Theater Hamburg:

<b>Elisabeth Jacquet de la Guerre in Versailles</b>

<b>Vortrag</b>: Prof. Dr. Markus Grassl, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

<b>Musikprogramm </b>mit Studierenden der Klassen von Mikayel Balyan (Cembalo) und Prof. Mark Tucker (Gesang), HfMT Hamburg

Eintritt frei.

<b>Musizieren im komplexen Bezugssystem zwischen „la cour et la ville“ </b>
Elisabeth-Claude Jacquet de La Guerre (1665–1729) ist während der letzten rund fünfzehn Jahre als eine der bedeutendsten Komponistinnen der europäischen Musikgeschichte „wiederentdeckt“ worden. In der Tat ist ihre Karriere als professionelle, höchst erfolgreich in der Öffentlichkeit wirkende Komponistin und Cembalistin im Frankreich des Ancien Régime einzigartig. Die Frage, welche Rolle dabei die Beziehungen Elisabeth Jacquets zum Hof Ludwigs XIV. gespielt haben, kann nicht allein auf den Versuch einer Rekonstruktion der faktischen Zusammenhänge hinauslaufen, zumal diese aufgrund der lückenhaften Quellenlage vielfach im Dunkeln bleiben. Vielmehr wird interessieren, in welcher Weise die Assoziation mit dem Hof zum Selbstentwurf bzw. zum Karriere-relevanten Bild von Elisabeth Jacquet in der zeitgenössischen Öffentlichkeit beigetragen hat. Außerdem soll ihr Agieren im komplexen Bezugssystem zwischen „la cour et la ville“ - dem Hof und den Strukturen der städtischen Musikkultur in Paris - erörtert werden.

<b>Markus Grassl, </b>studierte Musikwissenschaft, Publizistik, Philosophie und Rechtswissenschaften an der Universität Wien sowie Orgel am Franz Schubert-Konservatorium. Seit 1994 unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 2001 vertrat er einen Lehrstuhl an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. 2010 erfolgte die Habilitation im Fach Historische Musikwissenschaft und im März 2011 die Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Forschungsschwerpunkte: Instrumentalmusik des 15. bis 17. Jahrhunderts, Rezeptions- und Aufführungsgeschichte alter Musik im 19. und 20.<br />Jahrhundert, österreichische Musik nach 1945. Neuere Publikationen u.a.:<br />Bibliographisches Verzeichnis der Musikerinnen in Frankreich 1643-1715<br />(Online-Publikation auf <link https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.musikgeschichte.at _blank>www.musikgeschichte.at</link>); „Voilà les véritables<br />Muses“ in Titon du Tillets „Le Parnasse françois“, die Literatur und die Musikerinnen, in: Björn Tammen (Hrsg.), Musicians &amp; Monuments: Tracing Composers‘ Memorial Iconography Through the Ages. Kongreßbericht Wien 2010 (im Druck).

Der international renommierte Interpret des barocken und klassischen Repertoires <b>Mark Tucker</b> ist seit WS 2007/08 Professor für Gesang an der HfMT Hamburg. Der in Uxbridge geborene Engländer hatte zuvor eine Professur für Gesang am Royal College of Music in London inne und arbeitet regelmäßig mit den wichtigsten Dirigenten der Alten Musik wie Gardiner, Harnoncourt oder Jacobs zusammen. Zu seinen bedeutenden Opernpartien, die er an den wichtigsten Opernhäusern interpretiert, zählen u. a. die Titelrollen von Rameaus Platée, Nerone (L'incoronazione di Poppea), Danceny in der Weltpremiere von Piet Swerts Les liaisons dangereuses, Lysander (A Midsummer Night's Dream), The Novice (Billy Budd), Marzio (Mitridate) sowie die Titelrolle in Idomeneo. Auch im Konzertbereich ist Mark Tucker sehr erfolgreich tätig.

<b>Mikayel Balyan</b> wurde in Armenien geboren, erhielt dort sowie am Musikgymnasium in Moskau Klavierunterricht. Anschließend studierte er in Basel Klavier sowie Cembalo in Bremen und Hamburg. Heute unterrichtet er Cembalo und Generalbass an der Akademie für Alte Musik Bremen. Er arbeitet mit zahlreichen Dirigenten und Orchestern zusammen und tritt als Solist und Kammermusikpartner in vielen Ländern West- und Osteuropas sowie Südamerikas auf.


<b>Organisation und Abendgestaltung</b>: Prof. Dr. Beatrix Borchard, Isolde Kittel-Zerer und Martina Bick, M.A.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:01:00 +0100</pubDate>
			
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