Deutsch
English

Asmus Tietchens

 

Teilmenge 


Elektronische Musik aus Sinustönen und gefiltertem weißen Rauschen 

 

Biographie 

3.2.1947 in Hamburg geboren 

1965  Erste Experimente mit Tonbandgeräten und 

elektronischen Klangerzeugern (Sinusgeneratoren, Rhythmusmaschinen) und konkretem Geräuschmaterial. 

1971  Arbeit mit dem Minimoog. Komplexere Ergebnisse 

durch Verwendung achtspuriger Tonbandgeräte. 

1975  Entscheidung, elektro-akustische Musik „hauptberuflich“ zu komponieren und realisieren. 

1980  Erste LP-Veröffentlichung („Nachtstücke“) in Frankreich, produziert von Peter Baumann ("Tangerine Dream") 

1982 Stilistische Hinwendung zur Industrial Music. LP „Formen letzter Hausmusik“ (1984) auf dem britischen Label "United Dairies". Bis 1989 mehrere LPs auf internationalen Labels der Industrial Music (z.B. Esplendor Geometrico, Hamster Records, Multimood, A-Mission u.a.), darunter Arbeiten mit präpariertem Klavier, Wassergeräuschen und anderem konkretem Material. 

1985  Experimente mit dem Fairlight CMI 

1986  Erste Reise im Auftrag des Goethe-Instituts mit Gesprächs-Konzerten nach Brasilien 

Seit   1989  Lehrauftrag für Sounddesign, Kommunikationsdesign und Klangforschung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) 

1991  Zweite Reise im Auftrag des Goethe-Instituts mit Gesprächskonzerten nach Argentinien, Chile und Uruguay 

Seit 1991 diverse CD-Veröffentlichungen auf internationalen Labels (Staalpllaat, Soleilmoon, Selektion, Mille Plateaux u.a.). 

Zusammenarbeit mit diversen Komponisten der sogen. Noise Music (Merzbow, Achim Wollscheid, Thomas Köner, Vidna Obmana u.a.) 

2003  Karl-Sczuka-Preis  des Südwestrundfunks (SWR) für Akustische Kunst 

2006  Karl-Sczuka-Preis des Südwestrundfunks (SWR) für Akustische Kunst 

Bis heute über 50 LP- und CD-Veröffentlichungen, zahlreiche öffentliche Auftritte im In- und Ausland 

Kein Studium, keine akademische Ausbildung, keine Stipendien sondern: learning by doing autodidaktische Aneignung gestalterischer Fähigkeiten und des Umgangs mit analoger und digitaler Studiotechnologie. Bin mein eigener Tonmeister. Den ästhetischen Lebenslauf kann ich leider nicht an Daten festmachen. Die Entwicklungen verliefen zu gleitend, Fort- und Rückschritte kann selbst ich im Nachhinein kaum nachvollziehen. 

Zurück zu Abstracts & Bios