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Matthias Lehnhardt

 

Über das Ungefähre - Lernen als ästhetisches Ereignis 

Lernen oder Vermitteln als rein kognitive Leistung, als Wissensaneignung zu betrachten, greift sehr kurz. Die Unterstellung, es gäbe etwas Verstandenes im Studieren, dass zu vermitteln und zu lernen sei, führt nicht weit. Dies aber ist Voraussetzung für die Abbildung auf Software, für “E-Learning". Für künstlerische Studiengänge lohnt deshalb der Blick in den Raum ästhetischer Theorien, das Rätselraten, Spielen oder das “Ungefähre". 

 

Biographie 

Studium der Physik, Kunstgeschichte und Germanistik, Soziologie und neue deutsche Literaturwissenschaft, Visuelle Kommunikation und Kunst. Dr. phil, Diplom Kunst. 

Arbeit für Rundfunk und Fernsehen, Buchautor. Seit 1993 Professor für »Experimentelle Medien« im Lehr- und Forschungsbereich »Digitale Systeme, Netzwerke und Kommunikation« an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 2005 dazu Gastprofessor für »Medienkunst« an der Universität für Wissenschaft und Maschinenbau, Department of Arts, Wuhan/ China. Ausgewähltes - Bücher: Ammann/ Lehnhardt. Die Hacker sind unter uns. Heimliche Streifzüge durch die Datennetze. Ammann/ Lehnhardt/ Glaser et.al. Das Chaos Computer Buch. Ammann/ Lehnhardt et.al. Hacker für Moskau, Deutsche Computerspione im Dienst des KGB. Lehnhardt (Hrsg.): Gesänge über dem Lerchenfeld. Beiträge zur Datenkunst. Filme: Propaganda als Waffe, der Agitator Willi Münzenberg  (Ammann, Lehnhardt, Roscher et.al.). Tatwaffe Computer (Lehnhardt/Ammann). Der KGB, der Computer und ich (Lehnhardt). Projekte: Whirlpool of misunderstanding«/ Installation Chicago. »Baltic Interface Net«, künstlerische Produktionsplattform im Internet. »_moving« für ArtGenda, interaktive Installation Hamburg. »Das Rauschen der Apparate«, experimentelle Fernsehsendung NDR. 

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