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Henry Purcell: Dido and Aeneas, A Fairy Queen

“Even The Night Herself Is Here”

Eine Koproduktion der Theaterakademie Hamburg und der Hamburgischen Staatsoper

Premiere am 30.10.2016

Dido and Aeneas

Musikalische Leitung: Felix Schönherr

Regie: Martin Mutschler

Dramaturgie: Alexander Fahima

Bühnenbild: Carolin Gödecke

Kostümbild: Dennis Peschke

Multimedia-Komposition: Trinh Hue Luong

Es singen Ben Boresch, Juliane Dennert, Axel Keil, Maurice Lenhard und Hanna Ramminger, es spielen Instrumentalisten der HfMT.

A Fairy Queen

Musikalische Leitung: Bar Avni

Regie: Alicia Geugelin

Dramaturgie: Frederike Krüger

Bühnenbild: Christin Schumann

Kostümbild: Christin Winkler

Es singen Pia Bohnert, Dustin Drosdziok, Nivea Freitas, Britta Glaser, Immanuel Klein, Christian Lange und Joël Vuik, es spielen Instrumentalisten der HfMT.

 

Für Dido and Aeneas und A Fairy Queen wählte Henry Purcell, der bedeutendste Vertreter der englischen Operngeschichte vor Händels Ankunft in London, literarische Vorlagen von weltgeschichtlicher Bedeutung. Die antike Sage von Aeneas, der aus dem untergehenden Troja floh, um im göttlichen Auftrag die Stadt Rom zu gründen, aber irrtümlich in Karthago landete und sich in Königin Dido verliebte, liegt dem ersten Bühnenwerk zu Grunde. Nach Berlioz‘ Les Troyens, die Kent Nagano zu seinem Antritt in der Staatsoper 2015 dirigierte, bietet sich hiermit die Möglichkeit, die Vertonung des gleichen Stoffes durch den viel zu selten gespielten, begnadeten Komponisten Henry Purcell zu hören. Für A Fairy Queen griff Purcell auf eine Bearbeitung des Sommernachtstraums von Shakespeare zurück.

Aufführungsort

opera stabile (Hamburgische Staatsoper), Kleine Theaterstraße 1, 20354 Hamburg

Premiere

So 30.10.2016 18.00 Uhr

weitere Vorstellungen

Mo 31.10.2016 20.00 Uhr

Di 1.11.2016 20.00 Uhr

Mi 2.11.2016 20.00 Uhr

Kartenvorverkauf

Kartenservice Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg

Tel. (040) 35 68 68, Fax (040) 35 68 610

ticket[at]staatsoper-hamburg.de

oder

Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77

Tel.: (040) 45 33 26 oder 44 02 98

Karten: 18 Euro, ermäßigt 12 Euro

(inkl. HVV-Ticket)

Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis

Libretto vom Komponisten und Peter Kien

Premiere am 17.11.2016

Musikalische Leitung: Yu Sugimoto

Regie: Aileen Schneider

Bühne: Lisa Marie Damm

Kostüm: Florian Parkitny

Dramaturgie: Franz-Erdmann Meyer-Herder

Licht: Phil Kong

Video: Simon Janssen

 

Kaiser Overall: Justus Wilcken

Tod: Tim Maas

Harlekin/Soldat: Henning Kaiser

Bubikopf: Pia Carlotta Hansen

Lautsprecher: Johannes P. P. Braun

Trommler: Fie Freja Sandkamm

Es spielen Instrumentalisten der HfMT.

 

Das Leben als greiser Harlekin, der Tod als General in k.u.k.-Uniform – so stellte sich Viktor Ullmann die zeitgemäß zugerichteten Allegorien vor, „in einer Welt, die vergessen hat, am Leben sich zu freuen und des Todes sterben zu lassen“. Der österreichische Komponist schuf seine Kammeroper Der Kaiser von Atlantis 1943/44 im Ghetto Theresienstadt. In diesem „Vorzeige-Ghetto“ wurde den Insassen Kultur- und Freizeitgestaltung ermöglicht – so verbreitete es die NS-Propaganda filmisch bis ins Ausland. Natürlich herrschten auch hier widrigste Lebensbedingungen. So ist Der Kaiser von Atlantis ein Beispiel für den unzerstörbaren kreativen Schaffenswillen des Menschen. Dass Ullmann in seiner Oper einen Kaiser auf die Bühne brachte, der seinen Untertanen aus maßlosem Lebensüberdruss befiehlt einander zu töten, hat freilich nach der Generalprobe die eigentliche Uraufführung unmöglich gemacht. Diese konnte erst 1975 realisiert werden. Viktor Ullmann wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Aileen Schneider beschließt mit Der Kaiser von Atlantis ihr Regiestudium. Sie versammelt ein Team junger Künstlerinnen und Künstler um sich, die gemeinsam eine Bilderwelt schaffen, die keine Holocaust-Situation gestaltet, sondern ein sinnliches Bild für ein auswegloses System, in dem der Einzelne versucht, weiterhin dem Leben einen Sinn zu geben.

Aufführungsort

TheaterQuartier Gaußstraße 190, 22765 Hamburg

Premiere

Do 17. November 2016 20.00 Uhr

weitere Vorstellungen

Sa 19.11.2016 20.00 Uhr

So 20.11.2016 20.00 Uhr

Di 22.11.2016 20.00 Uhr

Do 24.11.2016 20.00 Uhr

Fr 25.11.2016 20.00 Uhr

Kartenvorverkauf

Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77

Tel.: (040) 45 33 26 oder 44 02 98

Eintritt: 20 Euro, ermäßigt für Schüler und Studierende 10 Euro

Studierende der HfMT (an der Abendkasse) 4 Euro

Mit freundlicher Unterstützung von

Stiftung der Freunde der Hamburger Hochschule für Musik und Theater

Hapag-Lloyd Stiftung

Friedel und Walter Hoyer-Stiftung

Rudolf Augstein Stiftung