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07.12.2016 12:37 Alter: 202 Tage

Gibt’s nicht? - „Liebe“ in der geistlichen Vokalmusik des Mittelalters

Im Rahmen der Ringveranstaltung „Mensch | Musik I: Musik und Liebe“ hält Prof. Dr. Roman Hankeln von der Universität Trondheim einen Vortrag zum Thema „Liebe“ in der geistlichen Musik des Mittelalters“.

Wann und wo?

Dienstag, 13. Dezember 2016

18 Uhr (s.t.) im Mendelssohnsaal der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Eintritt frei

 

Gibt’s nicht? – „Liebe“ in der geistlichen Vokalmusik des Mittelalters

Es geht um die musikalische Artikulation des Themas „Liebe“ in einem Bereich mittelalterlicher Vokalmusik, wo man es wohl am wenigsten erwartet: in den einstimmigen Gesängen des Stundengebets. Eine Reihe konkreter Beispiele wird ganz verschiedene Facetten der Text-Musik-Interaktion demonstrieren. Dies auch, um daran zu erinnern, dass „Liebe“ zu den wesentlichen Themen der Kirchenmusik gehört, die natürlich auch dementsprechende hochkarätige Lösungen hervorgebracht hat. (Dass wir sie heute vergessen haben, ist unser Problem, nicht das ihre.)

Dr. Roman Hankeln, geb. 1965, ist Professor für Musikgeschichte an der größten norwegischen Universität, derjenigen von Trondheim (NTNU), wo er sich vor allem mit Text, Musikstruktur, Stil und soziopolitischen Kontext mittelalterlicher Vokalmusik sowie dem deutschsprachigen Lied der Goe-thezeit beschäftigt hat. Hankeln wechselte 2004 nach Norwegen nach Studien der Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg und folgender Assistenz am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena. 2010–2013 war Hankeln Vorsitzender der Studiengruppe Cantus Planus, der International Musicological Society. Er ist Mitherausgeber der Serie “Historiae”, die der Edition mittelalterlicher Heiligenoffizien gewidmet ist und im Auftrag der Cantus Planus-Studiengruppe erscheint.

Konzept, Organisation und Abendgestaltung: Martina Bick, Nina Noeske, Matthias Tischer