Roberta Vidic

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Informationen

Lebenslauf

  • Roberta VIDIC ist Dozentin für Musiktheorie und Gehörbildung sowie Doktorandin im Hauptfach Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach Studien in Harfe, Musiktheorie, historischer Aufführungspraxis und Improvisation in Italien, Deutschland und an der Schola Cantorum Basiliensis absolviert sie derzeit einen Master of Higher Education an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Musiktheorie unter besonderer Berücksichtigung der Manuskriptkultur und des Kirchenstils des 16. bis 18. Jahrhunderts, die Geschichte der Fantasie und des fantastischen Stils in der Sonate, sowie Fragen der musikalischen Terminologie. Förderpreise und Forschungsstipendien auf internationaler Ebene. Publikationen und regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit spielt Roberta Vidic historische Einfach- und Doppelpedalharfen und ist mit diesen Instrumenten als Solo- und Kammermusikerin aktiv.

Publikationen

  • (i.V.), »Carl Czerny, Fantasie als Potpourri: eine Gattungsanalyse«, in: Populäre Musik und ihre Theorien: Begegnungen – Perspektivwechsel – Transfers (GMTH Jahreskongress/Annual Conference 2017, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz), hg. von Christian Utz.
  • (i.V.), »Fantasie an ihren ›bautechnischen‹ Grenzen. Satztechnische Möglichkeiten der Chromatik an der Pedalharfe bis zur Zeit von Berlioz«, in: ›Klang‹: Wundertüte oder Stiefkind der Musiktheorie (GMTH Jahreskongress/Annual Conference 2016, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), hg. von Volker Helbing u.a.
  • (2018), »›Multikulturelles Virtuosentum‹. Schuberts Fantasie C-Dur für Violine und Klavier D. 934 (1827)«, ZGMTH 15/2, 177–191. https://doi.org/10.31751/987
  • (2016), »Rameau und die italienische Tradition. Zum Vergleich zwischen der rameauschen und der paduanischen Umkehrungslehre«, in: Rezeption und Kulturtransfer. Deutsche und französische Musiktheorie nach Rameau, hg. von Birger Petersen (= Spektrum Musiktheorie 4), Mainz: Are, 51–87.
  • (2015), »›Non confundentur‹. Von der Palestrinesca pratica zur Harmonielehre«, ZGMTH 12/2, 157–178. https://doi.org/10.31751/827