Prof. Gerhart Darmstadt

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Informationen

Lebenslauf

  • Gerhart Darmstadt ist u. a. Schüler von Mirko Dorner, Nikolaus Harnoncourt und Anner Bylsma. Er zählt heute als Violoncellist, auch als Arpeggionespieler, Dirigent, Dozent und Autor zu den führenden deutschen Spezialisten für Alte Musik. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unterrichtet er historische Aufführungspraxis, Barockvioloncello, Streicherprofil Alte Musik, Barockorchester und Kammermusik, außerdem ist er Präsident der Internationalen Joseph Martin Kraus-Gesellschaft. 2014 wurde ihm der Hamburger Lehrpreis für herausragende Leistungen in der Hochschullehre verliehen.
  • Zahlreiche Aufnahmen, Kurse und Seminare für historische Aufführungspraxis, Violoncello, Orchester- und Kammermusik, sowie Vorträge, mehrere größere musikwissenschaftliche Veröffentlichungen und Editionen weisen ihn als kompetenten Interpreten, Wissenschaftler und Pädagogen aus.

Publikationen

  • „Zur Begleitung des Rezitativs nach deutschen Quellen des 18. Jahrhunderts. Eine Dokumentation“, in: Baseler Jahrbuch für Historische Musikpraxis, Band XIX, Winterthur 1996, S. 75–158
  • „Die dritte Violoncellosuite Johann Sebastian Bachs mit einer hinzugefügten Klavierbegleitung von Robert Schumann. Eine Sendung für den Süddeutschen Rundfunk“, in: Hans-Martin Linde und Regula Rapp (Hrsg.), Provokation und Tradition. Erfahrungen mit der Alten Musik, Stuttgart-Weimar 2000, S. 347–364
  • „Auf der Suche nach einer neuen Klangwelt. Der Arpeggione und Franz Schubert“, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2001, Stuttgart, Weimar 2001, S. 287–384
  • „Freiheit und Notwendigkeit. Traditionen des Tempo rubato im 18. und 19. Jahrhundert bis Richard Wagner“, in: Mit mehr Bewußtsein zu spielen. 14 Beiträge (nicht nur) über Richard Wagner, hrsg. von Christa Jost, München 2006
  • „Wege zu Bachs Air – ‘gewaltfrei’!“, in: Musik & Bildung, 38. (97.) Jahrgang, Mainz, Heft 4/2006 „Klassiker – neu entdeckt“, S. (8), 34–42
  • „Was bedeutet Cantabile? Traditionen des singenden Musizierens im 18. und 19. Jahrhundert“. in: Stimme(n). Kongressbericht der 26. Bundesschulmusikwoche Würzburg 2006, hrsg. im Auftrag des Verbandes Deutscher Schulmusiker von Hans Bäßler und Ortwin Nimczik, Mainz 2008, S. 227–252
  • „Hinweise zur Interpretation“, in: Antonio Vivaldi, Sonaten für Violoncello und Basso continuo, nach den Quellen hrsg. und Generalbassaussetzung von Bernhard Moosbauer, Wiener Urtext, Mainz und Wien 2008, deutscher Text: S. VII– XIII, englischer Text: S. XVIII–XXIII, französischer Text: S. XXVIII–XXXIII, Notenbeispiel: S. XXXIV
  • „Joseph Martin Kraus Bibliographie“, in: Mitteilungen der Internationalen Joseph Martin Kraus-Gesellschaft, Neue Folge, Heft 1 / November 2016, hrsg. von Gerhart Darmstadt, S. 37–137
  • Editionen:
  • Klein, Marcello, Jacchini bei Schott, Schubert (Arpeggione-Sonate) bei Universal Edition
  • CDs bei Cavalli Records Bamberg (kl. Auswahl):
  • Bach: Violoncellosuiten, Klein: Vlc.-Duos, Kraus: Streichquartette I+II, Schubert: Arpeggione-Sonate