Prof. Karin Holzwarth

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Informationen

Lebenslauf

  • Karin Holzwarth (geb. 1968 in Stuttgart) studierte Diplom Musikpädagogik mit Hauptfach Rhythmik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Altorientalische Musiktherapie in Schloss Rosenau/ Österreich und Diplom Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
  • Nach dem Studium freiberufliche Tätigkeit als Musiktherapeutin an der Caduceus-Klinik, Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Bad Bevensen und als Musikpädagogin für orientalische Instrumente und das makam System.
  • 2002 bis 2011 Musiktherapie mit einer Wachkomapatientin/ Privathaushalt Hamburg, seit 2003 Musiktherapeutin und Rhythmikerin an Förderschulen/ integrativen Schulen der Stadt Hamburg und an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, 2004 bis 2007 Musiktherapeutin im Theravitalis der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, 2010 bis 2017 am Kinderhospiz Sternenbrücke Hamburg-Rissen.
  • Seit 2010 Vortragstätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, dem Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf, der Fachhochschule Frankfurt sowie bundesweit bei musiktherapeutischen und musikpädagogischen Fachkongressen zu den Themenfeldern:
  • - Musiktherapie und Wachkoma 

  • - Musiktherapie in der Schule/ Musikschule 

  • - Musiktherapie und der gesellschaftliche Auftrag der Inklusion 

  • Seit 2011 Fachbereichskoordinatorin Musiktherapie & Inklusion an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. Im Rahmen dieser Aufgabe Konzeption, Organisation und Durchführung von Fachtagungen und Symposien für die Landesmusikakademie Hamburg und den Verband deutscher Musik- schulen zu den Themengebieten Musiktherapie, Musikpädagogik und Inklusion (spez. Behinderung, kulturelle Vielfalt und Fluchterfahrung). Seit 2013 Konzeption und Leitung der Netzwerktreffen Kinder- und Jugendmusiktherapie in Norddeutschland – Chancen und Schwierigkeiten der Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen in ambulanten und stationären Praxisfeldern.
  • 2016 Berufung in den Bundesfachausschuss Inklusion des Verbands deutscher Musikschulen. Seit Januar 2017 Konzeption und Durchführung der musiktherapeutischen Weiterbildung für Mitarbeiterinnen des Vereins „Wings of Hope for Trauma“ in Bethlehem/ Westjordanland. Seit Oktober 2017 Professur für Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Publikationen

  • AUSZEICHNUNGEN/ FÖRDERUNGEN
  • 01/2016 Förderung durch die Andreas Tobias Kind Stiftung Hamburg für den Fachtag Musik macht Heimat – musikalische und therapeutische Angebot für junge Geflüchtete
  • 10/2010 Johannes Th. Eschen-Preis der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft
  • 08/2008 Förderung der Musiktherapie an der Schule auf der Veddel durch Inner Wheel Hamburg und den Förderverein der Norddeutschen Affinerie
  • 01/2004 Hamburger Tulpe für deutsch-türkischen Gemeinsinn, verliehen von der Körber-Stiftung für das Projekt „Klangwelten des Orient“
  • PUBLIKATIONEN
  • Holzwarth, K. (2010). Leben im Spannungsfeld von Selbsterinnern und Selbstauflösung – Musiktherapie mit einer Patientin im Langzeit-Wachkoma, auf www.musiktherapie.de.
  • Holzwarth, K. (2011). Leben im Spannungsfeld von Selbsterinnern und Selbstauflösung. In Musiktherapeutische Umschau 32, 1 (2011), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 5-21.
  • Holzwarth, K. (2011). „Da kann man alles tun, als wäre das ein Spielplatz“ – Wege einer musiktherapeutischen Entwicklungsförderung. Vortrag Musikschulkongress 2011: Musikschule – Bildung mit Zukunft. Verfügbar unter: https://www.musikschulen.de/medien/doks/mk11/AG40.pdf.
  • Holzwarth, K. (2011). Eine ganz persönliche Geschichte: Die Altorientalische Musiktherapie und ich. In H.-H. Decker-Voigt, E. Weymann (Hrsg.), Musik und Gesundsein 19 (2011) Wiesbaden: Reichert, S. 16-18.
  • Holzwarth, K. (2012). wach bleiben – Musiktherapie und Wachkoma. Zur Phänomenologie des menschlichen Bewusstseins. Wiesbaden: Reichert.
  • Holzwarth, K. (2017). Musiktherapie zur Unterstützung des öffentlichen Auftrags von Musikschulen. In Verband deutscher Musikschulen (Hrsg.), Spektrum Inklusion – wir sind dabei! Wege zur Entwicklung inklusiver Musikschulen (115-120). Bonn: Verband deutscher Musikschulen e.V.
  • Holzwarth, K. (i.A.). „Da kann man alles tun, als wäre das ein Spielplatz“ – Musiktherapie in der Musikschule am Beispiel der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. In A.-K. Jordan, S. Lutz Hochreutener, E. Pfeifer & T. Stegemann (Hrsg.), Musiktherapie in pädagogischen Institutionen (Arbeitstitel). Münster: Waxmann.