Prof. David de Villiers

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Informationen

Lebenslauf

  • David de Villiers
  • David de Villiers ist in Kapstadt, Südafrika geboren und studierte in Südafrika und Deutschland. 1973 fing er als Korrepetitor bei Christoph von Dohnanyi im Opernhaus in Frankfurt am Main an und war dort von 1977-1982 bei Michael Gielen zweiter Kapellmeister.
  • Von 1983-1986 war David de Villiers Chefdirigent des Kammerorchesters "Ad Artem de Metz" und auch von 1984 bis 1991 1.Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen in Bielefeld. Unter seiner Leitung kamen u. a. Zèmire und Azor (Grétry), Transatlantik (George Antheil), Neues vom Tage (Hindemith), Die Ersten Menschen (Rudi Stephan), Ausgerechnet und Verspielt (Krenek), Die Zwingburg (Krenek), Fenimore und Gerda (Delius), La Bohéme (Leoncavallo), Die Jüdin (Halévi), Nixon in China (Adams) zur Aufführung. Ein Mitschnitt von "Der Sprung über den Schatten" (Krenek) ist als CD bei cpo erschienen.
  • Er dirigierte Sinfonieorchester in Deutschland, Schweiz, Slowenien, Italien, Korea, Frankreich und Südafrika. Seit 1991 folgten mehrere Aufnahmen für den WDR mit Solisten wie das „Arcado Trio“, Jusuf Lateef, Marilyn Crispel, John Taylor, Django Bates, John Surman und Gerry Hemingway. Auch Aufnahmen mit Werken von Manfred Niehaus und Peter Michael Hamel kamen hinzu.
  • Von August 1991 bis Juli 1997 war David de Villiers Generalmusikdirektor des Stadttheaters Gießen. 1993 leitete er das erste Konzert des neugegründeten Kammerorchesters "Appassionato" in Metz. Mai 1998 wurde er als Professor für das Hochschulorchester und die Dirigentenklasse an die Folkwang Hochschule Essen berufen. Vom Oktober 2001 bis Juli 2003 leitete er zeitgleich auch das Hochschulorchester der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg.
  • Von September 2003 bis August 2006 war er, gleichzeitig mit der Professur in Essen, Chefdirigent des Radiosinfonieorchesters des RTV Slovenija in Ljubljana.