FAQ zum Coronavirus

Die gegenwärtige Situation versetzt auch die Hochschule für Musik und Theater Hamburg in einen permanenten und sich stetig verändernden Ausnahmezustand. Lesen Sie hier alle wichtigen Informationen:

Allgemeine FAQ

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Semesterverschiebung und Schließung der Übe-und Unterrichtsräume

Der Beginn der Vorlesungszeit wird auf den 20.04.2020 verschoben.

  • Während der bis zum 20. April 2020 verlängerten vorlesungsfreien Zeit wird die Hochschule für alle Formen des Präsenzunterrichts und für das Üben geschlossen. Das gilt ausdrücklich auch für den Einzelunterricht in allen Gebäuden der Hochschule. Am Montag und Dienstag, den 16. und 17. März, können noch persönliche Gegenstände aus der Hochschule abgeholt werden.
  • Auch die Bibliothek wird bis auf weiteres geschlossen. Alle Ausleihfristen werden bis zum 05.05.2020 verlängert.
  • Prüfungskonzerte, Einzel- und Gruppenprüfungen, müssen verschoben werden, soweit es sich um Präsenzveranstaltungen handelt.
  • Eine Ausnahme bilden diejenigen Prüfungsformate, die als Onlineprüfungen abgenommen werden können. Genauere Informationen über Onlineprüfungsformate folgen über die Dekanatsleitungen.
  • Die Verwaltung wird Vorkehrungen treffen, um den Betrieb weitestgehend im Homeoffice bzw. bedarfsweise vor Ort aufrecht zu erhalten.

Um welche Risikogebiete geht es?

Die aktuellen Risikogebiete sind laut Robert Koch-Institut:

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • Spanien: Madrid , Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland:

  • Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Darüber hinaus sind auch Rückkehrende aus Skigebieten in Österreich (auch über Tirol hinaus) und der Schweiz aufgrund der dortigen Situation wie Rückkehrende aus einem Risikogebiet zu behandeln, auch wenn beide Staaten (derzeit) in der Auflistung der Risikogebiete des RKI nicht aufgeführt sind. (Quelle: Personalrechtliche Hinweise zum Umgang mit dem sog. „Coronavirus“, Personalamt, 16.03.2020)

Eine stetig aktualisierte Auflistung finden Sie auf der Seite vom Robert Koch-Institut.

English Version


Müssen derzeit an der HfMT geplante Veranstaltung mit externen Teilnehmenden (Tagung etc.) abgesagt werden?

Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen werden bis zum 30.04.2020 untersagt. Dies gilt auch für Veranstaltungen Dritter in Räumen der HfMT.

Verweis: Durch Allgemeinverfügungen der BGV vom 12. März 2020 (Amtl. Anz. S. 301) und 15. März 2020 (Amtl. Anz. S. 333) wurden öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, sowie Versammlungen unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden zunächst bis einschließlich 30. April 2020 untersagt; vgl. https://www.hamburg.de/coronavirus/13701520/regelungen-veranstaltungen/.


Was kann ich tun, wenn ich glaube, die Symptome einer Coronavirus-Infektion zu haben?

Das Bundesministerium für Gesundheit nennt drei Kriterien, die Sie im Verdachtsfall überprüfen sollten. Liegen Symptome einer Atemwegsinfektion (z. B. Husten) vor UND waren Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet ODER liegt ein Kontakt zu einer am Coronavirus (2019-nCoV) erkrankten Person weniger als 14 Tage zurück, DANN wird ein Arztkontakt empfohlen. Gehen Sie dazu nicht selbst in eine Arztpraxis, um im Ernstfall nicht weitere Menschen anzustecken, sondern rufen Sie zunächst dort an (Quelle: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz):

Hotline für Hamburg: 428 284 000

Ärztlicher Notdienst: 116 117

Hamburgerinnen und Hamburger mit einschlägigen Symptomen, die in jüngster Zeit in betroffene Gebiete gereist sind oder die Kontakt zu Personen hatten, die infiziert sein können, können sich telefonisch in ihrer Arztpraxis oder unter den oben angegebenen Nummern Rat holen. Die kassenärztliche Vereinigung Hamburgs bereitet gerade vor, dass nach Rücksprache mit dem ärztlichen Notdienst (116117) eine Testung zu Hause erfolgen kann, um weitere Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden.


Was kann ich tun, wenn ich Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte?

Wenn Sie Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten, nehmen Sie unverzüglich Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt auf, und informieren Sie Ihre/Ihren Vorgesetzte/n. Bleiben Sie zu Hause, und befolgen Sie die Anweisungen des Amtes. Gehen Sie nicht selbst in eine Arztpraxis, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.


Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Zum Schutz vor Infektionen wird auf die allgemeine Husten-und Nies-Etikette sowie auf die Einhaltung der persönlichen Hygiene, insbesondere des regelmäßigen richtigen Händewaschens, hingewiesen. Zu Personen mit Symptomen von grippalen Infekten sollte ausreichend Abstand gehalten werden (ca. 1 bis 2 Meter).

Im persönlichen Umgang der Mitarbeitenden untereinander sowie im Kundenkontakt sollen Körperberührungen möglichst vermieden werden. Rituale wie z.B. Händeschütteln werden bis auf weiteres unterlassen (Hinweisschilder werden in den Liegenschaften der Universität flächendeckend verteilt).

Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mund- bzw. Atemschutzmasken sowie Schutzhandschuhen sind gemäß der Empfehlung des RKI nicht erforderlich und werden nicht angeordnet.


Wo kann ich Informationen zum Coronavirus erhalten?

Der Tagesspiegel hat eine Zusammenstellung von 45 Fragen und Antworten rund um das Coronavirus veröffentlicht, die alle zentralen Themen umfasst.

Eine gute Zusammenstellung der bekannten Fakten zum Coronavirus bietet die Webseite des Robert Koch Instituts.

Weitere Informationen bietet das Merkblatt des Arbeitsmedizinischen Dienstes.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz informiert ebenfalls zum Thema, auch mit spezifischen Informationen für Hamburg.

Über geltende Reisewarnungen informiert die Seite des Auswärtigen Amts.


An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen habe?

An der HfMT:

Der Präsident hat einen Krisenstab eingerichtet. Diesem gehören laut Pandemieplan Präsident Elmar Lampson, Vizepräsident Michael von Troschke, Vizepräsidentin Sabina Dhein, Kanzler Jörg Maaß und die Leiterin der Personalabteilung Sabine Bühring an.
Zusätzlich wurde ein erweiterter Krisenstab eingerichtet, zu dem Maria Pallasch (Referentin/Büro Lampson), Michael Ovel (Vizekanzler), Bilinc Ercan (Justiziarin), Martin Zeitz (Leitung akademischer Bereich), Katharina Strauer (Leitung Büro für Internationales), Sabrina Jaschik (Vertretung Personalrat), Prof. Jan Philipp Sprick (Prodekan Dekanat I) und Bernd Flickenschild (Leitung IT) angehören.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zentrale Koordinationsstelle „Corona“:
Büro Elmar Lampson
Maria Pallasch/Mischa Meyer, Email: praesident[at]hfmt-hamburg.de oder Tel: 428 482 582

Allgemein:

Hotline für Hamburg: 428 284 000

Ärztlicher Notdienst: 116 117

Spezielle medizinische Fragen beantwortet der Arbeitsmedizinische Dienst unter 040 42841 2112.