Wettbewerb 2017 der Elise Meyer Stiftung

Im April/Mai 2017 wird der Wettbewerb der Elise Meyer Stiftung zum 26. Mal durchgeführt. Dem Wunsch der Stifterin entsprechend sollen durch den Wettbewerb besonders förderungswürdige Musikstudentinnen und -studenten der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ausgezeichnet und gefördert werden. Wie bisher wird der Wettbewerb in den Sparten Klavier, Streicher, Gesang und Bläser ausgetragen. In Vorrunden werden die Kandidaten angehört und entsprechend der Qualität ihrer künstlerischen Gesamtleistung für die Teilnahme an den Endrunden ausgewählt, in denen die Preisträger ermittelt werden. Die feierliche Verleihung der Preise erfolgt in dem Preisträgerkonzert. Das Nähere regeln die nachstehenden Teilnahmebedingungen und die vom Vorstand der Elise Meyer Stiftung erlassenen Richtlinien für die Preisvergabe.

 

Folgende Termine sind zu beachten:

  • Anmeldungen bis spätestens 7. April 2017 (verspätet eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt)
    Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Anmeldeformular. Dieses ist vollständig auszufüllen und die erforderlichen Dateien sind anzuhängen (tabellarischer Lebenslauf in deutscher Sprache, Foto, Studienbescheinigung und die Aufstellung über das vorbereitete Repertoire (s.u.) mit Angabe der Komponisten, Werke und Zeitdauer der einzelnen Sätze [Programm]).
     
  • Vorrunden:
    Sie finden für die einzelnen Fachgruppen statt
    • Gesang: 2.05.2017, 18.00 Uhr, Ort: Gustav-Mahler-Haus, Raum 306 Rot (1. Stock)
    • Klavier: 8.05.2017, 17:00 Uhr, Ort: György-Ligeti-Haus, Ligeti Saal
    • Streicher: 3.05.2017, 14:00 Uhr, Ort: Joh.-Brahms-Haus, Korrepetition 2
    • Holzbläser: 22.04.2017, 10:00 Uhr, Ort: Gustav-Mahler-Haus, Raum 304 Orange
    • Blechbläser: 25.04.2017, 16:00 Uhr, Ort: Gustav-Mahler-Haus, Raum 305 Orange
       
  • Juryvorsitzende sind für
    • Gesang: Prof. Geert Smits
    • Klavier: Prof. Ralf Nattkemper
    • Streicher: Prof. Tanja Becker-Bender
    • Holzbläser: Prof. Jürgen Franz
    • Blechbläser: Prof. Matthias Höfs
       
  • Endrunden (öffentlich) in der Klangmanufaktur, Wendenstraße 255:
    • Streicher: Samstag, 13.05.2017,  10:15 Uhr
    • Sänger: Samstag, 13.05.2017, 15:00 Uhr
    • Bläser: Sonntag, 14.05.2017, 10:15 Uhr
    • Klavier: Sonntag, 14.05.2017, 15:00 Uhr
    • Preisträgerkonzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle: Sonntag, 11.06.2017, 19:00 Uhr
       

Folgendes Repertoire ist vorzubereiten:

  • Klavier: Drei vollständige Werke aus 3 Epochen, darunter ein bedeutendes Werk aus Klassik oder Romantik (keine Konzerte!), zusätzlich: Eine Etüde von Chopin (ausgeschlossen op. 10,3; 10,6; 25,7), sowie ein anspruchsvolles modernes Werk, komponiert in den letzten 50 Jahren (für den Wettbewerb 2016 ab 1966). Alle Werke sind auswendig vorzutragen. Die Gesamtlänge soll mindestens 45 Minuten betragen.
  • Streicher: Vier vollständige Werke aus 3 Epochen: Eine Solosonate, ein Konzert, eine Sonate mit Klavier. Ein Werk der Klassik (für die Bratschen: oder des Barocks) und ein anspruchsvolles modernes Werk, komponiert in den letzten 50 Jahren (für den Wettbewerb 2016 ab 1966), müssen enthalten sein. Alle Werke (mit Ausnahme des modernen Werkes sowie gleichberechtigter Duosonaten) sind auswendig vorzutragen.
  • Holzbläser: Vollständige und anspruchsvolle Werke aus mindestens 2 Epochen, solo oder mit Klavier (auch Konzerte, die auswendig vorzutragen sind), dazu ein Werk in eindeutig moderner Tonsprache, komponiert in den letzten 50 Jahren (für den Wettbewerb 2017 ab 1967). Mindestens ein Werk ist auswendig vorzutragen. Die Gesamtlänge soll mindestens 30 Minuten betragen.
  • Blechbläser: Anspruchsvolle Werke aus mindestens 2 Epochen, solo oder mit Klavier (auch Konzerte, die auswendig vorzutragen sind), dazu ein Werk in eindeutig moderner Tonsprache, komponiert in den letzten 50 Jahren (für den Wettbewerb 2017 ab 1967). Mindestens ein Werk ist auswendig vorzutragen. Das vorzutragende Programm soll eine Gesamtlänge von mindestens 20 Minuten haben.
  • Gesang: Programm mit einer Gesamtlänge von mindestens 40 Minuten, in mindestens 3 verschiedenen Sprachen, von denen Deutsch und Italienisch obligatorisch sind, mit:
    • Mindestens 4 Opernarien, wobei Mozart obligatorisch ist, oder 3 Opernarien und eine Operettenarie,
    • Mindestens 6 Liedern, wobei Schubert obligatorisch ist,
    • Mindestens 2 Oratorienarien, davon mindestens eine von J.S. Bach oder G.F. Händel,
    • Mindestens ein zeitgenössisches Werk (Oratorium, Lied oder Oper), nicht tonal (!), komponiert in den letzten 50 Jahren (für den Wettbewerb 2017 also ab 1967) mit einer Mindestlänge von 3 Minuten.