Musikalische Romantik
Dozent Prof. Dr. Nina Noeske, Prof. Fredrik Schwenk
Termin jeweils Freitags, 10-13 Uhr, Termine:
20.10.; 3.11.; 17.11.; 1.12.; 15.12.; 12.1.; 26.1.
sowie Konzert im Februar

Bitte melden Sie sich bis zum 10.10. verbindlich an unter romantik@gmx.biz und schildern Sie kurz Ihr Interesse am Thema!
Raum Raum 201
Dauer 1.5 Semesterwochenstunden
Inhalt Thema des Seminars ist die musikalische Romantik in allen Facetten: von der (vermeintlichen) Epoche über die Begriffsverwirrung um „Klassik“ und „Romantik“, Romantik als Lebensgefühl und Denkstil bis hin zu neoromantischen Strömungen der sogenannten Postmoderne seit den 1970er Jahren. Mögliche Themenbereiche sind - je nach Interesse der Seminarteilnehmer*innen - u.a. Komponist*innen wie (Clara und Robert) Schumann, Weber, Liszt, Brahms, Mahler, Strauss u.a., französische Romantiker wie Berlioz, philosophisch-theoretisch Modelle wie die romantische Ironie, die romantische Fragment-Ästhetik oder das Zwei-Welten-Modell (Eggebrecht). Wichtige romantische Themen wie Nacht, Wanderschaft oder das Doppelgängermotiv gilt es von mehreren Seiten zu beleuchten, zentrale Texte von E.T.A. Hoffmann und Novalis sowie Musikkritiken von Robert Schumann u.a. können Bestandteil von Lektüren sein. Im Zentrum stehen Gattungen wie die Symphonie, die Symphonische Dichtung, die Oper oder das Kunstlied und deren jeweilige Ästhetik. Weitere Vorschläge sind herzlich willkommen!
Literatur Auswahl:

Peter Rummenhöller: Romantik in der Musik. Analysen, Portraits, Reflexionen, Kassel 1989.

Rüdiger Safranski: Romantik. Eine deutsche Affäre, Frankfurt am Main 2009.

Herberg Uerlings (Hg.): Theorie der Romantik, Stuttgart 2000.
Credits 3 Creditpoints
Bemerkung Das Seminar ist als künstlerisch-wissenschaftliches Projektseminar für Masterstudierende angelegt (Mw-Mth-Projekt-MM): Wer an diesem Kurs teilnimmt, erklärt sich bereit, ein hochschulöffentliches Abschlusskonzert zum Thema „Romantik“ zu konzipieren, zu organisieren sowie an diesem mitzuwirken. Erwartet wird außerdem die Bereitschaft zu regelmäßigen Textlektüren - ausreichende deutsche Sprachkenntnisse sind daher obligatorisch.
Module B-Gs-Mw, Dr-W, M-Gs-W, M-O-W, ML-W, Mth-3-Ko-Mth, Mth-Mw-3-Instr, Mw-1-Ce-BT-MM, Mw-1-Inter, Mw-1-KM-A, Mw-1-MM, Mw-1-Og-MM, Mw-2-Chorleit-MM, Mw-2-Inter, Mw-3-Ko-Mth, PS3.1, PS3.3, PS3.4, S3.1, S3.3, S3.4, W-1, W-2, W-frei, W-LA