Zamorano

DAAD-Preis für Martin Zamorano

vom 31.01.2021

Für sein vielseitiges Engagement unter anderem im ASTA erhielt Martin Zamorano den DAAD-Preis 2020 verliehen. Als ehemaliger Jungstudent studiert er inzwischen Musiktheorie (Master) bei Prof. Jan Philipp Sprick und Prof. Preuß an der HfMT Hamburg.

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne internationale Studierende Welten verbindet, wo auch immer Lebensmittelpunkte sind und sein werden.

Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner auch für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Vita

Für den 1995 in Madrid geborenen Martín Zamorano ist Hamburg zur zweiten Heimat geworden, nachdem er mit 16 Jahren als Klavierstudent an die Hochschule für Musik in die Hansestadt kam.

Nach dem Abitur 2014 blieb er an der Hochschule, um klassische Komposition und Theorie zu studieren. Währenddessen machte er sich einen Namen in der Jazz-Nachwuchsszene durch mehrere Auszeichnungen beim `Jugend jazzt´- Wettbewerb Hamburg.

2016 gründete Martín Zamorano das Septett SNICE, mit dem er eigene Kompositionen und Arrangements spielt, die sich durch ihre Vielseitigkeit an Genres und Einflüssen auszeichnen.

Als klassischer Pianist und Interpret beschäftigt er sich mit ungewöhnlichem Repertoire, Improvisation und historischer Aufführungspraxis, wobei er regelmäßig Werke von unbekannten Komponisten und Komponistinnen spielt.

Martín Zamorano verkörpert als Komponist die Verbindung des "Alten" mit dem "Neuen". Seine Sprache ist sowohl von der westlichen Musiktradition wie auch von der modernen Pop- und Jazzkultur geprägt. Seine Musik definiert sich nicht durch Abgrenzung gegenüber anderen Musikrichtungen, sondern wirkt der Spaltung in Avantgarde und populärer Kunst durch Flexibilität und Hybridität entgegen.

Seine Werke wurden auf Festivals in England, Deutschland und Spanien gespielt, und mehrmals ausgezeichnet, unter anderem beim Kompositionswettbewerb der Oper Leipzig (2019) und der Elbland-Philharmonie (2019).