Hits mit Bitz – Über Fassungslosigkeit, Entschlossenheit und Außersichsein in der Welt des Films

  • Dozent: Prof. Dr. Ulrich Bitz
  • Termin: Siehe Aushang
  • Raum: HB Seminarraum 2
  • Dauer: 2 Semesterwochenstunden
  • Inhalt: Das Seminar geht auf den vielfachen Wunsch der Studierenden zurück, sich in der Ausbildung auch mit den großen Werken der Filmkunst vertraut machen zu wollen. Das Seminar nimmt die Verbindung von Körper, Sprache und Spiel im Film in den Blick. Beginnend mit den großen Stummfilmstars und ihren Formen des Comödienstils über die sozialkritische und politische Filmkunst (veristischer Schauspielstil) bis hin zu den rhetorischen Schauspielvarianten in „Valerian – Stadt der tausend Planeten“ und „Alita Battle Angel“ versucht das Seminar exemplarisch nachzuzeichnen, wie sich die Darstellungsweisen des Menschlichen auf der Leinwand entwickelt haben. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die Studierenden mit den unterschiedlichen Schauspielstilen vertraut zu machen, die im 20. Jahrhundert und frühen 21. Jahrhundert das Kino als theatrale Erlebniswelt für die breite Masse etabliert haben. Voraussetzungen zum Erwerb von Leistungsnachweisen: Regelmäßige Teilnahme und Beiträge zu „Signaturen“, dem Neowiki der Theaterakademie Hamburg. Die Anzahl der zu verfassenden Beiträge richtet sich nach dem jeweiligen Semester, in dem sich die / der Studierende befindet. Jemand aus dem ersten Semester geht mit einem Beitrag als Leistungsnachweis an den Start. Wohingegen jemand im sechsten Semester als schon Fortgeschrittene/r mit sechs Beiträgen höheren Ansprüchen genügen muß, um sich seine Creditpoints sichern zu können.
  • Literatur: Johan Huizinga: Homo Ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel, Reinbek 1987; Herbert Blau: The Audience, Baltimore / London 1990; Alan Dale: Comedy is a man in trouble. Slapstick in American Movies, Minneapolis 2000; Robert Pfaller (Hrsg.): Interpassivität. Studien über delegiertes Genießen, Wien 2000; Karl Kroeber: Make Believe in Film and Fiction. Visual vs. Verbal Storytelling, New York 2006; Robert Pfaller: Ästhetik der Interpassivität, Hamburg 2008; Mark Fisher: Capitalist Realism. Is there no Alternative?, Winchester u. Washington 2009; Franco Berardi: After the Future, Oakland u. Edinburgh 2011; Swantje Möller: Coming to Terms with Crisis, Heidelberg 2011; Robert Pfaller: Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie, Frankfurt/M. 2011; Robert Pfaller: Zweite Welten. Und andere Wirklichkeiten, Frankfurt/M. 2012; Jean M. Twenge: Generation Me, New York 2014; Jesper Juul: Die Kunst des Scheiterns. Warum wir Videospiele lieben, obwohl wir immer verlieren, Wiesbaden 2015; Alain Badiou: Versuch, die Jugend zu verderben, Frankfurt/M. 2016.
  • Credits: 2 Creditpoints
  • Module: Th-3