Menschen. Monologe für die Freiheit

  • Dozent: Prof. Dr. Ulrich Bitz
  • Semester: Sommersemester 2022
  • Termin: Siehe Aushang
  • Raum: Wiesendamm - Raum 1.12 (Seminarraum 1)
  • Dauer: 2 Semesterwochenstunden
  • Inhalt: Im Zentrum des Seminars steht die Erarbeitung von Monologen fürs Vorsprechen. Die besondere Aufmerksamkeit des Seminars gilt dabei der Textgrundlage für Figurentwürfe von Menschen, wie sie uns tagtäglich im Alltag begegnen. Der Focus liegt dabei auf dem Schreiben von Monologen, mit denen sich Geschichte, Habitus und Sprache einer Figur auf der Bühne entfalten lassen. Es werden die drei großen Monologformen (Planungs-, Rechtfertigungs/Bilanzierungs- und Virtuosenmonolog) aufgerufen, um das Ringen des Menschen um Freiheit für die Darstellung auf der Bühne zugänglich zu machen.
    Ziel der Lehrveranstaltung: Das Seminar ermutigt die Studierenden mit Blick auf den veristischen Schauspielstil, einen eigenständigen Zugriff auf das Material und die Gestaltung von Figuren zeitgenössischer Prägung zu üben.
  • Literatur: Stand Februar 2022: Bill Buford: Geil auf Gewalt. Unter Hooligans, München u. Wien 1992; Bill Buford: Hitze. Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling, München 2010; Ronald Reng: Mroskos Talente. Das erstaunliche Leben eines Bundesliga-Scouts, München u.a. 2015; Carmen Maria Machado: Ihr Körper und andere Teilhaber [Erzählungen], Stuttgart 2019; Reni Eddo-Lodge: Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche, Stuttgart 2019; Frédéric Martel: Sodom. Macht, Homosexualität und Doppelmoral im Vatikan, Frankfurt/M. 2019.
  • Credits: 2 Creditpoints
  • Bemerkung: Voraussetzungen zum Erwerb von Leistungsnachweisen: Regelmäßige Teilnahme am Unterricht, die Niederschrift eines Monologs pro Woche und die Teilnahme an der Präsentation am Ende des Semesters, die einen Überblick über das von den TeilnehmerInnen Erreichte bietet.
  • Module: Th-3