Improvisierter Kontrapunkt im Stil der Renaissance

  • Dozenten: Prof. Catherine Fourcassie , Anne Hameister , Steven Tanoto
  • Termin: Mittwochs 14:00-15:00; Beginn am 12. Oktober
  • Raum: Blau 101 (Komposition, Theorie, Multimedia)
  • Dauer: eine Semesterwochenstunde
  • Inhalt: Diese experimentelle Übestunde ist sowohl für Studierende als auch für interessierte Kolleg*innen offen. Besonders sinnvoll ist dieses Angebot für die Bereiche Theorie, alte Musik und Kirchenmusik, alle anderen Abteilungen sind aber ebenfalls herzlich willkommen.
     
    Mehrstimmigen Kontrapunkt improvisieren? Klingt verrückt, geht aber. Und ist eine fantastische Schule des Hörens und des Eindringens in lineares Musikdenken weit über die Grenzen der historischen Stilgebundenheit. Was tun wir? Wir improvisieren zu zweit, zu dritt, zu viert: Kanon im Unisono, in der Oktave, in Quintenabstand; freie Stimmen über einen Cantus Firmus, Kanon über einen Cantus Firmus; Hymnen im Faux-Bourdon, vierstimmige Chansons und vieles mehr. Wie läuft das? Mit viel Singen (aber nichts spricht dagegen, es auch mit Instrumenten zu versuchen), mit relativ einfachen Spielregeln, die man aber üben muss, damit es klappt. Deswegen wird es Beispiele, Erklärungen und Übungsphasen geben, die wir unter drei Dozenten aufteilen. Es macht jedenfalls garantiert viel Spaß, besonders, wenn man schon einige Erfahrung mit kontrapunktischem Denken mitbringt.
  • Literatur: Janin, Barnabé: Chanter sur le livre (aus der Bibliothek)
    bzw. seine excellente you-tube tutorials (aus dem conservatoire supérieur, Lyon)
  • Credits: 2 Creditpoints
  • Bemerkung: Wir werden uns zum üben in drei Räume aufteilen können
  • Module: Mth-Mw-3-Instr