WilhelmKillmayer
Wilhelm Killmayer
Foto: Stefan Forster

The Woods so Wilde

Gedächtnis-Konzert für Wilhelm Killmayer

Montag 19.11.2018 19:30
Rudolf Steiner Haus, Großer Saal

"Ein einzelner Ton ist für mich etwas sehr Kostbares - wie ein Kristall oder eine Blume."

Einen Tag vor seinem 90. Geburtstag, am 20. August 2017 verstarb der Komponist Wilhelm Killmayer in Starnberg bei München. Ein Komponist, der sich stets kritisch mit der Entwicklung der Neuen Musik nach 1945 auseinandersetzte, ohne dieser an Radikalität im Geringsten nachzustehen und der in seinem Spätwerk schließlich ästhetisch und philosophisch eine bedeutende Gegenposition zum Mainstream der Neuen Musik einnahm.

Die Kompositionsabteilung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter der Leitung von Fredrik Schwenk, der von 1981-85 bei Killmayer Komposition studierte, erinnert an diesen großen, gerade für die jüngste Komponistengeneration aktuellen Komponisten mit einem Gedenkkonzert, in welches verschiedene Fachgruppen der HfMT eingebunden sind.


Wilhelm Killmayer: The woods so wilde, Kammermusik No. 1 (1970) für Flöte, Schlagzeug (3 Spieler), Viola und Gitarre

Moritz Eggert: Hämmerklavier XXII - Kreisleriana (2009)

Wilhelm Killmayer: Aus: Heine-Lieder, ein Liederbuch nach Gedichten von
Heinrich Heine für Tenor und Klavier (1994/95)
IV. Abteilung, die Macht des Gesangs
I - Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
II - Wie der Mond sich leuchtend dränget

Wilhelm Killmayer: Kindertage, Kammermusik No. 3 (1973)
für Flöte, Viola, elektronische Orgel, Klavier, Akkordeon und Zither

Fredrik Schwenk: Sieben neue Kinderszenen für Klavier (2012)
1. Melodie, 2. Wichtige Begebenheit, 3. Kuriose Geschichte,
4. Träumerei, 5. Fürchtenmann, 6. Fast zu ernst, 7. Der Papa spricht

Wilhelm Killmayer: Aus: Härtling-Lieder für Mezzosopran und Klavier (1983):
IV - Die Mörsinger Pappel
V - meine andere Stimme
VI - An ein Taubenpaar
VII - Murmelverse

Markus Schmidt: Tre sonate galanti per il pianoforte (1991-96)

Wilhelm Killmayer: Schumann in Endenich, Kammermusik No. 2 (1972)
für Klavier und Schlagzeug (3 Spieler)

Gesamtleitung: Prof. Cornelia Monske, Prof. Burkhard Kehring und Prof. Fredrik Schwenk

Eintritt frei