Portrait.GerritZitterbart
Gerrit Zitterbart

Schubert und die Klaviertradition der Wiener Klassik

Gesprächskonzert mit Gerrit Zitterbart, Hammerflügel

Werke von Franz Schubert (Sonate B-Dur D 960), Beethoven, Field und Vorisek

Mittwoch 23.01.2019 19:00
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Klavierbau ähnlich rasant wie heute die Computertechnik. Ein um 1800 gebautes Instrument war bereits zehn Jahre später hoffnungslos veraltet, die neuere Klaviermusik ließ sich auf ihm, schon aufgrund des zu geringen Umfangs, nicht mehr ausführen. Grundsätzlich ist mit der Epochenwende von der Klassik zur Romantik eine Veränderung des Klangideals von hellen und transparenten hin zu dunkleren und sonoreren Instrumenten festzustellen. Schuberts Klaviermusik und die seiner Zeitgenossen steht an der Schwelle zu einer neuen, romantischen Tonsprache.
Gerrit Zitterbart hat sich in seiner Laufbahn gleichermaßen als Solist wie als Kammermusiker profilieren können. 1976 gründete er zusammen mit Ulrich Beetz und Birgit Erichson das Abegg Trio. Eine besondere Liebe verbindet Gerrit Zitterbart mit historischen Tasteninstrumenten. Als Interpret auf dem Hammerflügel pflegt er ein breites Repertoire der Zeit von ca. 1750 bis ca. 1900.

Eintritt frei

Das Konzert findet im Rahmen eines Seminars zur Interpretationsgeschichte in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt.