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Eleonore Pameijer / Menno van Delft

Konzert der Stiftung Mozartreisen

Mit Eleonore Pameijer und Menno van Delft

Mozart(k)ring Gelre-Niederrhein

Dienstag 24.09.2019 19:30
HfMT, Mendelssohn-Saal

Der Morzart(k)ring Gelre-Niederrhein wurde 1989 gegründet und feiert 2019 sein 30-jähriges Jubiläum.

Ziel des Mozart(k)rings ist es, besonders talentierten jungen Musiker*innen eine Plattform zu bieten. Außerdem werden Aufführungen mit renommierten Musiker*innen und Ensembles organisiert. Im Mittelpunkt steht die Musik Wolfgang Amadeus Mozarts und seiner Zeitgenossen sowie späterer Komponisten die z.B. durch seine Musik inspiriert wurden. Die Konzerte werden an verschiedenen Locations aufgeführt, die meistens von historischer oder architektonischer Bedeutung sind.

Eleonore Pameijer studierte am Konservatorium von Amsterdam Querflöte bei Koos Verheul. Dort erhielt sie ihr Diplom mit Auszeichnung. Sie setzte ihr Studium bei Sue Ann Kahn am Bennington College in Vermont (USA) fort und besuchte Meisterklassen bei Julius Baker, Samuel Baron und dem legendären französischen Flötisten Marcel Moyse. Wieder nach Europa zurück gekehrt, studierte sie bei Severino Gazzeloni in der Academia Chigiana (Italien).
Sie debütierte im Concertgebouw Amsterdam und gewann den ersten Preis des Frank Martin-Wettbewerbs. Auch erschien sie im holländischen Fernsehen als eine der "Jungen Solisten und Solistinnen des Jahres". Zwischen 1985 und 2000 war sie die erste Flötistin im ASKO/Schönberg Ensemble.
Eleonore Pameijer konzertierte als Solistin mit verschiedenen Orchestern und Ensembles unter der Leitung von Dirigenten wie David Porcelijn, Arthuro Tamayo, Richard Dufallo, Ton Koopman, Oliver Knussen, Hans Zender, Ingo Metzmacher, Peter Eötvös, Philippe Entremont, Kenneth Montgomery oder Alexander Vedernikov. Sie bewies ihre solistischen Fähigkeiten außerdem in vielen holländischen Festivals und spielte in nahezu allen europäischen Ländern wie in Süd-Amerika, Kanada und den USA. Eleonore arbeitete mit vielen Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio, György Ligeti, Brian Ferneyhough, Iannis Xenakis, Elliott Carter, Kaija Saariaho, György Kurtág und Steven Mackey. Für sie sind viele Kompositionen geschrieben. Der holländische Verlag für zeitgenössische Musik Donemus veröffentlichte das für Eleonore Pameijer komponierte Repertoire für Flöte solo in zwei Bänden. Pameijer wirkte in Radio und Fernsehaufnahmen mit und ist außerdem auf CD-Einspielungen zu hören für Composer’s Voice, FutureClassics, Philips, Olympia, Attacca und Channel Classics.
1996 gründete sie die Leo-Smit-Stiftung, die sich seitdem für die Veröffentlichung und Verbreitung der Werke "vergessener Komponisten, Opfer der Nazis" einsetzt.
1997 erhielt Eleonore Pameijer den Straesser-Verster Preis, 2012 erhielt sie eine Königliche Auszeichnung. Außerdem ist sie seit 2014 Schirmherring der vom Mozart(k)ring Gelre-Niederrhein.


Menno van Delft studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaften bei Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. Als Mitglied der „Schola Cantorum Amsterdam“ sang er Gregorianischen Gesang unter der anregenden und formenden Leitung von Wim van Gerven.

1988 war Menno van Delft Finalist beim C. Ph. E. Bach Wettbewerb in Hamburg und gewann den Clavichord Preis. Daraufhin debütierte er beim Holland Festival Early Music in Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa, Japan und den USA und machte zahlreiche Aufnahmen für Radio, Fernsehen und CD, unter anderem Sweelinck, Bach und Müthel und mehrere bahnbrechende Aufnahmen auf historischen Clavichorde (Hass 1763, Edinburgh; Hoffmann 1784, Cobbe Collection Horn 1793 und Hass 1728, Berlin).

Neben dem Aufführen als Solist und Generlabasspieler, ist Menno van Delft Juror (Brugge, Bachwettbewerb Leipzig) und betätigt er sich als Lektor und Herausgeber zu Themen wie Klaviermusik, Tasteninstrumente, Aufführungspraxis, Spieltechniken und Stimmung & Temperierung.
Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Generalbass am Conservatorium van Amsterdam und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Eintritt frei

Um Spenden wird gebeten.