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Foto: Wikimedia, Nutzer Schauspielhaus, CC BY-SA 3.0

DachSalon – Stunde der Autokraten

Gespräch über Reich des Todes von Rainald Goetz in der Inszenierung von Karin Beier

Kooperation zwischen der Theaterakademie und der Theaterforschung der Universität Hamburg

Montag 30.11.2020 20:00
Deutsches Schauspielhaus - Rangfoyer

Zahlreiche Gesellschaften erleben derzeit die Wiederkunft von Alleinherrschaftsansprüchen
und sind von einer Aussetzung des Rechts bedroht. Im Theater dagegen
wimmelt es seit jeher von Königinnen und Königen, die auf der Bühne mit
weltbewegenden Entscheidungen ringen, während in den letzten 250 Jahren die
Bürokratie unser Leben abstrakter gemacht und einzelnes Handeln an Bedeutung
verloren hat. Jetzt kehren die Autokraten im Leben voller Wucht zurück; was heißt
dies für die Darstellung von Politik auf der Bühne? Darüber wollen wir anhand des
neuen Stücks von Rainald Goetz ins Gespräch kommen.

Gespräch: Ralf Fiedler (Dramaturg Reich des Todes), Anna Häusler (Theater- und
Medienwissenschaftlerin, TU Dresden), Mirjam Groll und Martin Jörg Schäfer
(Universität Hamburg).

Konzept, Organisation, Moderation: Katharina Alsen, Mirjam Groll, Noah Holtwiesche, Martin Jörg Schäfer.

Aufgrund des Beschlusses zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie des Bundes und der Länder sind ab dem 2. November bis zum Monatsende sämtliche Kulturveranstaltungen untersagt.

Ob diese Veranstaltung als Livestream stattfindet oder ganz entfällt, befindet sich zur Zeit in Klärung.

Ab der Spielzeit 2020/21 wird eine neue Kooperation zwischen der Theaterakademie und der Theaterforschung der Universität Hamburg etabliert: Die Diskursreihe "DachSalon" widmet sich Fragen zum Verhältnis von Theater, Politik und Gesellschaft anhand aktueller Premieren am Deutschen Schauspielhaus. Kuratiert wird die Diskursreihe von Katharina Alsen, Mirjam Groll, Noah Holtwiesche und Martin Jörg Schäfer.