Logo der HfMT

GLüCKSGEFüHLE


Liebe Freund:innen der HfMT,

bevor wir gleich unsere Februar-Empfehlungen aussprechen, möchten wir kurz innehalten und unser Glück mit Ihnen teilen: Der Anblick unserer Veranstaltungen gleicht ein bisschen dem Anblick eines Buffets, für das die Gäste gebeten wurden, jeweils einen Beitrag aus ihrer eigenen Küche mitzubringen und an dessen Vielfalt und oftmals überraschender Stimmigkeit sich alle erfreuen dürfen. Es wäre einem selbst so nicht eingefallen…

Das fest verankerte Grundrecht auf ‚Freiheit der Lehre‘ spiegelt sich direkt in unserem öffentlichen Veranstaltungsprogramm. Was in Seminaren erdacht, im Unterricht erlernt, in Proben experimentiert, in Initiativen entwickelt wurde, bekommt hier seinen Raum. Es gibt keine Intendanz, die das Programm festlegt. Idealerweise schaffen wir einen guten Nährboden, auf dem sich künstlerische und wissenschaftliche Vorhaben frei und größtmöglich entfalten können. Wir fassen zusammen und richten an.

Insofern ist es immer wieder eine dankbare und beglückende Aufgabe, die monatlichen Highlights zusammenzustellen.

Wir laden Sie herzlich ein, uns zu folgen.
Was Sie sich auf den Teller legen, entscheiden Sie selbst.

Bon Appetit! Ihre HfMT


HOHER BESUCH

Foto: Barbara Frommann

Ein Meister über den anderen: „Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen darf, wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören“. Das sagte der Komponist György Ligeti über den Pianisten Evgeni Koroliov und mehr muss eigentlich nicht gesagt werden. Er ist eine absolute Ausnahmeerscheinung, der mit seinem Spiel zutiefst berührt. Bis 2015 lehrte er an der HfMT.

Anlässlich Dmitri Schostakowitschs 50. Todestages gibt er mit seiner langjährigen Duopartnerin Ljupka Hadzigeorgieva einen Klavierabend im Forum. Wer ihn auch als inspirierenden Lehrer erleben möchte, kann am Folgetag den Meisterkurs für unsere Klavierstudierenden besuchen.

Klavierabend am 1. Februar im Forum
Meisterkurs am 2. Februar im Orchesterstudio


HEUTIGES MUSIKTHEATER

In Sachen 'aktuelles Musiktheater' hat sich die HfMT in der letzten Zeit zu einer wahren Hochburg entpuppt. Immer wieder kommt es zu Inszenierungen, bei denen die Fachgruppen Komposition und Regie aufs Engste zusammenarbeiten und gemeinsame Produktionen entwickeln.

In Under Construction im Rahmen der diesjährigen Opera Concisa am Wiesendamm wird eben dieses Arbeiten zum Programm. Unter der künstlerischen Supervision von Gordon Kampe (Komposition) sowie David Hermann und Christian Poewe (Regie) entwerfen Studierende der Fächer Oper, Komposition, Regie Musiktheater und Dramaturgie eigenständige Musiktheaterminiaturen, ringen um Texte, Themen und Musik und bringen diese gemeinsam auf die Bühne.

Frischer geht es nicht!!

Opera Concisa am 6. und 7. Februar am Wiesendamm


NEUE KONZERTFORMATE

Reflexion, Dekonstruktion, Kontextualisierung, Inszenierung, Vermittlung, Beziehung…
Drei Einblicke in Laboratorien darüber, wie wir das, was wir tun, überdenken und unserem Publikum anreichen und zugänglich machen:

Refractions am 7. Februar steht am Ende eines Workshops mit dem Berliner Stegreiforchester, schnappt sich Debussy, Stravinsky, Vitali und Poulenc und rüttelt mittels Improvisation, Bewegung und Rekomposition an tradierter Musikpraxis.

Musethica nimmt das Publikum in den Blick und bringt Musik zu Menschen, denen ein Konzertbesuch nicht möglich ist. Nach einer Konzertwoche an "Nicht-Konzertorten" präsentieren die beteiligten Musiker:innen ihr Programm im Musethica-Kammerkonzert am 14. Februar im Mendelssohn-Saal.

Das Konzert mit dem vieldeutigen Titel Zwischendrin am 15. Februar haben die Preisträger:innen des Elise Meyer Wettbewerbs 2025 im Rahmen einer Experimentierwerkstatt gemeinsam mit der Pianistin und Konzertdesignerin Hanni Liang entworfen. Die zentrale Frage ist hier, wie die ausgezeichneten Musiker:innen in die ganzheitliche Ausgestaltung eines hochkarätigen Konzertes gehen.


SCHAUSPIELKLASSE AUF TOUR

Schauspiel Drittes Jahr
Schauspiel Drittes Jahr
Foto: Paul Hoffmann

Ganz und gar stürmisch wird das dritte Studienjahr Schauspiel in diesem Jahr drei externe Spielstätten mit seinem Sprechabend erobern, denn diesmal dreht sich alles um das Thema „Sturm“. In der Vorbereitung haben sich die Studierenden unter der künstlerischen Leitung von Natascha Clasing und Franziska Eisenschmidt dem Stoff forschend, suchend und ergebnisoffen, vor allem aber vielfältig und vertiefend durch alle Genres und Epochen genähert, um dann die ausgewählten Texte in einem Sprechabend zusammenzufassen.

Diesen außerhalb der Probebühnen der HfMT an drei unterschiedlichen Orten aufführen zu können, sich dabei auf unterschiedliche Räume einzulassen und unterschiedliche Publika zu erspüren ist von unschätzbarem Wert für die Ausbildung einerseits und ein Highlight im Veranstaltungskalender dieser Spielstätten andererseits.

Im Sturm! am 18. Februar im Rathaus Harburg, am 21. Februar im Bad Oldesloher KUB und am 22. Februar im Ernst Barlach Haus.


KAMMERMUSIKABEND IN DER LAEISZHALLE

Foto: Christina Körte

Im Oktober hat der Geiger und Gründungsmitglied des renommierten Streichquartetts Cuarteto Casals Abel Tomàs Realp die Kammermusikklasse der HfMT übernommen (siehe News von 9/2025 und ist direkt in eine intensive wie beglückende Arbeit eingetaucht. Am 20. Februar lassen sich erste Früchte dieser Arbeit erkennen, wenn insgesamt 6 Ensembles (darunter 3 Streichquartette, 2 Klaviertrios und ein Klavierquintett) Werke von Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Tschaikowsky, Schostakowitsch und Hartmann vortragen werden.

Abel Tomàs empfindet es als „große Ehre, in meinem ersten Semester als Professor für Kammermusik an der HfMT meinen Klassenabend in der Laeiszhalle Hamburg präsentieren zu dürfen. Sowohl die Studierenden als auch ich selbst sind sehr begeistert, dieses Konzert der Öffentlichkeit dieser wunderbaren Stadt anbieten zu können.“ DANKE, lieber Abel Tomàs für das große Engagement in diesen ersten Monaten – wir freuen uns auf das Konzert!

Kammermusikabend am 20. Februar im Kleinen Saal der Laeiszhalle


MUSIKALISCH-PERFORMATIVER RUNDGANG IN DEN DEICHTORHALLEN

Huguette Caland, Kaslik, 1968 Öl auf Leinwand
Huguette Caland, Kaslik, 1968 Öl auf Leinwand
Foto: Courtesy of Huguette Caland Estate and Saradar Collection

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Februar 2025 freuen wir uns auf eine weitere vielversprechende Kooperation mit den Deichtorhallen. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung Huguette Caland – A Life in a few Lines entwickeln Studierende des Seminars Concert LAB ein eigenständiges kuratorisches Konzept, in dem Musik und bildende Kunst auf neue Weise miteinander in Beziehung treten.

Gesellschaftliche Normen, Ideale, Ablehnung, Einsamkeit und Huguette Calands Kindheitserinnerungen werden in der Ausstellung verhandelt. Was macht das mit einer Musikerin? Mit einem Schauspieler? Wie resoniert das? Welche kreativen Spielräume eröffnen sich? Angeregt durch Calands Werk wurden Texte, Kompositionen, Szenen und Settings gefunden und entworfen, die in einem einstündigen Rundgang durch die Ausstellung führen und im Dialog mit den Bildern ein eigenes Kunstwerk entstehen lassen.

Huguette Caland x Concert LAB am 21. und 22. Februar.


VOLLENDET: BEETHOVEN-ZYKLUS!

Symphonieorchester der HfMT
Symphonieorchester der HfMT
Foto: Christina Körte

Was im Oktober 2022 begann, findet jetzt seinen Abschluss, wenn das Symphonieorchester der Hochschule unter der Leitung von Ulrich Windfuhr die 9. Sinfonie von Beethoven als krönenden Abschluss dieser Serie präsentiert. In verschiedensten Kontexten – mal als festlicher Rahmen für unseren Präsidentenwechsel, mal kontrastiert mit moderner Orchesterliteratur, mal in Reinform und mal angereichert durch einen wissenschaftlichen Impulsvortrag – durften wir den Sinfonien 1-8 lauschen. Nun geht es auf die Zielgerade.

Im kommenden Konzert steht neben der monumentalen 9. Sinfonie von Beethoven ein Werk der finnischen Komponistin Kaija Saariaho: Lumière et Pesanteur (Licht und Schwere) schafft eine fragile Klangwelt, die sich bezugnehmend auf die Philosophin Simone Weil mit Fragen an die Präsenz Gottes befasst und einen reizvollen Kontrast zum "jubelnden Beethoven" erzeugt.

Symphoniekonzerte am 24. und 25. Februar im Forum
(hierzu gibt es auch ein Supporter-Angebot – siehe weiter unten)


BAROCKOPER ARTASERSE

Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes bringt das Studio für Alte Musik mal wieder eine Barockoper auf die Bühne. Artaserse von Johann Adolf Hasse nach dem Libretto von Pietro Metastasio basiert auf historischen Motiven aus dem 5. Jahrhundert vor Christus und verhandelt Machtansprüche und Thronintrigen in der persischen Königsfamilie, an dessen Ende die Tugend über den Verrat siegt.

In der halbszenischen Aufführung singen und spielen Studierende verschiedener Fachrichtungen unter der künstlerischen Leitung von Mark Tucker und Isolde Kittel-Zerer.

Artaserse am 27. und 28. Februar im Rudolf Steiner Haus


SUPPORTER-ANGEBOT

Alle Supporter:innen und alle, die es kurzfristig werden möchten, laden wir herzlich zu einem der Symphoniekonzerte am 24. oder 25. Februar ein.

Sind Sie bereits Supporter? Dann genügt eine Mail als Antwort auf diesen Newsletter mit Ihrem Namen, dem Wunschtermin und der Bitte um bis zu 2 Karten.

Haben Sie Interesse, Supporter zu werden und damit direkt die Studierenden der HfMT zu unterstützen? Dann finden Sie alle Informationen hier und sind herzlich eingeladen, beizutreten und noch direkt von unserem Februar-Angebot zu profitieren.


WAS SONST NOCH LäUFT

…finden Sie wie gewohnt in unserem Veranstaltungskalender

Herzlichst,
Ihre HfMT


FOLGEN SIE UNS!

FacebookInstagramYouTubeBluesky
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Harvestehuder Weg 12 | 20148 Hamburg
www.hfmt-hamburg.de

Um diesen Newsletter abzubestellen, klicken Sie hier.
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.