
Meisterkurs
11.00 Minyue Leng (Klasse Prof. S. Simonian)
D. Schostakowitsch: Präludium und Fuge c-Moll op. 87 Nr. 20
12.00 Teodor Pazov (Klasse M. Yankova)
F. Chopin: Sonate b-Moll op.35
13.00 Kun U Chen (Klasse Prof. C. Weichert)
F. Schubert: Impromptu Ges-Dur op. 90 Nr. 3
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15.30 Malte Henrik Gohr (Klasse Prof. H. Rutkowski)
F. Chopin: Klavierkonzert e-Moll op. 11, 3. Satz
Orchesterpart: Elizaveta Don
16.30 Matteo Weber (Klasse Prof. A. Madžar)
J. S. Bach: Goldberg Variationen
Über Evgeni Koroliov
Evgeni Koroliov, 1949 in Moskau geboren, ist zweifellos eine herausragende Erscheinung der internationalen Klavierszene. Über sein Spiel schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Koroliov behandelt jedes Ding nach seinem Wesen, er interessiert sich in einem emphatischen Sinn für das Sein statt für den Schein.“
Im Repertoire von Koroliov, das vom Barock über die Impressionisten bis hin zu Messiaen und Ligeti reicht, nehmen die Werke Bachs eine Sonderstellung ein. Der Komponist György Ligeti schwärmte: „Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen darf, wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören“.
Seit 1978 lebt Evgeni Koroliov in Hamburg, wo er bis 2015 Professor an der Hochschule für Musik und Theater war. Er selbst war Student des legendären Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau. Zu seinen Lehrern zählten Heinrich Neuhaus, Maria Judina, Lew Oborin und Lew Naumow. Er war Preisträger der Bach-Wettbewerbe in Leipzig und Toronto und gewann 1977 den „Grand Prix“ des Clara-Haskil-Wettbewerbs.
Mit Recitals ist Koroliov in vielen der wichtigsten Konzerthäuser Europas aufgetreten: Concertgebouw Amsterdam, Teatro Olimpico Rom, Gulbenkian Stiftung Lissabon, Palais des Beaux Arts Brüssel, Konzerthaus Berlin, Liederhalle Stuttgart, Konzerthaus Dortmund, Laeiszhalle Hamburg und Münchner Herkulessaal. Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie Salzburger Festspiele, Carintischer Sommer, Chopin Festival Warschau, Settembre Musica in Turin, La Roque d’Anthéron, Rheingau Musikfestival, Ludwigsburger Schloßfestspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival, Bachwoche Ansbach und Schwetzinger Festspiele.
Im Herbst 2014 war Koroliov mit Bachs „Kunst der Fuge“ im Klavierzyklus der Berliner Philharmoniker zu erleben. Engagements führten ihn zuletzt unter anderem in den Palau de la Música Barcelona, ins Konzerthaus Wien, Théâtre des Champs-Elysées Paris, Festspielhaus Baden-Baden und die Philharmonie Essen. Alljährlich ist der Pianist mit einem Recital in der Liszt Akademie Budapest zu Gast. Zum Beethoven-Jubiläum 2020 spielte Evgeni Koroliov den Zyklus aller Klaviersonaten des Komponisten im Beethovenhaus Bonn.
Zu seinen Kammermusik-Partnern gehören Natalia Gutman, Mischa Maisky, das Keller Quartett und das Pražák Quartett. Regelmäßig spielt Koroliov im Klavierduo mit Ljupka Hadzigeorgieva. CD Einspielungen von Evgeni Koroliov sind bei TACET, Hänssler Classic, Profil Edition und dem Label des Hessischen Rundfunks hr.klassik erschienen. Die „Goldberg-Variationen" wurden von EuroArts auf DVD veröffentlicht, ein Mitschnitt vom Bachfest Leipzig 2008. Seine CDs wurden mehrfach ausgezeichnet - zuletzt mit dem Solisten-Preis bei den International Classical Music Awards (ICMA) 2015 für eine Schubert CD.
Eintritt frei
Eine Anmeldung ist notwendig und erfolgt über eventbrite.