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vom 01.11.2018

Konzertmeister-Stelle für HfMT- Alumnus

Thomas Reif, der seinen Bachelor-Abschluss als Violinist an der HfMT unter Prof. Tanja Becker-Bender absolvierte, wird 1. Konzertmeister beim international renommierten Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Nach dem Bachelor Abschluss sowie einer CD-Produktion des ebenso grandiosen wie anspruchsvollen Alban Berg Violinkonzerts mit dem Symphonieorchester der HfMT Hamburg unter der Leitung von Ulrich Windfuhr, folgte der Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Stefan Picard.
Nun kehrt Thomas zurück zurück in seine alte Heimat und tritt die Stelle des 1. koord. Konzertmeisters beim Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks an.

Vita:

Der sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Konzertmeister tätige Geiger Thomas Reif wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet.
Zuletzt gewann er den Preis des Bundespräsidenten beim Mendelssohn Hochschulwettbewerb in Berlin, ist aber auch Preisträger der Internationalen Mozart Wettbewerbe von Salzburg und Augsburg. 2015 war er Laureate beim Internationalen Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel.

Der leidenschaftliche Kammermusiker spielt regelmäßig auf Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Verbier Festival Academy, Classique Puplinge, Festivo Chiemgau, Eggenfelden Klassisch und „Harriet and friends“. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten u.a. Clemens Hagen, Lukas Hagen, Herbert Schuch, Johannes Erkes, Danilo Marchello und Laszlo Kuti.
Er liebt die frühe Barockmusik, so gründete er mit Cembalist Alexander Gergelyfi das ensemble c4, das Werke von u.a. Johan Helmich Roman, Francesco Maria Veracini oder Jean Baptist Lully in neuem, jungem Licht zeigt.

Diese kammermusikalische Energie nutzt er, wenn er Kammerorchester auch ohne Dirigent anführt, wie beim ersten Festival von „Eggenfelden Klassisch“ mit Tschaikowskys Streicherserenade und Vivaldis Vier Jahreszeiten.
Er ist gefragter Konzertmeister bei Orchestern wie dem Münchner und Wiener Kammerorchester, sowie dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim und der Camerata Hamburg und spielte dabei mit Dirigenten wie Alexander Liebreich, Stefan Vladar und Johannes Schlaefli in der Berliner Philharmonie, dem Münchener Prinzregententheater, sowie der Suntory Hall, Tokyo Opera City Hall und Sapporo Concert Hall in Japan.

Als Solist musizierte er mit Orchestern wie dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie, dem National Orchestra of Belgium, dem Münchener Rundfunkorchester, dem Ensemble KNM Berlin, dem Kärntner Sinfonieorchester, dem Theater für Niedersachsen und den Salzburg Chamber Soloists. Dabei arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Garret Keast, Paul Meyer, Marin Alsop, Bruno Weil, Ulrich Windfuhr und Douglas Boyd.

Seine geigerische Ausbildung erhielt er bei Prof. Harald Herzl (Mozarteum Salzburg) und Prof. Tanja Becker-Bender (Hamburg). Anschließend studierte er bei Prof. Stephan Picard an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Weitere prägende Eindrücke erhielt er von Midori, Prof. Igor Ozim, Vadim Gluzman, Prof. Thomas Riebl und Prof. Christian Altenburger.

Seit 2017 spielt er auf einer Geige von Lorenzo Storioni um 1780, einer privaten Leihgabe.

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