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vom 03.03.2022

„Vom Herzen zum Herzen“

Ukrainische und russische Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gestalten Benefizkonzerte
In künstlerischen Aktionen und Veranstaltungen zeigt die HfMT ihre Solidarität mit der Ukraine

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat auch das Leben vieler Studierender an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) erschüttert. Aus dem Wunsch heraus, etwas tun zu können und der Solidarität mit der Ukraine Ausdruck zu verleihen, entstehen eine Vielzahl künstlerischer Aktionen und Veranstaltungen.
Thematischer Schwerpunkt der Konzerte sind Werke ukrainischer Komponist:innen und ukrainische Volkslieder, die selten in Deutschland zu erleben sind.
„Wir wollen mit der Hilfe unserer Musik gehört werden. Deswegen sind wir auf der Bühne nicht allein. Wir werden auch von unseren internationalen Freunden unterstützt, die auch keinen Krieg wollen und in Frieden leben möchten“, sagt Vlada Shchavinska, Sopranistin und ebenfalls Studentin aus der Ukraine.

Präsident Prof. Elmar Lampson:
"Die Not in der Ukraine löst in der HfMT Solidarität und Hilfsbereitschaft aus. Der russische Überfall auf die Ukraine rüttelt an den Grundfesten unserer Zivilisation. Täglich erreichen uns Berichte über die Schicksale der Familien unserer ukrainischen Studierenden. Diese Berichte treffen uns mitten ins Herz. Wir werden alles tun, um den betroffenen Studierenden und Ihren Familien zu helfen.

Die HfMT konnte durch die Unterstützung von privaten Förderern einen Nothilfefond auflegen. Sie unterstützt die Studierenden in finanzieller Notlage, bei der Durchführung von Solidaritätsveranstaltungen und schafft unbürokratisch Studienmöglichkeiten für ukrainische Studierende, die sich auf der Flucht befinden. Ich bin dankbar, dass alle Mitglieder der Hochschule sich an diesen Aktivitäten mit großem Einsatz beteiligen.

Beeindruckt bin ich von der Verantwortungsbereitschaft und gemeinsamen Tatkraft unserer internationalen Studierenden. Sie tauschen sich untereinander aus und organisieren Benefizkonzerte, in denen sie ihren Glauben an die Kraft der Kunst und ihre Verbundenheit mit den betroffenen Kommiliton:innen zum Ausdruck bringen.

Die Studierenden aus Russland und Belarus bringen sich mit großem Engagement ein. Auch für sie ist die Situation existenziell bedrohlich und seelisch kaum zu ertragen. Ihr Mut und ihre Solidarität verdienen ebenfalls größten Respekt.

Als internationale Hochschule sind wir in dieser schrecklichen Situation weiterhin für die Studierenden aus allen Ländern offen und unterstützen ihre Bemühungen, die Gemeinsamkeiten über die Kriegsgrenzen hinaus zu erhalten.”

Hier geht es zum Livestream der ersten Benefizveranstaltung am 06.03.2022.

Weitere Veranstaltungen werden hier auf der Homepage auf der HfMT-News-Unterseite #StandWithUkraine veröffentlicht.

Spenden an den Nothilfefonds der HfMT unter: Deutsche Bundesbank;
IBAN: DE63 2000 0000 0020 1015 24; Stichwort/Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe

Rückfragen bitte an:
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Julia Gieseler (Referentin Präsidiale Öffentlichkeitsarbeit)
Maria Pallasch (Referentin Präsident)
Tel: +49 40 428482-582
E-Mail: praesident@hfmt-hamburg.de
Internet: https://www.hfmt-hamburg.de/
Twitter: HfMT_Hamburg

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