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vom 15.10.2018

HfMT-Doktorandin gewinnt zweiten Preis bei Internationalem Forschungswettbewerb

Nora-Louise Müller referierte über die Bohlen-Pierce-Klarinette, eines der mit Mitteln der „Innovativen Hochschule“ geförderten Projekte an der HfMT
Foto: Tomekk Janko

"The Bohlen-Pierce Clarinet. Chances afforded by a new tonality" lautete der Titel des preisgekrönten Vortrags von Nora Louise Müller, der zugleich ihr Promotionsthema ist. Die Bohlen-Pierce-Klarinette wird in einem ungewöhnlichen Tonsystem gespielt, bei der die Duodezime in 13 Tonschritte eingeteilt ist.

Seit 2008 ist der von Prof. George Hajdu geleitetet Masterstudiengang Multimedia Composition (MMM) derHfMT in Sachen Bohlen-Pierce-Klarinette federführend, angefangen von der Entwicklung bis zum Bau der Instrumente, die eigens bei einem kanadischen Klarinettenbauer in Auftrag gegeben wurden. Seither sind zahlreiche Kompositionen in der Bohlen-Pierce-Stimmung entstanden, neue Instrumente hinzugekommen. In ihrer Doktorarbeit erforscht Nora Louise Müller die klanglichen und kompositorischen Möglichkeiten der Instrumente der Bohlen-Pierce-Klarinettenfamilie.

Die International Clarinet Association veranstaltet jeden Sommer einen Jahreskongress unter dem Namen "ClarinetFest". In diesem Jahr fand er vom 6.-11. Juli im belgischen Ostende statt.

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