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vom 27.10.2022

HfMT erklärt Solidarität mit Iran-Demonstrant:innen

Im Iran demonstrieren seit fast sechs Wochen sehr viele Hochschulangehörige friedlich für Menschenrechte – insbesondere für die Rechte von Frauen –, sowie für Meinungs- und Gewaltfreiheit. Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg verurteilt die staatliche Gewalt im Iran gegen Studierende und Mitarbeitende von Universitäten und Hochschulen nachdrücklich und ist solidarisch mit den mutigen Demonstrant:innen, die sich angesichts der zunehmenden staatlichen Gewalt nicht einschüchtern lassen.

"Es ist beeindruckend zu sehen, wie konsequent sich insbesondere Frauen im Iran gegenwärtig nicht nur für ihre eigenen Rechte und ihre freie Selbstbestimmung, sondern allgemein für Gewalt- und Meinungsfreiheit einsetzen. Für diesen Mut verdienen sie unsere größtmögliche Unterstützung. Gerade Hochschulen müssen Orte sein, in denen es keine Denkverbote und keine Gewalt gibt. Das gilt insbesondere für die Künste", so HfMT-Präsident Jan Philipp Sprick.

Die HfMT erklärt Ihre Solidarität nicht nur mit den Menschen, die im Iran leben, sondern auch mit den Menschen aus dem Iran, die gegenwärtig in Deutschland leben und die in großer Sorge um Ihre Angehörigen und Freund:innen sind.

Anbei ein künstlerischer Beitrag von Muriel Razavi, die im Rahmen des D-bue Wettbewerbs Studierender deutscher Musikhochschulen einen Sonderpreis für ein herausragendes Programm mit einer besonderen gesellschaftlichen Relevanz gewonnen hat. Das Programm besteht ausschließlich aus Werken von Komponistinnen der Iranian Female Composers Association (IFCA), deren kunstlerische Arbeiten eine Hymne an die Kunst- und Meinungsfreiheit sind.
_Link zum Video_

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