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vom 13.09.2018

Startschuss für Theaterzentrum am Wiesendamm

Hochschulpräsident Elmar Lampson: „Für die HfMT ist dies eine ausgezeichnete und zukunftweisende Entscheidung
Zufriedene Gesichter bei der Eröffnungsveranstaltung (v.l.n.r.): Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank sowie Kultursenator Dr. Carsten Brosda (Foto: Maria Pallasch)

Der Senat hat am 11. September 2018 mit seinem Beschluss die Weichen für eine neue Heimat von Jungem SchauSpielHaus Hamburg, Theaterakademie Hamburg und Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) am Wiesendamm gestellt: Im Auftrag der Stadt Hamburg baut die Sprinkenhof GmbH die Hallen einer ehemaligen Werkzeugmaschinenfabrik für die Nutzung durch das Junge SchauSpielHaus und die HfMT um. Insgesamt entstehen auf rund 9.000 Quadratmetern Räume für Aufführungen, Proben, Lehre und Forschung. Die Projektkosten liegen bei rund 36,4 Millionen Euro. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Räume Ende 2019 baulich fertiggestellt sein, sodass dann mit den Mietereinbauten begonnen werden kann. Zusammen mit den Räumlichkeiten des Freien Theaterzentrums Wiese e.G. in der Nachbarschaft wird so mitten in Barmbek ein neues kulturelles Zentrum geschaffen.

Hierzu Stimmen aus der Veranstaltung zum offiziellen Start des Projektes am 13. September 2018:

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir schaffen mehr Raum für Kultur und Theater: Das neue Theaterzentrum am Wiesendamm ist ein großer Gewinn für das Junge SchauSpielHaus und die Theaterakademie. Zugleich entwickelt sich hier vor Ort im Stadtteil ein neues kulturelles Zentrum. Für das Junge SchauSpielHaus, das durch seine hervorragende Arbeit weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt ist, schaffen wir am neuen Standort die Grundlage dafür, dass es sich weiterentwickeln und sein Angebot ausbauen kann, seinem kulturellen Auftrag und seiner Bedeutung in der Theaterlandschaft Hamburgs entsprechend. In der Vernetzung mit weiteren Angeboten entsteht hier ein neuer starker Kulturstandort.“

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Mit dem Theaterzentrum am Wiesendamm entsteht ein hochattraktiver Kultur- und Studienort. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Theaterakademie der HfMT und dem Jungen SchauSpielHaus bietet die Chance, für neue Impulse für die künstlerische Ausbildung und für das kulturelle Leben in Barmbek und in ganz Hamburg zu sorgen. Der neue Standort wird die Theaterakademie dabei auch in ihrer Rolle als bedeutender Ort für kulturellen Austausch in Hamburg weiter stärken. Die Räumlichkeiten und die hervorragende Ausstattung unterstützen zudem die exzellente Ausbildung der zukünftigen Künstlerinnen und Künstler und verbessern die Studienbedingungen vor Ort.“

Prof. Elmar Lampson, Präsident der HfMT: „Für die HfMT ist dies eine ausgezeichnete und zukunftweisende Entscheidung: Die Freude in der ganzen Hochschule ist sehr groß! Durch die Gründung eines zweiten Campus am Wiesendamm gewinnt die HfMT an Sichtbarkeit und Profil in der internationalen künstlerischen Ausbildungslandschaft. Seit der Gründung der Theaterakademie im Jahr 2005 war es unser Ziel, alle theaterrelevanten Studiengänge in einem Haus zu vereinen. Dies wird jetzt endlich gelingen! Mit dem Theaterzentrum am Wiesendamm wird ein einzigartiger Ausbildungs- und Veranstaltungsort mit großer öffentlicher Ausstrahlung entstehen. Die räumliche Nähe zwischen der Theaterakademie, dem Institut für Kultur- und Medienmanagement mit dem Jungen SchauSpielHaus bietet für alle Beteiligten neue Möglichkeiten für intensive Zusammenarbeit und interessante gemeinsame Projekte. Hier lässt sich die transdisziplinäre Ausbildung zukunftsfähig weiterentwickeln! Ich danke dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und ganz besonders der Senatorin und Zweiten Bürgermeisterin Frau Katharina Fegebank für ihre unermüdliche Unterstützung dieses Ziels.“

Am neuen Standort Wiesendamm 26–28 erhalten das Junge SchauSpielHaus und die Theaterakademie Hamburg auf insgesamt rund 9.000 Quadratmetern modern eingerichtete Räume für Aufführungen, Proben, Ausbildung und Projekte. Der Hallenkomplex wurde um 1917 errichtet und zunächst als Werkzeugmaschinenfabrik genutzt. Jetzt ist er im Eigentum der städtischen Sprinkenhof GmbH, die die Hallen umbaut und dann an das SchauSpielHaus und die Theaterakademie vermietet. Die Herrichtung des Gebäudes erfolgt dabei als sogenannter Inhouse-Ausbau, bei dem die Theatersäle und Funktionsräume in den Hallenkomplex eingebaut werden.

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