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vom 21.02.2019

Bach-Preis-Stipendium für Samuel Penderbayne

Das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium geht an den in Hamburg lebenden Komponisten Samuel Penderbayne. Dieser war erst im Januar Für seine künstlerisch wissenschaftliche Promotion an der HfMT mit „summa com laude“ ausgezeichnet worden.

Den mit 10.000 Euro dotierten Bach-Preis 2019 erhält die koreanische Komponistin Unsuk Chin. Sie wird für ihr einzigartiges künstlerisches Schaffen und ihren herausragenden Beitrag zur zeitgenössischen Musik mit dem wichtigsten Musikpreis der Hansestadt ausgezeichnet. Chins künstlerischer Werdegang als Schülerin Ligetis ist eng mit Hamburg verbunden.

Die Verleihung des Bach-Preises ist für den 28. November 2019 im Rahmen eines Konzerts in der Elbphilharmonie geplant. Der Bach-Preis wurde anlässlich des 200. Todestages von Johann Sebastian Bach im Jahr 1950 vom Hamburger Senat ins Leben gerufen und alle vier Jahre vergeben.

Der diesjährige Bach-Preis-Stipendiat Samuel Penderbayne wurde 1989 in Canberra, Australien, geboren. Nach seinem Studium der Komposition in Sydney und München zog es den Sänger und Instrumentalisten nach Hamburg, wo er nach wie vor lebt und arbeitet. In seinem Werk verbindet er klassische Musiktradition mit modernen Elementen aus Pop, Rock, Jazz und Elektronik. Er promovierte an der HfMT über die Verbindung moderner Musikgenres mit der klassischen Kompositionstradition. Für seine von Prof. Dr. Reinhard Flender, Prof. Dr. Georg Hajdu und Prof. Fredrik Schwenk betreute künstlerisch wissenschaftliche Promotion wurde er im Januar diesen Jahres mit „summa com laude“ ausgezeichnet.
Samuel Penderbayne hat sich insbesondere mit der Uraufführung seines Musiktheaterwerkes „I.th.Ak.A“ in der Opera stabile der Hamburgischen Staatsoper im April 2018 dem Hamburger Publikum bekannt gemacht. Der Bach-Preis-Stipendiat Samuel Penderbayne erhält mit dem Stipendium die Möglichkeit, eine Komposition zu erarbeiten und umzusetzen.

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