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Gruppenfoto auf dem Hamburger Dom
Abschlussjahrgang Regie Schauspiel 2026 © Ali Khademi

GREAT ST. SKUM

Abschlussarbeit Regie Schauspiel 2026 von Margit Pötzsch
Samstag, 27.06.2026 18:00 Thalia Gaußstraße, Studiobühne

Was ein Wetter.
Die Sonne brutzelt, die Stirnen schwitzen, kein Wölkchen steht am Himmel,
als ein riesiges Dampfschiff im kalifornischen Hafen ablegt. Das Ziel:
Die eisige Küste Grönlands.
Dieses Schiff, groß wie ein Dorf, kämpft sich durch die Wogen — in Richtung
des neuen Firmenstandorts, an Bord 4 potente! führungstaugliche!
wirklich! tolle! Hechte! aus der Chefetage, außerdem etliche sensible,
temperaturempfindliche Rechensysteme (sowie 200 Geringverdiener unter
Deck). Hoffnungsvoll blicken sie ihrer Zukunft entgegen, diesem Landstrich
am Horizont, IHREM ELDORADO als plötzlich etwas
kippt
Die Sonne? Nein, nicht die Sonne
der Horizont
der nie kippen dürfende Horizont steht plötzlich
senkrecht
Und japsend schwimmen unsere 4 Hechte der Sonne entgegen — und
bemerken ihn nicht, den 5. Freund, der plötzlich an ihrer Seite schwimmt.
Herzlich Willkommen auf Sealand.

Sehr frei nach Motiven von William Goldings „Herr der Fliegen“

MIT Alicja Rosinski, Rieke Seja, Paula Julie Pitsch, Amelie Josephine Vogt,
Sofie Junker, Johanna Elena Basilico, Lara Stelling, Alex Petratos, Julian
Grüneberg, n.n.

REGIE & TEXT Margit Pötzsch BÜHNENBILD Jacopo Asam, Zoé
Brandenberg KOSTÜMILD Sarah Theresa Hofer, Jule Hassold
MASKE Viktoria Klauser LIVE-MUSIK Alex Petratos (musikalische
Leitung), Julian Grüneberg, n.n. SOUND-DESIGN Merlin Gebhard
LICHT-DESIGN Lukas Mattern MOVEMENT DIRECTING Slava Kushov
DRAMATURGIE Mona Schäfer

Eintritt: 18,00 EUR
Ermäßigt: 11,00 EUR

Karten gibt es auf der Website vom Thalia Theater.

GERECHTIGKEIT sollte die Basis eines jeden Systems, einer jeden Beziehung
sein, alles andere macht keinen Sinn, ist menschenfeindlich und zerstört
unsere Lebensgrundlage. Aber worüber reden wir, wenn wir über Gerechtigkeit
reden und wer darf sprechen? Ist Gerechtigkeit eine wegweisende
Utopie, ein leeres Schlagwort oder doch eher eine instrumentalisierbare
Auslegungssache?
Ausgehend von diesen Fragen verhandeln die fünf Absolvent:innen des
Regiestudiums was für sie zu dem Thema erzählt werden soll.

Mit Dank an die Dozierenden Evi Bauer, David Heiligers, Dorothea Ratzel, Lilja
Rupprecht, Cora Sachs, Anika Steinhoff

Bachelor 2026 Regie Schauspiel der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für
Musik und Theater in Kooperation mit der Bühnenraumklasse der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfBK), den Fachbereichen Gestaltung/Kostümdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dem Thalia Theater Hamburg.