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Gruppenfoto auf dem Hamburger Dom
Abschlussjahrgang Regie Schauspiel 2026 © Ali Khademi

Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin) von Sivan Ben Yishai

Abschlussarbeit Regie Schauspiel 2026 von Marlene Reiter
Samstag, 27.06.2026 20:00 Thalia Gaußstraße, Studiobühne

„Was tun, wenn das frische Blut, das aus den Wunden der Vergangenheit
kommt, zur Tinte wird, mit der die Geschichte geschrieben wird, die parallel
dazu beginnt?“
Sivan Ben Yishai (die Hauptfigur und Autorin), geboren in Tel Aviv, reist durch
die Zeiten und flieht vor einer Katastrophe, nur um wieder in einer zu landen. Sie
versucht anhand unendlicher Biografien, die alle auch in ihr selbst stecken, ihre
eigene Existenz zu verstehen.
Wir sehen uns einen Moment an, nehmen ihn unter die Lupe und halten ihn aus:
Sivan, die den Krieg und ihre Flucht überstanden hat, kommt endlich auf sicherem
Boden in Palästina an. Und dann? Es ist der Moment, in dem das Trauma einer
ganzen Generation instrumentalisiert wurde, um Unmenschliches zu rechtfertigen.
Wunden sind für immer. Oder können wir kurz anhalten und gemeinsam so viele
Details wie möglich untersuchen, um das Unverständliche zu verstehen?

MIT Isabella Krieger, Ofir Shabtay Levin, Hannah Payr
VIOLA UND STIMME AUS DEM OFF: Samir Obaido

REGIE Marlene Reiter BÜHNE UND LICHT Elisabeth Dimigen KOSTÜM
UND MASKE Karen Schmitz KOSTÜM MITARBEIT Jule Schedautzki MUSIK
UND VIDEO Isay Ramirez DRAMATURGISCHE MITARBEIT Lovis Fricke
OUTSIDE EYE UND INSPIZIENZ Einat Kafka, Leni von der Waydbrink
AUFFÜHRUNGSRECHTE Suhrkamp Theater Verlag

Mit herzlichem Dank an Dr. Arne Andersen, medico international, Lamis Ammar, Mais Hriesh, Lauand Omar, Tina Düspohl, Luise Köhler und frauenregie26

Eintritt: 18,00 EUR
Ermäßigt: 11,00 EUR

Tickets gibt es auf der Website vom Thalia Theater.

GERECHTIGKEIT sollte die Basis eines jeden Systems, einer jeden Beziehung
sein, alles andere macht keinen Sinn, ist menschenfeindlich und zerstört
unsere Lebensgrundlage. Aber worüber reden wir, wenn wir über Gerechtigkeit
reden und wer darf sprechen? Ist Gerechtigkeit eine wegweisende
Utopie, ein leeres Schlagwort oder doch eher eine instrumentalisierbare
Auslegungssache?
Ausgehend von diesen Fragen verhandeln die fünf Absolvent:innen des
Regiestudiums was für sie zu dem Thema erzählt werden soll.

Mit Dank an die Dozierenden Evi Bauer, David Heiligers, Dorothea Ratzel, Lilja
Rupprecht, Cora Sachs, Anika Steinhoff

Bachelor 2026 Regie Schauspiel der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für
Musik und Theater in Kooperation mit der Bühnenraumklasse der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfBK), den Fachbereichen Gestaltung/Kostümdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dem Thalia Theater Hamburg.