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vier Personen mit Streichinstrumenten auf der Bühne
© Lucie Schulze

Stegreif Ensemble – echo:chamber

Donnerstag, 10.09.2026 19:30 HfMT, JazzHall

Improvisation im Widerhall des 20. Jahrhunderts
Wie klingt Geschichte – heute?
Mit »echo:chamber« bringt Stegreif drei kammermusikalische Werke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Musik, die in Zeiten von Krieg, Diktatur und Umbruch entstand – und bis heute nachhallt.
Richard Strauss’ Metamorphosen (1945) zeichnen ein tief bewegendes musikalisches Bild vom Ende einer Epoche. György Ligetis Sechs Bagatellen (1953) spiegeln die Spannung und Zerrissenheit der Nachkriegszeit wider. Alfred Schnittkes Stille Musik (1979) öffnet mit radikaler Reduktion einen Raum für das, was sich kaum in Worte – oder Töne – fassen lässt.
Spontan, intensiv und aus dem Moment heraus entsteht ein Konzerterlebnis, das Musiker*innen und Publikum verbindet und einen gemeinsamen musikalischen Dialog über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ermöglicht.

Stegreif ist ein improvisierendes Sinfonieorchester aus genreübergreifenden Musiker:innen, das neue Zugänge zur klassischen Musik eröffnet. Die Rekompositionen verbinden das musikalische Erbe mit zeitgenössischen Einflüssen und Improvisation. Gespielt wird ohne Dirigent:in, ohne Noten, ohne Stühle – und diese Freiheit wird genutzt für Improvisation, Bewegung und unmittelbare Begegnung.

Eintritt: 25,50 EUR
Ermäßigt: 20,50 EUR

Tickets sind auf der Website der JazzHall erhältlich.

Gefördert durch die Prof. Dr. Ernst Langner Stiftung und Claussen-Simon-Sitftung.