Gleichstellung/Chancengleichheit

Im akademischen Bereich nehmen Gleichstellungsbeauftragte nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz, die in den Studiendekanaten gewählt werden, Stellung zu sämtlichen Berufungsverfahren und setzen sich dafür ein, dass Bewerbungen von Frauen gezielt eingeworben und besonders berücksichtigt werden. Sie unterstützen damit die Hochschule bei der Umsetzung der Frauenförderrichtlinie sowie des Gleichstellungszukunftskonzepts 2018-2022. Hierin hat die HfMT sich verpflichtet, folgende Ziele anzustreben:

•            Erhöhung des Frauenanteils bei den künstlerisch-wissenschaftlichen Professuren;

•            Stärkung der Frauen im künstlerisch-wissenschaftlichen Mittelbau und in den Gremien;

•            Förderung von Studentinnen in Fächern, in denen diese unterrepräsentiert sind.

Die Einstellungsverfahren für das technische und Verwaltungspersonal werden von einer/einem Gleichstellungsbeauftragten gemäß Hamburgischem Gleichstellungsgesetz begleitet. Diese sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Studiendekanate und Vertreterinnen des ASTA koordinieren ihre Arbeit in der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (KoGl), die während des Semesters einmal monatlich zusammenkommt. Die Leitung der Konferenz liegt in den Händen der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule, die vom Hochschulsenat gewählt wird. Sie berichtet dem Hochschulsenat regelmäßig über die Tätigkeit der KoGl und vertritt die HfMT in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hamburger Hochschulen (LaKoG) und in der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BUKOF).

In diesem Leitfaden der HfMT sind konkrete Hinweise und Empfehlungen für gendersensible und inklusive Sprache zu finden (English version).

Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule: Prof. Karin Holzwarth
Karin.Holzwarth[a]hfmt-hamburg.de

Stellvertreterin und Referentin der Gleichstellungsbeauftragten: Martina Bick
martina.bick[a]hfmt-hamburg.de

Gleichstellungsbeauftragte der Studiendekanate:

SD I:      Prof. Julija Botchkovskaia (Stellvertr. N. N.)

SD II:     Prof. Carolyn James (Stellvertr. Catharina Lührs)

SD III:    Prof. Frauke Haase (Stellvertr. Prof. Elisabeth Pelz)

SD IV:    Prof. Annedore Hacker-Jakobi (Stellvertr. Prof. Caroline Weichert)

Institut KMM: Dr. Annett Baumast (Stellvertr. Mira Riebau)

 

Aktuell: Close the Gap

Close the Gap - Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Familien- und Pflege-Verpflichtungen

Hochschulübergreifendes Projekt der Universität Hamburg, des Universitätsklinikums Hamburg, der Technischen Universität Hamburg, der Hafen City Universität

und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Im Verlauf der COVID-19-Pandemie kam es zu einer Verstärkung der bereits vor der Pandemie vorhandenen sozialen Ungleichheiten in der Gesellschaft. Diese Auswirkungen betreffen ebenso das Wissenschaftssystem. Auch hier gibt es strukturelle Ungleichheiten in den Karriereverläufen, die sich durch die Pandemie noch einmal verstärkt haben – das umfasst Ungleichheiten hinsichtlich der sozialen Herkunft, der Migrationsbiografie und insbesondere Vereinbarkeits- und Geschlechterfragen. Am deutlichsten zeigen sich die Ungleichheiten derzeit durch eine Verringerung der Publikationstätigkeit und weniger von Wissenschaftlerinnen beantragte Forschungsprojekte (u.a. Viglione 2020; Zimmer 2020). Aber betroffen sind letztlich alle, die wissenschaftliche Arbeit und Familien- oder Pflegeverpflichtungen miteinander vereinbaren müssen. Das durch die Hamburger Wissenschafts-Behörde geförderte Projekt „Close the Gap“ will hier Unterstützung anbieten.

Die HfMT kann in diesem Rahmen insgesamt 30.000 Euro in den Jahren 2021 und 2022 an promovierende Frauen und Wissenschaftlerinnen (Postdocs, Mittelbau) – insbesondere mit Familienpflichten – sowie Wissenschaftlern, die nachweislich Familienaufgaben übernehmen in Form von sogenannten „Zeitpaketen für Wissenschaft“ vergeben; die nächste Ausschreibung läuft im September 2021 (s. Homepage der HfMT).

Außerdem initiiert das Verbundprojekt „Close the Gap“ ein hochschulübergreifendes Netzwerk, das eine Austauschplattform für erfahrende und junge Wissenschaftler:innen sowie Netzwerkveranstaltungen mit Vorträgen und Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet.

Den Auftakt für das Netzwerk "Close the Gap" bildet die Veranstaltung "Shutdowns, Gaps und von zu Hause aus forschen – wie kommt die Chancengleichheit in die Wissenschaftskarriere?" am 23. April 2021 von 10.00 bis 12.00 Uhr. Interessierte Mitglieder der HfMT sind herzlich dazu eingeladen. Anmeldeformlar und nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Uni Hamburg: https://www.uni-hamburg.de/gleichstellung/gender/close-the-gap.html