Skip to main content

SCIENCE AND SOUNDS - Where Music Meets Medicine

Liebe Kolleg:innen, liebe Interessierte und Freund:innen der Musikmedizin und Musiktherapie, die deutliche Zunahme an chronischen Erkrankungen verlangt nach neuen, niederschwelligen und effektiven Behandlungsansätzen. Musik-basierte Interventionen aus Musikmedizin und Musiktherapie nehmen die körperlichen und psychosozialen Belastungen in den Blick, die mit chronischen Erkrankungen einhergehen. „Musik-basierte Interventionen bei chronischen Erkrankungen“ ist deshalb der Titel unserer dritten „Science & Sounds“ Conference in Hamburg. Im Fachsymposium am ersten Tag werden (inter-)nationale Referent:innen aus Medizin und Musiktherapieunterschiedliche Sichtweisen und Behandlungsansätze bei chronischen Erkrankungen vorstellen und miteinander diskutieren. Der zweite Tag richtet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit und wird thematisch mit Einblicken in die transdisziplinäre Forschungstätigkeit des noch jungen ligeti zentrums und des Centrums für Musikmedizin und Musiktherapie am UKE geöffnet. In Vorträgen und einem Fallforum wird es darum gehen, wie theoretische Ergebnisse aus der Forschung wirksam in die Praxis umgesetzt werden. In Workshops werden Sie interessante praktische Einblicke erleben können. Weiter erwartet Sie ein facettenreiches musikalisches Rahmenprogramm. So laden wir Sie herzlich ein zu dieser dritten Festival- Conference in Hamburg. Wir freuen uns auf zwei hochinteressante Tage mit spannendem Fachaustausch und neuen Erkenntnissen!

Programm:
9.30: Registrierung
10.15: Eröffnung
10.30: Chronisch kranker Mensch – chronisch kranke Gesellschaft (Anne Berghöfer)
11.00: Psychische Belastungen und Störungen bei chronischen körperlichen Erkrankungen –
was wissen wir aus epidemiologischen Studien? (Martin Härter)
11.20: Arts-based interventions for non-communicable diseases: An Umbrella Review (Joke Bradt)
11.40-12.00: Multimorbidität – eine Herausforderung in der ambulanten Versorgung (Martin Scherer, Tina Mallon)

Session 1 Musik-basierte Interventionen bei chronischen Atemwegserkrankungen
Chair: Dorothee von Moreau
13.00: Atemlos? Nicht ganz – Musiktherapie bei chronischen Atemwegserkrankungen – Eine Einführung (Hans Klose)
13.20: Postakute Infektionssymptome wie Post Covid und ME/CFS – Klinik und Herausforderungen der Versorgung (Jakob Johne)
13.40: Stimmlicher Ausdruck als Wirkfaktor in psychosomatischer Musiktherapie (Holger Selig)
14.00-14.30: Diskusion

Session 2 Wenn Musik krank macht – chronische Erkrankungen bei Musiker:innen
Chair: David Baaß
15.00: Muskuloskelettale Beschwerden bei Musiker:innen: Interdisziplinäre Versorgung zwischen Physiotherapie und Pädagogik (Alexandra Türk-Espitalier)
15.20: Chronische Stimmbelastungen bei professionell Singenden: klinische Entscheidungswege und interdisziplinäre Behandlung (Veronika Segler, Jale Papila)
15.40: Chronische psychische BelastungMusizierender (Claudia Spahn)
16.00-16.30: Diskussion

Session 3 Musik-basierte Interventionen bei cardio-vaskulären Erkrankungen
Chair: Sebastian Debus
17.00: Zur Evidenz von Musikinterventionen in der kardiovaskulären Medizin: was ist gesichert? (Sebastian Debus)
17.20:Musiktherapie in der Kinderkardiologie (Sarah Böhmer)
17.40: Eine Healing Soundscape für die Gefäßchirurgie – Implementierung einer Klanginstallation im Operationssaal (Pia Preißler)
18.00-18.30: Diskussion
19.30: Poster Session: Poster, Wein & Musik

Termine im Überblick
Symposium am Freitag, den 27.11.26 im UKE
Offenes Forum am Samstag, den 28.11.26 in der HfMT

Informationen zur Anmeldung und den Teilnahmegebühren finden Sie auf der Website von der Brahms Billroth Stiftung.