Campus Austauschprogramm

"Welcome to Hamburg"

Jazz-Austauschprogramm der HfMT mit Partnerhochschule in Santo Domingo, Foto: Christina Körte / HfMT

Aufführung Besiegt am Feld des Lebens

Besiegt am Feld des Lebens

Abschlussproduktion Schauspiel 2019, Regie: Jörg Pohl, Thalia Gaußstraße, Foto: Fabian Hammerl

Aufführung_Winterreise

Winterreise

Regie: Mathias Spaan, 2019, Kampnagel, Foto: Tillmann Engel

6 Schlagzeugunterricht

SCHLAGZEUGUNTERRICHT BEI PROF. CORNELIA MONSKE

Foto: Christina Körte

7 HSO

DAS SYMPHONIEORCHESTER DER HFMT

Foto: Torsten Kollmer

Inspiration Diversity
Aufführung Nicht zu Nah

NICHT ZU NAH

Abschlussinszenierung Regie Musiktheater 2019, Regie: Michelle Affolter, Forum, Foto: Andreas Schlieter

Unterricht.Smits2

Gesangsunterricht bei Prof. Geert Smits

Foto: Christina Körte

Starke Statements als kraftvolle Aufforderungen zum Aufbruch

Es ist jetzt das dritte Semester, das durch die Hochschulzeitung zwoelf jeweils in einen anderen Farbton getaucht wird. Blau begann es im Herbst vor einem Jahr, und Schwarz gesehen haben wir im vergangenen Frühling. Schon bei Blau und Schwarz haben wir mehr gesehen als nur eine Farbe, sondern Felder von unterschiedlichen, sich durchaus widersprechenden, hin und her schwankenden Stimmungen traten ans Licht. Wir haben gesehen, wie sich der Blick auf die Großwetterlage unserer Hochschule ändert, je nachdem in welcher Farbe wir sie aufscheinen lassen.

Und jetzt also Rot. Rot ist eine starke Farbe, Rot ist die Glut des Feuers, und das Blut ist Rot. Rot ist eine Signalfarbe. Rot sagt: „Stopp!“ Die Zornesröte steigt uns in den Kopf, oder wir erröten, wenn etwas nach außen dringt, das wir lieber für uns behalten hätten. Rot ist eine politische Farbe. Mit dieser Farbe verbindet man den Kampf für Gerechtigkeit und auch gefährliche Auseinandersetzungen der Vergangenheit und Gegenwart. Rot polarisiert. Rot ist aber auch die Farbe der Liebe. Rot kann also niemanden gleichgültig lassen.

In diesem Semester wird es weniger um Stimmungen gehen als um Taten. Die Texte und Fotos der Themenseiten der Ausgabe Nr. 25 der zwoelf sind leidenschaftliche und kraftvolle Aufforderungen zum Aufbruch. Das Richtfest für die neuen Räume der Theaterakademie und des Instituts für Kultur- und Medienmanagement am Wiesendamm ist ein entscheidender Schritt in die Zukunft für große Bereiche der Hochschule. Die Grundsteinlegung für die Dr. Langner Jazz Hall und der Beginn der Bauarbeiten für das Jazz Labor werden das Gesicht des Campus an der Alster ebenso verändern wie die Präsentation des mit modernster Technik neu ausgerüsteten Forums im Rahmen des großen Projekts Innovative Hochschule.

Dreiklang der Innovation

Dieser Dreiklang „Neue Räume am Wiesendamm – Jazz Hall/ Jazz Labor – Neues Forum/ Innovative Hochschule“ ist ein starkes Statement. Es sagt: Als ein Haus, das tief in der abendländischen Tradition von Musik und Theater verwurzelt ist, ergreifen wir die Herausforderungen, die das 21. Jahrhundert an uns stellt. Wir entwickeln uns weiter und haben den Willen zur Veränderung. Für unsere Ziele haben wir große Unterstützung von der Freien und Hansestadt Hamburg und vom Bund erhalten – und von dem visionären Mäzen Ernst A. Langner, der mit seinen Bauten an die Taten der großen Mäzene unserer Hochschule anknüpft und an die Innovationskraft meines Vorgängers Hermann Rauhe, der am Ende des kommenden Semesters 90 Jahre alt wird.

„Diversity can inspire.“

Und weitere Taten werden in diesem Semester folgen. Ein intensiver Prozess wird von der Steuerungsgruppe Diversity angeschoben. Die Studierenden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der HfMT stammen aus rund 50 unterschiedlichen Ländern. Die Botschaft ist: „Diversity can inspire“.

In der Struktur- und Entwicklungsplanung werden wir darstellen, wie unser Profil in der Zukunft aussehen soll. Ich bin sicher, dass unser gemeinsamer Wille, uns weiterzuentwickeln, auch Lösungen für die bislang noch ungelösten Probleme bringen wird. Denn klar ist, dass das, was wir jetzt erreicht haben und worüber wir dankbar und stolz sind, auf Dauer nur dann erfolgreich sein kann, wenn auch die Kernbereiche der klassischen Musik eine bessere Zukunftsperspektive erhalten.

Wir wollen zeigen, dass die Investitionen in die Hochschule für Musik und Theater sich lohnen, weil diese Hochschule mit ihrer künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Exzellenz und ihrer internationalen Vernetzung wesentliche Beiträge in die Gesellschaft und für die kulturelle Strahlkraft unserer Stadt gibt.

Mit den herzlichsten Grüßen für ein gutes Wintersemester 2019/20,

Ihr

Elmar Lampson

Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg