Unterricht.Vinnitskaya1

Unterricht Prof. Anna Vinnitskaya

Foto: Christina Körte

Clab 2021

Your Wealth is my Terror. Performance beim CLAB-Festival

Foto: Taizhi Shao

Abschlussjahrgang Schauspiel 2020/21_Gruppenfoto

Abschlussjahrgang Schauspiel 2020/21

Foto: Armin Smailovic

Popkurs August 2020

Popkurs August 2020

Foto: carlitopix.com

Clab 2019n

CLAB Festival 2019

Foto: Taizhi Shao

Liebe Studierende, Lehrende und Mitarbeitende, liebe Besucherinnen und Besucher,

bereits mehr als ein Jahr nun ist der Kultur gleichsam der Boden entzogen, die künstlerischen Produktionsprozesse und die Lehre erfahren Einschränkungen von nie dagewesenem Ausmaß. Die Künste stehen vor Existenzfragen, die uns zu mutigen Antworten herausfordern. Welche Rolle wird die Kultur in der postpandemischen Gesellschaft spielen? Was ist das Einzigartige der musikalischen und theatralischen Ausdrucksformen? Welche Denkanstöße können und müssen Wissenschaft, Kultur- und Medienmanagement und Pädagogik liefern?

Wenn wir aus der Krise eine Aufgabe mitnehmen, dann ist es die vernehmlich laute Aufforderung, neu zu denken und den Künsten ein neues starkes Fundament zu schaffen. So spüre ich zu Beginn dieses Sommersemesters neben der allzu verständlichen Enttäuschung über die Grenzen unseres Handelns aber auch eine Aufbruchsstimmung und Zukunftslust. Ich spüre all die Möglichkeiten des Gelingens. Jetzt schaffen wir die Grundlagen für eine strahlende Zukunft von Musik und Theater – nicht nur mit abstrakten guten Gedanken, sondern mit ganz konkreten, sichtbaren, greifbaren und begehbaren neuen Räumen.

Denn in diesem Sommersemester werden Träume wahr, die wir lange geträumt haben! Die Jazz Hall wird eröffnet, und die neuen Räume für die Theaterakademie und das Institut für Kultur- und Medienmanagement werden in Betrieb genommen. Mit der Jazz Hall erhält unser Campus am Harvestehuder Weg – die „Alsterphilharmonie“ – einen spektakulären neuen Konzertsaal. Er ist ein bauliches Juwel, von der Dr. E. A. Langner-Stiftung zur Stärkung unserer Jazzstudiengänge und als „Kristallisationspunkt“ für den Jazz in Hamburg geschaffen.

Ein Ort mit internationaler Ausstrahlung soll hier entstehen, der zur schöpferisch unruhigen Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen inspiriert und offen für die Zusammenarbeit mit der klassischen Musik und allen anderen Bereichen der Hochschule ist. Er ist das Pendant zu den fantastischen neuen Räumen am Wiesendamm mit ihren hochmodernen Probebühnen, Studios und Seminarräumen, die der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg mit Unterstützung der Thörl-Stiftung für unsere Theaterakademie und das Institut KMM gebaut hat.

Diese baulichen Erweiterungen sind ein kraftvolles Statement für die Kultur in Hamburg. Gerade jetzt – all dem bitteren Verzicht zum Trotz. Für unsere Hochschule ist das ein großes Glück, das Fundament unserer Arbeit zu stärken, und eine Herausforderung, einmal mehr über uns hinauszuwachsen – und damit auch eine riesige Chance für die künstlerischen Heldinnen und Helden von morgen. Den widerständigen Wesen der HEROES spüren wir auch in der soeben erschienenen Ausgabe der Hochschulzeitung zwoelf vielgestaltig nach, die Sie digital oder gedruckt kostenlos erhalten.

Seien Sie herzlich gegrüßt – und bleiben Sie gesund!

Ihr Prof. Elmar Lampson

Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg