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"Rinaldo" von G.F. Händel - Sommeroper 2021

Foto: Christina Körte

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Studienprojekt III 2021

Regie: Daria Geske, Große Bühne, HfMT Barmbek

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Mahela Reichstatt, Master Kirchenmusik

Foto: André M. Kuhl

Unterricht.Kuhnert2

Fagott-Unterricht bei Prof. Christian Kunert

Foto: Christina Körte

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Sophia Oster, Jazz Gesang und Jazz Klavier

Foto: Christina Körte

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JazzHall Juli 2021

Foto: Niklas Stadler

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Drei Schwestern

Abschlussproduktion Schauspiel 2021, Regie: Moritz Grove

Festakt Wiesendamm

Festakt zur Eröffnung des Campus Barmbek am 23. Oktober 2021

Foto: HfMT

Liebe Studierende, Lehrende und Mitarbeitende, liebe Besucherinnen und Besucher,

der neue zweite Standort der HfMT in der ehemaligen Werkzeugfabrik am Wiesendamm wurde in einem feierlichen Festakt eröffnet. Die Theaterakademie und das Institut für Kultur- und Medienmanagement haben nun mitten in Barmbek moderne Räume für Aufführungen, Proben, Lehre und Forschung erhalten.

Mit der Eröffnung eines zweiten Campus der Hochschule für Musik und Theater geht ein langer Traum in Erfüllung. Alle theaterrelevanten Studiengänge und das Institut für Kultur - und Medienmanagement bekommen ein gemeinsames neues Zuhause. Dieses in seiner Architektur sehr reizvolle Gebäude wird ein Ort sein, an dem zukünftige Kulturmanager*innen zusammen mit den Studierenden der Theaterakademie an Themen der Zukunft arbeiten werden. Doch dieser Campus steht nicht nur für Ausbildung, sondern ist auch ein neuer Veranstaltungsort in dieser Stadt. Regional und international wird der Campus am Wiesendamm seinen Platz finden. Gemeinsam mit der Vizepräsidentin und Direktorin der Theaterakademie Prof. Sabina Dhein und dem Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement Prof. Dr. Martin Zierold bedanke ich mich herzlich beim Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und bei der Thörl-Stiftung, die diese großartige Entwicklungsmöglichkeit haben Realität werden lassen. Mein besonderer Dank gilt Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank für ihre große Unterstützung.

Aber auch sonst beginnt für unsere Hochschule eine spannende Zeit. In diesem Wintersemester wird eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident gewählt. Die Stellenausschreibung wurde bereits veröffentlicht, der weitere Fortgang der Wahl liegt in den Händen der Findungskommission aus Mitgliedern des Hochschulrats und des Hochschulsenats.

Meine dritte und letzte Amtszeit endet am 30. September 2022. Ein ganzes gemeinsames Jahr liegt also noch vor uns – und dieses Jahr wird es in sich haben, wenn man auf die Aufgaben schaut, die in den nächsten zwölf Monaten auf uns zukommen werden. Die wohl wichtigste Aufgabe wird darin bestehen, mit allem Nachdruck darauf hinzuwirken, dass die großen Entwicklungserfolge der vergangenen Jahre nicht durch mögliche aus der Pandemie resultierende finanzielle Engpässe der öffentlichen Hand zurückgenommen oder gefährdet werden dürfen, denn gegenwärtig steht unsere Hochschule hervorragend da.

Mit der neu gebauten JazzHall, den kernsanierten und mit neuen Fassaden versehenen Trautwein-Gebäuden und dem dank der Innovativen Hochschule mit modernster Technik ausgestatteten Forum am Harvestehuder Weg sowie dem neuen Theaterzentrum am Wiesendamm, das unsere Theaterakademie und das Institut für Kultur- und Medienmanagement beherbergt, hat die Hochschule ein völlig neues Erscheinungsbild erhalten. Sie ist jetzt mit einem klaren Profil auf zwei Standorte in der Stadt konzentriert. Beide Standorte sind mit attraktiven Veranstaltungsräumen ausgestattet und geben uns die Chance, einen neuen Platz im Hamburger Kulturleben zu erringen.

Eine Hochschule für Musik und Theater ist in einem besonderen Maße „systemrelevant“, denn sie ist mehr als eine Universität und auch mehr als ein Konzertsaal oder ein Theater. Sie ist beides in wechselseitiger Durchdringung: eine Universität als künstlerischer Veranstaltungsort und gleichzeitig ein Konzert- und Theaterhaus als Universität. Hier wird in künstlerischer Exzellenz und mit Verantwortungsbewusstsein an der kulturellen und künstlerischen Zukunft unserer Gesellschaft gearbeitet.

Wenn es uns im kommenden Jahr gelingt, dies in der Öffentlichkeit so weit deutlich zu machen, dass der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Weiterentwicklung der HfMT trotz der zu erwartenden finanziellen Engpässe mit derselben Kraft weiter unterstützt, wie er es in den vergangenen Jahren getan hat, werde ich mein Amt als Präsident mit einem guten Gefühl an eine Nachfolgerin oder eine Nachfolger abgeben können. Ich freue mich auf das anstrengende und zukunftsträchtige Arbeitsjahr, das vor uns liegt!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr

Elmar Lampson

Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg