Startslider2021_2_Duett für eine Stimme

Duett für eine Stimme

Regie: Friederike Lange, 2020, Hamburger Sprechwerk

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Proben für das CLAB-Festival 2021

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DAAD Preisträger 2020: Martin Zamorano

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Jam-Session auf dem Dach der fast fertigen JazzHall

Foto: Christina Körte

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das Rheingold, opera concisa im Februar 2021

Foto: engerfoto

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De otros Viajes - Multimedialer Kompositionsabend von Víctor Gutiérrez

Mitarbeiterinnenbefragung

Online-Befragung für Mitarbeiter:innen zum Thema Diversity läuft noch Link zur Befragung ging per Mail raus

Liebe Studierende, Lehrende und Mitarbeitende, liebe Besucherinnen und Besucher,

bereits mehr als ein Jahr nun ist der Kultur gleichsam der Boden entzogen, die künstlerischen Produktionsprozesse und die Lehre erfahren Einschränkungen von nie dagewesenem Ausmaß. Die Künste stehen vor Existenzfragen, die uns zu mutigen Antworten herausfordern. Welche Rolle wird die Kultur in der postpandemischen Gesellschaft spielen? Was ist das Einzigartige der musikalischen und theatralischen Ausdrucksformen? Welche Denkanstöße können und müssen Wissenschaft, Kultur- und Medienmanagement und Pädagogik liefern?

Wenn wir aus der Krise eine Aufgabe mitnehmen, dann ist es die vernehmlich laute Aufforderung, neu zu denken und den Künsten ein neues starkes Fundament zu schaffen. So spüre ich zu Beginn dieses Sommersemesters neben der allzu verständlichen Enttäuschung über die Grenzen unseres Handelns aber auch eine Aufbruchsstimmung und Zukunftslust. Ich spüre all die Möglichkeiten des Gelingens. Jetzt schaffen wir die Grundlagen für eine strahlende Zukunft von Musik und Theater – nicht nur mit abstrakten guten Gedanken, sondern mit ganz konkreten, sichtbaren, greifbaren und begehbaren neuen Räumen.

Denn in diesem Sommersemester werden Träume wahr, die wir lange geträumt haben! Die Jazz Hall wird eröffnet, und die neuen Räume für die Theaterakademie und das Institut für Kultur- und Medienmanagement werden in Betrieb genommen. Mit der Jazz Hall erhält unser Campus am Harvestehuder Weg – die „Alsterphilharmonie“ – einen spektakulären neuen Konzertsaal. Er ist ein bauliches Juwel, von der Dr. E. A. Langner-Stiftung zur Stärkung unserer Jazzstudiengänge und als „Kristallisationspunkt“ für den Jazz in Hamburg geschaffen.

Ein Ort mit internationaler Ausstrahlung soll hier entstehen, der zur schöpferisch unruhigen Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen inspiriert und offen für die Zusammenarbeit mit der klassischen Musik und allen anderen Bereichen der Hochschule ist. Er ist das Pendant zu den fantastischen neuen Räumen am Wiesendamm mit ihren hochmodernen Probebühnen, Studios und Seminarräumen, die der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg mit Unterstützung der Thörl-Stiftung für unsere Theaterakademie und das Institut KMM gebaut hat.

Diese baulichen Erweiterungen sind ein kraftvolles Statement für die Kultur in Hamburg. Gerade jetzt – all dem bitteren Verzicht zum Trotz. Für unsere Hochschule ist das ein großes Glück, das Fundament unserer Arbeit zu stärken, und eine Herausforderung, einmal mehr über uns hinauszuwachsen – und damit auch eine riesige Chance für die künstlerischen Heldinnen und Helden von morgen. Den widerständigen Wesen der HEROES spüren wir auch in der soeben erschienenen Ausgabe der Hochschulzeitung zwoelf vielgestaltig nach, die Sie digital oder gedruckt kostenlos erhalten.

Seien Sie herzlich gegrüßt – und bleiben Sie gesund!

Ihr Prof. Elmar Lampson

Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg