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Beethoven: die Streichquartette

Fach laut Studienplan
Musikalische Analyse
Lehrende
Prof. Volkhardt Preuss
Termin
Freitags, 9.00-10.30
Raum
BP 11
Dauer
1.5 Semesterwochenstunden
Beschreibung

Auf dem Weg zum Beethovenjahr 2027. Wir werden einen Bogen schlagen von den frühen Quartetten op.18 zu den mittleren (Rasumowsky op.59 und den Quartetten op.74 und 95) bis hin zum Spätwerk, den Quartetten op.127-135. Das Streichquartett als Übung: wir üben, hineinzuhören in eine intime, experimentelle, tagebuchartige Welt, die den Seelenzustand und auch das Zeitumfeld ohne Dekor abbildet. Es erzählt uns, wie Beethoven sich in op.18 langsam sich von Haydn löst und ihn gleichzeitig steigert. Noch ist alles spielfreudig und lebensbejahend, doch später dann folgt der Rückzug in sein Seelenleben, wie es in den späten Quartetten erlebbar ist und den seine Zeitgenossen als „wunderlich“ empfunden haben. Und dennoch gibt es zwischen diesen Polen keinen Bruch; sie sind Anfangs- und Endpunkt einer konsequenten kompositorischen Entwicklungslinie, die über Beethoven selbst hinausweist. Daher wird auch der Einfluß auf das Streichquartett im 19. und 20. Jhd. Thema sein.

Literatur

wird im Seminar bekannt gegeben

Credits
2 Creditpoints
Module
Musiktheoretisch-/wissenschaftliches Modul 1, Musiktheoretisch-/wissenschaftliches Modul 2, Musiktheoretisches/Musikwissenschaftliches Wahlmodul Instrumental, Wahlmodul freie Wahl (alle Studiengänge)